Moods of Norway

Moods of Norway Store in Oslo

Moods of Norway Store in Oslo

„Happy clothes for happy people“ ist der Slogan von einem der schrillsten Modeunternehmen Skandinaviens. Moods of Norway wurde 2003 von den drei Norwegern Simen Staalnacke , Peder Børresen und Stefan Dahlkvist gegründet.

Nach einer Weltreise und internationalem Studium kam den dreien auf Hawaii die Idee ihres Konzepts: ihre Omas glücklich machen und glückliche Kleidung für glückliche Menschen rund um die Welt. Moods of Norway bietet von Jeanshosen über Kleider bis hin zu Anzügen so ziemlich alles an. Viele Kleidungsstücke sind sehr Bunt und etwas extravagant designt – genau wie das öffentliche Auftreten. So befindet sich im Besitz des Modeherstellers ein pinker Fischkutter im Hafen von Aker Brygge (Oslo) und vier Limousinen in pink, grün, gold und blau.

Moors of Norway "Kutter" im Hafen von Aker Brygge

Moods of Norway “Kutter” im Hafen von Aker Brygge

Ihr Headquarter befindet sich in dem 6750 Seelendorf Stryn, einer typisch norwegischen Kleinstadt. Filialen gibt es allerdings bereits außerhalb Norwegens. Erst vor kurzem wurde, neben dem ersten US-Amerikanischen Store in Los Angeles, der zweite in New York eröffnet. Die Eröffnungen sind so auffällig wie die Mode selbst und gleichen einer großen Filmpreisverleihung. Apropos Filmpreisverleihung: Für Norwegens erfolgreichsten Film aller Zeiten, der Neuverfilmung von „Kon Tiki“, hat Moods of Norway für die Schauspieler und Freunde, einen Empfang im Moods of Norway Store in LA gegeben, bevor es am nächsten Tag auf den roten Teppich der Academy Awards ging. Die Läden haben alle etwas modernes und traditionelles, typisch norwegisches. Etwas Holz, Glas und das Markenzeichen, ein alter norwegischer Traktor ist in der Regel in einer hervorstechenden Farbe, ebenfalls in den Stores zu finden. Nach 10 Jahren auf dem Markt, hat sich Moods of Norway gut positioniert und einen guten Stand auf dem weltweiten Modemarkt. Es lohnt sich jedenfalls diese Marke zu beobachten und es dauert sicher nicht mehr allzu lange bis es auch einen Store auf deutschem Boden gibt.

Interieur im Store

Interieur im Store

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Ritlandskrater in Hjelmeland

Ritlandskrater

Der Ritlandskrater von Norden aus gesehen, Foto: www.geoforskning.no

Auf dem norwegischen Festland gibt es zwei Stellen, an denen ein Meteoriteneinschlag nachgewiesen wurde – der Krater in Gardnos und der Ritlandskrater in Hjelmeland (Ryfylke i Rogaland). Letzterer wurde von einem Einschlag, der vor über 500 Mio. Jahren stattfand, gebildet. Das genaue Alter ist nicht bekannt, Fossilienfunde aus dem Krater stammen aus dem mittleren Kambrium. Der Einschlag muss also davor passiert sein. Der Ritlandskrater hat einen Durchmesser von 2,7 km und ist etwa 350 m tief…

Der Krater liegt in einem Naturschutz- und beliebten Wandergebiet und ist leicht zugänglich. Er hat seinen Namen einem Hof zu verdanken, der sich in der Nähe befindet. Ihr könnt hier auf eigene Faust auf Tour gehen, es gibt aber auch Führungen durch das Gebiet. Auch der Ritlandskrater wurde von den Gletschern der Eiszeiten verformt, aber der Einschlag ist gut als runde Senke in dem kupierten Gelände erkennbar.

Der norwegische Geologe Fridtjof Riis untersuchte erstmals im Jahre 1985 das Gebiet. Er fand Gestein, dessen Herkunft nicht durch die gewöhnlichen geologischen Vorgänge wie Gebirgsbildung und Erosion zu erklären war. 2001 entwickelte er, nachdem er Forschungen im Gardnos-Krater vorgenommen und Gemeinsamkeiten entdeckt hatte, die Theorie, dass es sich hier um einen Meteoritenkrater handelt. Aber erst 2008 gelang es ihm, Schock-Quarz zu finden, das als Nachweis für einen Meteoriteneinschlag gilt.

Der Meteorit traf mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 km/Sekunde auf die Erde, die zur damaligen Zeit in diesem Gebiet von einem flachen Meer bedeckt war. Der Meteorit verdampfte und hinterließ einen Krater, der sich über Millionen von Jahren mit Sedimenten füllte. Durch Erosion wurde und wird er immer noch wieder freigelegt. Beim Einschlag wurde das zugrunde liegende Gestein zermalmt und zusammengepresst. Es entstand Suevit, das heute das Grundgestein des Kraters bildet. An den Kraterrändern sind Brekzien und in höheren Lagen Schieferschichten, die reich an Fossilien sind, zu finden.

 

Weitere Infos unter:
www.ritlandskrateret.no
www.geoforskning.no

 

 

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