Edvard Grieg

Er hat die norwegische Musik mitbegründet und seine Werke werden
noch heute von vielenEdvard Grieg - Statue in Bergen Menschen auf dem Klavier gespielt. Die Rede
ist von Edvard Grieg – einem der bedeutendsten norwegischen Komponisten.

Geboren wurde Edvard Hagerup Grieg im Juni 1843 in Bergen. Er hat die Musik-Gene quasi in die Wiege gelegt bekommen. Schon seine Mutter war Musikerin und unterrichtete ihn schon als Kind. Die Musik wurde schnell seine Leidenschaft und eigentlich noch mehr. Nachdem er eine Zeit lang in Leipzig studierte und seine musikalischen Kenntnisse erweiterte, beteiligte Grieg sich an der Gründung der Euterpe-Gesellschaft, die sich der Förderung skandinavischer Musik widmete. Der Musiker setzte sich ein Ziel: er wollte eine eigenständige norwegische Musik begründen.

Nachdem er im Jahr 1867 seine Cousine, die Sängerin Nina Hagerup, heiratete, war er in Oslo tätig. Er arbeitete als Musikdirektor, Konzertgeber, Dirigent und Pianist. Die wohl bekanntesten Werke entstanden aus der Zusammenarbeit mit dem norwegischen Schriftsteller Henrik Ibsen. Für dessen Schauspiel „Peer Gynt“ schrieb er verschiedene Stücke, darunter „Morgenstimmung“ und „In der Halle des Bergkönigs“.

Edvard Grieg starb 1907 in Bergen, aber auch über seinen Tod hinaus, scheint der Geist seiner Musik weiterzuleben. So findet unter anderem regelmäßig der internationale Edvard Grieg Klavier-Wettbewerb statt und im Edvard-Grieg Museum in Bergen kann man noch heute vieles über den norwegischen Musiker erfahren.

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Die Flåmsbahn

Flåmsbana, Quelle: Wikipedia

Flåmsbana, Quelle: Wikipedia

Die Flåmsbahn (Flambahn oder auf norwegisch Flåmsbana) ist die schönste Eisenbahnstrecke Norwegens und eine der schönsten und steilsten der Welt. 

Die Bahnstrecke führt von Myrdal hinab nach Flåm und dem prächtigen Aurlandfjord, welcher ein Arm des längsten sowie tiefsten Fjordes des Landes ist. 80% der Strecke hat eine Steigung von 5,5%. Die kleine Reise ist nur 20.2 km lang und dauert etwa eine Stunde. Die Fahrt führt durch eine fantastische Natur, vorbei an steilen Bergen und atemberaubende Wasserfällen, durch 20 Tunnel und bietet so viele Aussichtspunkte, dass man das Gefühl hat, mehrmals zwischen Berg und Fjord hindurchzufahren. Selbst für norwegische Verhältnisse ist die sich darbietende Natur etwas besonderes und einzigartig. Immer wieder ist beim Blick aus der Flåmsbahn einer der zahlreichen Berghöfe zu sehen, die sich mehreren Jahrzehnten an den steilen Hängen Norwegens festklammern. Es sind aber auch die gigantischen Wasserfälle, die sich an Bergwänden zu Tal stürzen, die die Fahrt mit der Flåmsbahn zu einem Abenteuer für alle Sinne machen.

Der Bau der Bahn begann zunächst im Jahr 1923, um eine Strecke für den Gütertransport zu schaffen. Die Arbeiten kamen aber immer wieder ins Stocken und so zogen sich die Bauarbeiten bis 1940 hin. Am 1. August des selben Jahres rollte dann aber die erste dampfbetriebene Bahn über die Gleise. Etwa ein Jahr später ist die Bahnstrecke auch für den Personenverkehr geöffnet worden. 1944 war die Flåmbahn endgültig fertiggestellt, was mit einer Elektrifizierung einherging.

Die Natur ist zwar sicher das größte Kapital der Flåmsbahn, aber bei weitem nicht der einzige Höhepunkt. Auch die Eisenbahnstrecke an sich beeindruckt mit Details. Die Flåmsbahn zählt heute zu einer der mutigsten und letztlich auch technisch anspruchsvollsten Lösungen in der Eisenbahngeschichte Norwegens. Vor allem die spiralförmig in die Berge gesprengten Wendetunnel machen die Strecke zu einem technischen Meisterwerk.

Im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Flåm befindet sich das Flåmbahn-Museum und Dokumentationszentrum, welches interessante Informationen zur langen Historie der Bahn beinhaltet und die Bahnreise abrundet. Die Flåmsbahn fährt das ganze Jahr über.

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