Hamar Stadion

Hamar Stadion – Es handelt sich dabei um das größte Bauvorhaben, dass seit den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer, in Norwegens Binnenland umgesetzt wird. Der Name dieses Baus erweckt durchaus den Eindruck, dass es sich hierbei um eine Sportstätte handelt, die hier aus dem Boden gestampft wird. Lediglich die Geschichte dieses Ortes hat etwas mit Sport zu tun. Denn bis zu den Winterspielen `94 wurden hier Wettkämpfe im Eisschnelllauf abgehalten. Danach hat mit dem Bau des Vikingskipet (Wikingerschiff), eine der weltweit größten Sporthalle, diese Eisbahn ausgedient.

Nun soll an diesem ehemals sportlichen Ort, die Wirtschaft der Umgebung angekurbelt werden. Das komplette Areal soll mit Fertigstellung 80.000 Quadratmeter groß sein und vier Bereiche beherbergen. Zum einen gewerbliche Flächen, d.h. Büros usw., mit etwa 16500 Quadratmetern, ein Einkaufszentrum mit 33.000 Quadratmetern, Wohnungen und Parkplätze. Gebaut wird das Hamar Stadion von der Familie Hage und ihrer Holding CC Mart‘n.

Zunächst sollte dies in einer Kooperation mit der Investorengruppe NorgesGruppen, die Anteile bekannter norwegischer Ketten wie z.B. KIWI, Meny oder Dolly Dimple‘s, durchgeführt werden. Die Verantwortlichen haben sich aber anders entschieden und die CC Mart‘n Holding führt, nach einem Aktientausch mit der NorgesGruppen, den Bau allein und ohne weitere Investoren durch.

Es ist ein spannendes Projekt für die Stadt Hamar und ihrem Einzugsgebiet. Denn es verspricht einen enormen Wachstum für die knapp 30.000 Einwohner Stadt und wäre damit das dritte Einkaufszentrum und damit eine große Konkurrenz  für das seit Jahren etablierte Center Maxi.

Das Projekt hat natürlich auch seine Gegner – und das zu Recht. Denn die Stadt hat seit Jahren mit einem enormen Schwund an Geschäften in ihrer Innenstadt zu kämpfen, weil die meisten in die Einkaufszentren außerhalb der Innenstadt umziehen. Das Hamar Stadion wird diesen Trend nur bestärken. Die Stadt verspricht sich dennoch viel von dem Bau des Hamar Stadion und seinen Möglichkeiten und ist stolz darauf, dass sich der Investor für sie als Standort entschieden hat. Fertigstellung soll 2014-2015 sein.       

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Rentierfarm Inga Sami Siida (Vesterålen)

Rentierfarm Inga Sami Siida

Laila und Arild Inga mit ihren Rentieren

Inga Sami Siida ist ein kleiner samischer Familienbetrieb auf den Vesterålen, 4,3 km vom Hauptort Sortland entfernt auf Norwegens größter Insel Hinnøya. Seit 150 Jahren betreibt die Familie in Kvalsaukan ihre Rentierfarm, nachdem die Urahnen mit ihren Herden aus Nordschweden hierher kamen.
Wenn ihr euch für Rentiere und die Rentierzucht interessiert, Rentierfleisch essen wollt oder mehr über die samische Kultur und Tradition erfahren möchtet, seid ihr hier genau richtig…

Laila und Arild Inga begannen im Jahre 2009, ihre Inga Sami Siida für Touristen zu öffnen. Inzwischen zählt sie zu den Hauptattraktionen auf den Vesterålen und empfängt neben lokalen Besuchern, Vereinen und Unternehmen Gäste aus der ganzen Welt. Das Geld, welches die beiden auf diese Weise einnehmen, stecken sie wieder in ihre geliebte Rentierherde.
Das touristische Angebot der Farm reicht von einem kleinen Laden, in dem Rentierfelle, samische Messer und Handwerkserzeugnisse erworben werden können, über Gebirgswanderungen, die je nach Wunsch ein bis drei Tage dauern und den Teilnehmern zum Beispiel die Möglichkeit bieten, Rentierkälber zu markieren, bis zu samischen Abenden im Lavvu mit einer guten, traditionellen Mahlzeit, spannenden Geschichten und dem typisch samischen Gesang. Natürlich können die Rentiere gestreichelt und gefüttert, Fotos geschossen und im Winter eine Schlittentour in der herrlichen Umgebung genossen werden. Ihr könnt Euch im Lassowerfen ausprobieren, und im Sommer ist eine kleine Ausstellung mit Bildern und samischen Trachten in der Scheune aufgebaut.
Zudem hat sich Inga Sami Siida zu einem bedeutenden lokalen Rentierfleischlieferanten entwickelt. Ihr könnt auch direkt auf dem Hof welches kaufen.

Die Rentierfarm ist in der Zeit vom 15. Juni bis zum 31. August täglich von 10 – 15 Uhr geöffnet. Aber auch in der restlichen Zeit des Jahres oder in den Abendstunden ist es möglich, vorbei zu kommen. Es empfiehlt sich grundsätzlich vorher anzurufen und sich anzumelden.

 

Weitere Infos:

www.inga-sami-siida.no
www.facebook.com/INGA-SAMI-SIIDA

 

 

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