Auf nach Norwegen: Jobs, Praktika & Studium

Mit seinen beeindruckenden Fjorden, hohen Bergen und weiten Wäldern lockt Norwegen Urlauber aus der ganzen Welt an. Wer einmal dort war, wünscht sich oft, länger zu bleiben. Aber geht das so einfach? Klar geht das! Man muss es sich nur trauen, wissen, welche Möglichkeiten es gibt und wie man sich vorbereitet. Am besten hat man noch den einen oder anderen Insidertipp im Gepäck und schon kann es losgehen.

In “Auf nach Norwegen” gibt das Autorenteam nützliche Informationen für alle, die das Land nicht nur als Urlauber kennenlernen wollen. Wer vor hat, als Saisonarbeiter auf Bauernhöfen zu arbeiten, als Austauschstudent oder Praktikant ins Land zu gehen oder bei einem Freiwilligendienst mitzumachen, findet hier seinen Leitfaden. Das Buch hilft nicht nur, bei verschiedenen Berufs- und Arbeitswegen den Durchblick zu behalten, sondern auch bei Themen wie Wohnungssuche oder Behördengängen. Unterhaltsame Erfahrungsberichte zeigen außerdem, wie andere das Abenteuer Norwegen bestanden haben.

Verlag: Interconnections medien & reise, 150 Seiten, Taschenbuch.

=> Artikel im Amazon-Shop bestellen.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Lillehammer – Freilichtmuseum „Maihaugen“

In Norwegen gibt es einige Freilichtmuseen, der „Maihaugen“ in Lillehammer ist nach dem Freilichtmuseum auf der Museumsinsel in Oslo das zweitgrößte des Landes und bietet mit seinen drei „Bereichen“ (Dorf, Stadt und Siedlungshäuser bis zur Modernen) allerhand Sehenswertes und ist ein schönes Ziel für einen Tagesausflug, besonders Kinder werden das Erlebnis in diesem lebendigem Museum mit allen Sinnen genießen.

Das Museum wurde bereits 1887 von dem Lillehammer Zahnarzt Anders Sandvig gegründet, seine alte Praxis ist übrigens ebenfalls im Museum zu bewundern. Neben dieser Praxis gibt es weitere ca. 30 Werkstätten und Handwerksbetriebe zu sehen. Erst 1904 zog das Museum an seinen jetzigen Standort auf dem Maihaugen um, es zeigt mit seiner Vielfalt ca. 300 Jahre Geschichte des Gudbrandstales.

Im städtischen Teil findet man natürlich überwiegend Häuser aus Lillehammer. Eine Apotheke wurde aufgebaut, Friseur, Bäckerei und andere Geschäfte ergänzen das Ensemble, ein Postamt ist ebenso wie städtische Wohnbauten zu besichtigen, eine Eisenbahnstation mit Lokomotive und ein paar Waggons gehört dazu und so hat man ein fast komplettes Stadtbild aufgebaut. Bemerkenswert ist, dass die Häuser  – nicht nur in der Stadt – auch innen komplett ausgestattet sind und man hat das Gefühl, dass die Bewohner nur mal eben aus dem Haus sind und jeden Moment zurückkommen können.

Die Apotheke im "städtischen Teil" des Freilichtmuseums Maihaugen

Die Apotheke im “städtischen Teil” des Freilichtmuseums Maihaugen

 

Im „Dorf“ liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Gebäuden aus dem Gudbrandstal, hier finden sich sowohl große Bauernhäuser und komplette Hofanlagen mit Ställen, Scheune und sämtlichen Nebengebäuden als auch eine Stabkirche und um den See herum kleine Fischerhütten. Die Gebäude sind zum Teil versteckt im Wald und man sollte schon genügend Zeit mitbringen, um auch die Holzfällerhütten zu entdecken.

In den Monaten Juni bis August wird das Freilichtmuseum „bespielt“, man kann Bewohner in den Häusern treffen, ein Gehöft wird auf traditionelle Weise bewirtschaftet und auch die zugehörigen Tiere sind im Museum vorhanden. Doch auch im Winter – da kann der Freilichtbereich sogar kostenlos besichtigt werden – hat das Museum seinen Reiz.

Winterstimmung - Hof in Maihaugen im Winter

Winterstimmung – Hof in Maihaugen im Winter

 

Ergänzt wird das historische Ambiente durch eine Siedlung mit Einfamilienhäusern aus dem zwanzigsten Jahrhundert, ebenfalls komplett eingerichtet und auch der Volvo im Carport fehlt nicht.

Im Hauptgebäude gibt es neben wechselnden Ausstellungen eine Handwerksausstellung, alte Werkstätten sowie eine historische Ausstellung und zur Abrundung einen Museumsshop und eine Cafeteria.

© 2002 - 2018 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved