Euro Pass zur EuroPride: Oslo bietet mehr

europrideVom 20. bis 29. Juni 2014 ist Norwegens Hauptstadt Oslo Gastgeber der internationalen Schwulen- und Lesbenparade “EuroPride”. Zu diesem Event bieten die städtischen Touristiker von VisitOslo und der Veranstalter OsloPride einen so genannten Euro-Pass an. Mit diesem Rabattpass erhalten Besucher unter anderem den bekannten 3-Tage-Oslo Pass, der freien Eintritt zu mehr als 30 Museen und Sehenswürdigkeiten gewährt, sowie die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Zusätzlich im EuroPass enthaltene Leistungen sind der kostenlose Zugang zur großen Abschlussparty und zur “Ladies Night” während des EuroPride-Festivals. Besitzer des EuroPasses erhalten zudem einen Rabatt bei zahlreichen Events und Aktivitäten, die im Rahmen des zehntägigen EuroPride Festivals in Oslo stattfinden.

Einer der Hauptveranstaltungsorte des Festivals ist das „Pride Haus“ im Literaturhaus. Hier finden Diskussionen, Vorlesungen und Workshops statt. Der „Pride Park“ auf dem Rathausplatz ist die wichtigste Location für Partys und Konzerte. Oslo ist nach 2005 bereits zum zweiten Mal Austragungsort der EuroPride.

  • Für Handynutzer gibt es jetzt übrigens den Osloer Städtepass auch als App in englischer Sprache. Als weltweit erste Stadt lanciert Oslo diesen elektronsichen Touristenpass, der einfach aufs Handy geladen wird. Erhältlich sowohl im AppStore als auch bei GooglePlay. Die App kann mit einer internationalen Kreditkarte im Voraus bezahlt und erst bei Bedarf während des Aufenthaltes aktiviert werden.
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Hamar Stadion

Hamar Stadion – Es handelt sich dabei um das größte Bauvorhaben, dass seit den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer, in Norwegens Binnenland umgesetzt wird. Der Name dieses Baus erweckt durchaus den Eindruck, dass es sich hierbei um eine Sportstätte handelt, die hier aus dem Boden gestampft wird. Lediglich die Geschichte dieses Ortes hat etwas mit Sport zu tun. Denn bis zu den Winterspielen `94 wurden hier Wettkämpfe im Eisschnelllauf abgehalten. Danach hat mit dem Bau des Vikingskipet (Wikingerschiff), eine der weltweit größten Sporthalle, diese Eisbahn ausgedient.

Nun soll an diesem ehemals sportlichen Ort, die Wirtschaft der Umgebung angekurbelt werden. Das komplette Areal soll mit Fertigstellung 80.000 Quadratmeter groß sein und vier Bereiche beherbergen. Zum einen gewerbliche Flächen, d.h. Büros usw., mit etwa 16500 Quadratmetern, ein Einkaufszentrum mit 33.000 Quadratmetern, Wohnungen und Parkplätze. Gebaut wird das Hamar Stadion von der Familie Hage und ihrer Holding CC Mart‘n.

Zunächst sollte dies in einer Kooperation mit der Investorengruppe NorgesGruppen, die Anteile bekannter norwegischer Ketten wie z.B. KIWI, Meny oder Dolly Dimple‘s, durchgeführt werden. Die Verantwortlichen haben sich aber anders entschieden und die CC Mart‘n Holding führt, nach einem Aktientausch mit der NorgesGruppen, den Bau allein und ohne weitere Investoren durch.

Es ist ein spannendes Projekt für die Stadt Hamar und ihrem Einzugsgebiet. Denn es verspricht einen enormen Wachstum für die knapp 30.000 Einwohner Stadt und wäre damit das dritte Einkaufszentrum und damit eine große Konkurrenz  für das seit Jahren etablierte Center Maxi.

Das Projekt hat natürlich auch seine Gegner – und das zu Recht. Denn die Stadt hat seit Jahren mit einem enormen Schwund an Geschäften in ihrer Innenstadt zu kämpfen, weil die meisten in die Einkaufszentren außerhalb der Innenstadt umziehen. Das Hamar Stadion wird diesen Trend nur bestärken. Die Stadt verspricht sich dennoch viel von dem Bau des Hamar Stadion und seinen Möglichkeiten und ist stolz darauf, dass sich der Investor für sie als Standort entschieden hat. Fertigstellung soll 2014-2015 sein.       

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