Lillehammer

Lillehammer (Quelle: visitnorway.com)

Lillehammer
(Quelle: visitnorway.com)

Lillehammer – ein olympischer Ort

Was St. Moritz für die Schweiz, Charmonix für Frankreich, Sotschi für Russland ist, das ist Lillehammer für Norwegen. Ein eher kleiner Ort nördlich von Oslo, der erst durch die olympischen Winterspiele ganz groß wurde.

1994, historisches Jahr für das norwegische Lillehammer. Die ganze Welt blickt in die Stadt am Mjøsa See, den größten See Norwegens. Die Olympischen Winterspiele haben Lillehammer berühmt gemacht – und das ist auch heute noch zu spüren! Nicht nur die olympischen Sportstätten, wie Lysgårdsbakkene, die Skisprunganlage mit 2 Schanzen, die Rodelbahn und zahlreiche Skipisten, zeugen noch heute von dem Sportevent, sondern auch das Norwegische Olympische Museum. Auch heute noch werden in Lillehammer Wettkämpfe in verschiedenen Wintersportarten ausgetragen – Lillehammer ist zu einer zentralen Sportarena gefunden. 2016 werden auch die Olympischen Jugendspiele dort stattfinden. Im Winter zieht Lillehammer Sportler aus aller Welt an, die von den tollen Wintersportparks profitieren wollen.
Aber auch wenn man nicht unbedingt sportbegeistert ist, hat das kleine Städtchen noch einiges mehr zu bieten. So locken die in der Nähe liegenden Nationalparks Rondane, Jotunheimen und Langsua und das längste Tal Norwegens, das Gudbrandsdalen, in dem Henrik Ibsens Peer Gynt gelebt haben soll und in dem Lillehammer liegt, mit Wanderwegen in wunderbaren Landschaften. Der Vergnügungspark Hunderfossen und das Freilichtmuseum Maihauge sind ebenfalls beliebte Ausflugsziele, genau wie das Kunstmuseum Lillehammers.

Lillehammer ist also ein wunderbares Ziel für die nächste Norwegenreise – für Olympiafans und Naturliebhaber!

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Königskrabben

Königskrabbe

Königskrabbe

Hoch im Norden Norwegens, in der Finnmark, liegen die köstlichen Königskrabben im kalten Gewässer der Barentssee. Bis zu 13 Kilo kann eine Königskrabbe auf die Waage bringen, dazu schmeckt sie hervorragend und ist gesund. Sie sieht aufgrund ihrer Größe und den langen Arme sehr furchteinflößend aus. Mit spitzen Klauen an den Beinen sieht das bis zu einem Meter große und dreizehn Kilogramm schwere Schalentier unheimlich aus.

Sie kann eine Spannweite von bis zu zwei Metern erreichen und bis zu ca. 13 Kilogramm schwer. Viele Fischer lassen riesige Fangkörbe von ihren Schiffen, um die Krabben einzufangen. Dabei sind sie häufig mehrere Wochen unterwegs. Dafür wartet aber ein satter Gewinn für die Fischer.

Groß, rot, lecker, selten. So sieht der Steckbrief der Königskrabbe aus, die hierzulande selten serviert wird. Dieser Meeresbewohner gehört zu den Exoten unter den Meeresfrüchten. Serviert wird das gekochte und ausgebrochene Fleisch mit einer Knoblauch- und/oder Cocktailsoße, Salat, und dem leckeren Weißbrot Loff. Die Zubereitung erfordert etwas Übung. Am besten bekommen dem Beinfleisch indirekte Hitze oder Garen bei Temperaturen bis maximal 60 Grad. Meistens reichen 10 bis 15 Minuten Garen in Salzwasser.

Aussehen und ungewohnter Umgang sind möglicherweise Gründe, warum frische Königskrabben selten im Handel erhältlich sind. Ganz gibt es sie so gut wie gar nicht, die Beine im sehr gut sortierten Einzelhandel.

Ursprünglich heimisch sind die Krebse im Nordpazifik vor Kamtschatka. Entdeckt wurden sie von dem deutschen Naturforscher Wilhelm Gottlieb Tilesius von Tilenau. Er erzählte von der Kamtschatkakrabbe 1804 zum ersten Mal. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Beringsee über Alaska und Kanada bis nach Hokkaido und die Straße von Korea. Im Nordpazifik fischen Japan, Korea, Russland und die USA nach ihnen. Die Norweger fischen hauptsächlich an der Küste der Finnmark, in der Barentssee. Für Touristen gibt es sogar extra Königskrabben-Safaris. Dabei können sie vom Boot aus zusehen, wie ein Taucher einen dieser Meeresungehäuer an die Wasseroberfläche bringt. Anschließend wird das Tier gekocht und zu einer Kostprobe verarbeitet. Wer einen Tauchschein hat, kann auch selbst nach den Krabben tauchen.

© 2002 - 2018 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved