Königin Maud- Land (Dronning Maud Land)

Königin Maud- Land

Eis, soweit das Auge blicken kann…
Foto: geo.de

Ein sehr großer Teil der Antarktis gehört zum norwegischen Hoheitsgebiet – das Königin Maud- Land. Weder an der Küste noch im Landesinneren gibt es einen eisfreien Fleck. Das Meer bricht seine Wellen an einer vertikalen, 20 – 30 m hohen Wand. Würde das Eis schmelzen, würde es eine zerklüftete Küste mit sich tief ins Land schneidenden Fjorden und tausenden von vorgelagerten kleinen Inseln und Schären freilegen, wie man sie auch entlang des norwegischen Festlands findet…

Das Königin Maud- Land hat eine Fläche von 2.700.000 km². 150 – 200 km von der Küste entfernt recken sich im Landesinneren eine Reihe von schroffen, steilen Bergen bis zu 3.000 m über die sonst sehr eintönige Eisfläche. Der höchste unter ihnen ist der Jøkulkyrkja (3.148 m). Die Berge bestehen aus kristallinem Granit, das mehr als 500 Mio. Jahre alt ist.

Als Königin Maud- Land wird das Gebiet der Antarktis bezeichnet, welches zwischen dem 20° w.L. und dem 45° ö.L. liegt. Ursprünglich wurde der Name für das Land zwischen 37° ö.L. und 49° 30‘ ö.L. benutzt, welches auf der Norvegia– Expedition Lars Christensens 1929/1930 von Riiser-Larsen und Lützow-Holm entdeckt wurde. Die Erkundung des Landes wurde auf weiteren Norvegia- Expedition fortgesetzt. Durch eine königliche Resolution wurde Anfang 1939 nach Verhandlungen mit der britischen Regierung das Königin Maud-Land mit der heute noch gültigen Ausdehnung dem norwegischen Staat unterstellt, was international aber nicht anerkannt wird.

Nachdem mehrere internationale Expeditionen seit 1938 das Gebiet fotographierten und kartographierten, wurde im Zuge des Internationalen Geophysikalischen Jahres 1957/1958 ganzjährig besetzte Forschungsstationen von Norwegen, der Sowjetunion, Belgien und Japan im Königin Maud- Land errichtet. Die Norweger setzten die topographische Erfassung des Landes fort, die anderen widmeten sich der geologischen und geophysikalischen Erkundung. Norwegen musste seine Aktivitäten 1960 einstellen. In den späten 1970er Jahren wurden wieder mobile Expeditionen von norwegischer Seite durchgeführt. Seit 2005 gibt es erneut eine ganzjährig besetzte norwegische Station im Königin Maud- Land.

 

Weitere Infos:
www.npolar.no/dronning-maud-land
facebook.com/DronningMaudLand

 

 

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Oslo: Stadtteil Grünerløkka

Markveien in Grünerløkka

Markveien in Grünerløkka

Wer sich auf eine Reise nach Oslo begibt, und neben den klassischen Touristenattraktionen auch etwas besonderes sehen möchte, sollte auf jeden Fall in Grünerløkka vorbei schauen.

Der Stadtteil liegt im Nord-Osten Oslos ungefähr 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und läd zu einem gemütlichen Stadtbummel ein.

Vergleichbar mit den Stadtteilen Prenzlauerbeg und Kreuzberg in Berlin ist Grünerløkka ein aufstrebendes Künstlerviertel. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der Stadtteil von einem grauen Randgebiet zu einem der beliebtesten Bezirke Oslos entwickelt.

Junge Familien, Studenten, Künstler und Menschen aus aller Welt leben hier und machen Grünerløkka zu einem lebhaften Ort.

Entlang der Hauptstraße finden sich zahlreiche Cafés, Restaurants, Bars und Läden. Jeder besonders und individuell. Sehr zu empfehlen ist der Diner Nighthawk.  Ein klassisches Burger- und Steakrestaurant im amerikanischen look mit Kaffee satt. Hin und wieder kommt man an kleinen Gallerien vorbei oder findet Geschäfte mit handmade Produkten. Flohmärkte und auch Live-Musik gehören zum Bild dieser Gegend.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit in Grünerløkka zu übernachten. Sehr dafür geeignet ist das Chateau Apartments. Dies sind kleine und große gemütlich eingerichtete Apartments in einem älteren Gemäuer der Stadt. Das Gebäude wurde vor kurzer Zeit Kernsaniert und die Apartments enthalten alle eine Küchenzeile, Fernseher, WLAN und bestehen je nach Größe aus mehreren Zimmern.

Grünerløkka bietet mehr als nur das klassische Touristenprogramm wie auf der Karl-Johans Gate. Kultur, Kunst und kulinarisches gepaart mit einer besonderen, heimischen Atmosphäre und der skandinavischen Gelassenheit machen diesen Stadtteil zu einem „Muss“ auf jeder Oslo-Reise.

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