Baedeker – Skandinavien

Baedeker_SkandiIm Licht des Nordens: Mit dem Baedeker “Skandinavien” erlebt man unvergessliche Reiseziele in Norwegen, Schweden und Finnland. Endlose Wälder und Seen, tiefblaue Fjorde, nordische Tundra, Sandstrände, Meer und bedeutende Metropolen.

Das Kapitel “Hintergrund” beschäftigt sich mit Wissenswertem über Skandinavien, mit Fakten, Geschichte, Alltag, Kunst und Kultur und seinen Menschen. Entdecken Sie Skandinavien unterwegs: Drei Baedeker-Routenvorschlägen leiten zu den schönsten Ecken von Norwegen, Schweden und Finnland. Die vierte Route führt zum eindrucksvollen Bindeglied dieser drei Nationen, nämlich hinauf nach Lappland. Und eine große Nordkaptour vereint Wildnis, Einsamkeit und Großstadterlebnisse.

Orte, an denen man nicht einfach vorbeigehen sollte, sind im großen Kapitel “Sehenswürdigkeiten von A-Z” ausführlich beschrieben. Einzigartige 3D-Darstellungen geben anschauliche Einblicke in ausgesuchte Bauwerke wie die Finlandia-Halle in Helsinki, das Osebergschiff in Oslo, die Heddal-Stabkirche in Telemark, den Dom von Lund, die Öresund-Brücke sowie das Vasa-Museum. Die Baedeker-Tipps verraten, wo man auf Moschusochsensafari gehen kann, zu welcher Zeit man den besten Eindruck samischer Kultur erhält, wie man Lappland am gemütlichsten bereisen kann und warum man unbedingt durch die finnischen Schären radeln sollte.

Baedeker-Verlag, 714 Seiten

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Bærums verk

Bærums verk war ein Dorf, dass am westlichen Stadtrand von Oslo eine Eisenschmiede beherbergte. Das Dorf, besteht aus vielen kleineren und größeren Holzhäusern und wurde restauriert. Heute ist es eine kleines traditionelles Einkaufsdorf.
Das Dorf wurde 1641 an seinem aktuellen Standort gebaut und es war im 17. Jahrhundert der größte Eisenbetrieb in Norwegen.
1964 wurde die Schmiede geschlossen, jedoch hat eine Zimmermannswerkstatt weiterhin Türen hergestellt. In den 1980-er Jahren hat das Denkmalgeschützte Dorf einen Award für seine Architektur und die Restaurationsarbeiten bekommen. Dies war der Grundstein für ein kulturelles und von Handwerkskunst geprägtes Shoppingdorf.
Der König von Dänemark war von 1610 bis 1624 der Eigentümer des Dorfes. Anschließend hat das norwegische Eisenunternehmen das Dorf bis 1640 übernommen und hat es aufgrund einer Flut 1638 geschlossen. 1641 wurde der Niederländer Gabriel Marcelis der neue „Hausherr“ des Dorfes und zog damit zu dem heutigen Standort. Am neuen Standort wurden vor allem Nägel, Kanonen und Kanonenkugeln hergestellt.
Von 1664 an hat die Familie Krefting die Fabrik betrieben und haben sie zu der größten Norwegens ausgebaut. Für vier Jahre wurde sie dann von einer Holding Company betrieben bis Conrad Clausen 1773 mit 18 Jahren die Schlüssel für die Fabrik übergeben bekommen hat. Clausen starb jedoch schon im Alter von 31 Jahren nachdem er eine Handelsschule an dem Ort etabliert hat. Seine Frau hat daraufhin den Betrieb übernommen bevor dieser 1791 an Peder Anker verkauft hat. Anker wiedereröffnete eine der alten Minen und erneuerte die Straßen. 1840 übergab Peder Anker die Anlage an seinen Schwiegersohn Herman Wedel Jarlsberg bis er 1840 die Geschäfte an seinem Sohn Baron Harald Wedel Jarlsberg die Geschäfte vererbte. Harald war ein ausgebildeter Marine Offizier und war die letzte Person, die die Fabrik nach den alten Methoden betrieb. Für einige Zeit war er sogar Bürgermeister von Bærum.
1898 kooperierte Baron Jarlsberg mit Carl Otto Løvenskiold, der zu der Zeit ebenfalls Premierminister von Norwegen gewesen ist. Die Fabrik wurde später zu einer Limited Company und dies auch heute noch, trotz dessen, dass die Schmiede 1964 geschlossen wurde.
Unabhängig von all den Namenswechsel ist Bærums verk ein toller Ort für eine Besichtigung.

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