Gebirgsnorwegen – idyllische, spektakuläre Bergwelten

Gebirgsnorwegen

Storronden, Foto: www.rondane.no

Gebirgsnorwegen erstreckt sich im Osten Norwegens an der Grenze zu Schweden. Die Region ist größtenteils dünn besiedelt und bietet die besten Skigebiete des Landes und lädt zu Berg- und Wandertouren ein. Die raue Schönheit und die in großen Teilen unberührte Natur zieht immer mehr Wanderer, Naturliebhaber, Mountainbiker, Bergkletterer und Skiläufer an…

Berge mit schroffen Gipfeln und mit einer Höhe bis über 2.000 m, kristallklare Seen, zahlreiche sprudelnde Flüsse und Bäche und grüne, bewaldete Täler dominieren das Landschaftsbild Gebirgsnorwegens. In den Berghöfen scheint die Zeit still zu stehen. Freundliche Einheimische bewahren hier ihre Traditionen. Das ganze strahlt eine Idylle aus, die typisch für Norwegen zu sein scheint. Charakteristisch sind auch die majestätischen Gebirgsketten, die weithin als natürliche Wegweiser dienen und ganzjährig schneebedeckt sind. Jotunheimen, Rondane und das Dovrefjell sind herrliche Wandergebiete. Ihr findet hier zwei Landschaftsrouten Norwegens und diverse Nationalparks. Auch der St. Olavsweg von Oslo nach Trondheim führt durch Gebirgsnorwegen.

Zu Gebirgsnorwegen werden die drei Provinzen Oppland, Hedmark und Buskerud gezählt. Der Begriff “Gebirgsnorwegen” ist übrigens eine Erfindung der Tourismusbranche, keineswegs eine offizielle norwegische Distrikteinteilung.

Gebirgsnorwegen

Berghof, Foto: www.djuvland.no

Oppland ist nach der Hauptstadt Oslo der größte Tourismusmagnet des Landes. Die Wintersportorte Lillehammer und Beitostølen, das berühmte Gudbrandsdalen und die Ski- und Wandergebiete in Valdres verzeichnen jährlich steigende Besucherzahlen. Neben mehreren Stabkirchen und dem Maihaugen in Lillehammer gilt Bjørnstjerne Bjørnsons Heim Aulestad in Gausdal als größte Sehenswürdigkeit der Region.

In der Hedmark, in der es weitaus ruhiger und einsamer zugeht, sind Angler, Kanufahrer, Wanderer und Radfahrer richtig. Trysil, Norwegens größtes Skigebiet, ist bei Familien sehr beliebt. Der Mjøsa-See und der Femund bieten Möglichkeiten für diverse Wassersportaktivitäten. Neben mehreren Museen findet ihr hier unter anderem das Norwegische Eisenbahnmuseum.

Buskerud wartet mit den beliebtesten Wintersportplätzen Norwegens auf. In den großen Tälern Hallingdal, Hemsedal und Numedal findet ihr hervorragende Pisten und Loipen. Geilo, eines der ältesten Skigebiete Norwegens, ist als Weltklasse-Gebiet für Kiteskiing anerkannt. Das Numedal wird auch Mittelaltertal genannt, da hier sehr viele alte Berghöfe erhalten geblieben sind.

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Magma Geopark (Rogaland)

Magma Geopark

Foto: magmageopark.no

Der Magma Geopark ist ein Gebiet mit einer einzigartigen Geologie und reichhaltig an kulturellem Erbe. Er ist im Südwesten Norwegens zu finden und erstreckt sich auf einer Fläche von 2.329 km². Im März 2010 wurde der Park in das europaweite Geopark-Netzwerk der UNESCO aufgenommen. Seine geologische Geschichte begann vor über 1,5 Milliarden Jahre als himmelhohe Berge und glühende Magmaströme das Areal prägten. Über einen Zeitraum von mehreren Millionen von Jahren wurde die Landschaft durch Gletscher nicht nur abgekühlt, sondern auch geformt und geprägt.
Der Magma Geopark steht allen Besuchern jederzeit offen und lädt ein, einen Blick auf die geologische Geschichte der Erde zu werfen…

Der Magma Geopark liegt südlich von Stavanger und umfasst die Kommunen Bjerkreim, Lund, Eigersund, Sokndal (alle Rogaland) und Flekkefjord (Vest-Agder). Die Verwaltung hat ihren Sitz in Egersund. Zu erreichen ist er über die E39.
Das Besondere an der Geologie des Geoparks liegt an dem Vorhandensein des Gesteins Anorthosits, welches vulkanischen Ursprungs ist und häufiger auf dem Mond als auf der Erde vorkommt. Das Gebiet hier in Südnorwegen bildet das größte Vorkommen in Europa. Auch die sonstigen Gesteinsarten sind meist vulkanischer Herkunft. Einzigartige Felsformationen, die eine Mondlandschaft umfassen – das macht den Magma Geopark aus.

Der Geopark bietet eine Menge an Outdoor-Aktivitäten – Wandern, Klettern, Touren mit dem Rad, Kajak fahren und Paddeln. Über die Webseite können geführte Touren, Übernachtungen und sonstige Abenteuer gebucht werden.
Im Magma Geopark gibt es 46 sehenswerte Orte, die dem Publikum offen stehen. Hier seien nur einige genannt:
St. Olavsormen – ein glazialer Bergkamm, der sich durch die Landschaft windet
Eigerøy fyr – ein Leuchtturm, der auf magmatischen Gestein steht und einen Ort für viele Mythen und Sagen darstellt
Blåfjell – eine alte, stillgelegte Mine aus dem 19. Jahrhundert
Flekkefjordbanen – eine alte Eisenbahnstrecke, die mit der Draisine abgefahren werden kann
Hellersheia – die Mondlandschaft

 

Weitere Infos:
magmageopark.no
www.facebook.com/magmageopark

 

 

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