Fjordnorwegen mit der Flåmbahn entdecken

Die Flåmsbana hat eine lange Tradition. Foto: Morten Rakke, Flåms utvicklung AS

Die Flåmsbana hat eine lange Tradition. Foto: Morten Rakke, Flåms utvicklung AS

Nicht die Transsibirische, nicht die Schweizer Bergbahn, sondern die Flåmbahn in Norwegen wurde vom Magazin “Lonely Planet” zur besten Zugreise der Welt gewählt. Vorbei an tosenden Wasserfällen und schneebedeckten Bergen führen die Gleise der Flåmbahn. Die traditionellen Züge verkehren zwischen Myrdal, einer Station der Bergenbahn, hinab ins Tal nach Flåm, das sich in die innerste Ecke des Aurlandsfjordes schmiegt. Auf dieser Fahrt überwindet die Bahn einen Höhenunterschied von 865 Metern.

Nicht erst seit der Auszeichnung durch das Reisemagazin “Lonely Planet” ist die Flåmbahn eine Touristenattraktion. Auf 20 Kilometer geht die Fahrt zwischen steilen Felswänden und Abhängen, mit Blick auf Berge und Almen, die in einem der wildesten Landstrichen Norwegens liegen.

Auf www.visitnorway.com kann man mehr über die Flåmbahn erfahren. So ist sie weltweit eine der steilsten Bahnstrecken auf Normalspur. Fast 80 Prozent der Strecke überwinden den Höhenunterschied mit einer Steigung von 55 Metern pro Kilometer. Als Meisterleistung der Ingenieurskunst gilt auch ein Tunnel auf der Strecke, der im Inneren des Berges steil ansteigt und sich zudem windet.

Angekommen in Flåm, im tiefsten und längsten Fjord Norwegens gelegen, können Reisende das Flåmbahn-Museum und Dokumentationszentrum besuchen. Passenderweise liegt es im alten Bahnhofsgebäude von Flåm. Informationen auch auf http://de.visitflam.com/flambahn/.

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Oslo Tjuvholmen

Tjuvholmen - Astrup Fearnley Museum

Tjuvholmen – Astrup Fearnley Museum

Oslo Tjuvholmen ist das neueste Stadtviertel, welches die Stadt zu bieten hat. Es liegt direkt am Hafen Oslos und ist mit dem teuren Viertel Aker Brygge verbunden. Tjuvholmen ist allerdings von Wasser umgeben und es gibt mehr Immobilien, die am Wasser liegen bzw. einem eine uneingeschränkte Sicht darauf gewähren. Natürlich ist der Tjuvholmen auch exklusiver als Aker Brygge und wird somit zum neuen Treffpunkt der Schönen und Reichen werden.

Zuletzt befanden sich auf dem Tjuvholmen Lager und Büros, bis 2003. Die Tjuvholmen KS hat vom Osloer Hafenamt das komplette Areal übernommen und 2005 mit dem Ausbau begonnen. 2014 sollen die letzten Arbeiten abgeschlossen werden. Das Areal hat bis dahin eine Größe von 150.000 Quadratmeter: 84.000 qm finden Verwendung für Wohnungen, 40.000 für Büros, 10.000 qm für Geschäfte und Restaurants, 8.000 qm für Hotels und 7.000 qm für Kultur.

In einem komplett neuen Glanz erstrahlt auf dem Tjuvholmen auch das Astrup Fearnley Museum für moderne Kunst. Das neue Museumsgebäude wurde von dem berühmten Architekten Renzo Piano entworfen und besteht aus zwei Gebäuden: eins für die eigene Sammlung des Museums und eins für wechselnde Ausstellungen.

Die Gegend war einst das Nest der Gauner und diesem alten Ruf gibt der Hotelier und Investor Petter Stordalen den Anlass dazu, sein neuestes Hotel The Thief zu nennen. Das Designhotel liegt am Ende des Tjuvholmen, direkt am Wasser. Wo sonst? Mit Bootsanlegestelle und Dachterrasse. Der Spa-Bereich wird 2014 fertiggestellt. Stordalen begann vor 16 Jahren mit ein paar Herbergen. Heute besitzt er 170 Hotels und setzt rund 770 Millionen Euro um.

Neben Stordalen hat sich ebenfalls der Milliardär und ColorLine Eigentümer Olav Nils Sunde in der ersten Reihe von Tjuvholmen eine Immobilie gesichert. Insgesamt 4 Wohnungen hat er sich für 160 Millionen Kronen zusammenlegen lassen. Von seiner neuen Wohnung aus kann er seine beiden, zwischen Oslo und Kiel pendelnden, Schiffe Color Magic und Color Fantasy ein- und auslaufen sehen.

Doch Stordalen und Sunde sind nicht die einzigen Milliardäre in ihrer neuen Nachbarschaft. Die Verlängerung der Aker Brygge ist ein Tummelplatz für die Vermögenden von Norwegens Hauptstadt geworden.

Es ist ein interessanter neuer Ort in Oslo entstanden, der auf jeden Fall einen Abstecher wert ist.

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