Stadtbummel in Oslo (3) – Aker Brygge und Grünerløkka

Heute wollen wir uns auf unserem Stadtbummel ein wenig ins Osloer Nacht- und Szeneleben begeben, und zwar in die Stadtteile Aker Brygge und Grünerløkka, zwei doch recht unterschiedliche Szenen in Oslo. 

Aker Brygge ist ein sehr neues Szeneviertel, es liegt direkt am Osloer Hafen, Richtung Stadt blickt man auf das Rathaus und über die Bucht hinüber auf die Festung Akershus. Im Hafen wimmeln die kleinen Fähren, die z. B. zur Museumsinsel fahren und an den Anlegern sieht man viele Traditionssegler, auf denen am Abend und auch tagsüber die verschiedensten Veranstaltungen stattfinden.

Oslo - Blick von Aker Brygge zur Festung Akershus

Oslo – Blick von Aker Brygge zur Festung Akershus

 

Die „Kneipenmeile“ von Aker Brygge entstand auf dem Gelände der im Jahr 1982 geschlossenen Werft „Akers Mekaniske Verksted AS“, heute findet man in Aker Brygge neben Geschäften auch etwa 40 Bars, Restaurants und Cafés.

Sehen und gesehen werden ist hier angesagt, empfehlenswert ist z. B. das „Jakob Aal“ (Stranden 63), eine gemütliche Brasserie mit schöner Terrasse oder das ganz unkomplizierte ‚“TGI Fridays“ (Stranden 39) mit leckerem Angebot an Burgern. Aber am besten bummelt man einfach am Hafen entlang und lässt sich von seinem Gefühl leiten. Und wer nicht einkehren mag oder will (denn die Preise sind zugegebenermaßen nicht gerade niedrig) der setzt sich auf die Stufen am Hafenbecken und genießt das bunte Leben und den Blick auf den Hafen und die Festung.

Im Gegensatz zum relativ neuen Aker Brygge ist Grünerløkka eines der alten Osloer Stadtviertel. Ursprünglich war der Ortsteil seit dem 19. Jahrhundert aufgrund der vielen an der Akerselva gelegenen Fabriken ein Arbeiterviertel.  Inzwischen gibt es hier jedoch eine ganze Menge alternativ angehauchter kleiner Läden, Kneipen und Cafés und der Stadtteil hat sich zu einem Szene-Treff entwickelt. Die Preise sind hier – im Vergleich zu Aker Brygge – oft deutlich niedriger und es gibt viele urige Lokale zu entdecken.

Am bekanntesten dürfte „Fru Hagen“ (Thorvald Meyers Gate 40) sein, ein kuscheliges Café in hohen, alten Räumen und mit gemütlichen Sofas, auf denen man sich gut „festsetzen“ kann. Von Donnerstag bis Samstag ist bis um drei Uhr in der Frühe geöffnet und ein DJ legt auf.

Unmittelbar daneben gibt es das Bistro Brocante, ein nettes französisches Bistro in dem sowohl gute französische “Hausmannskost” von einer festen Speisekarte als auch Tagesgerichte serviert werden. Immer mit frischen Zutaten, je nach Saison, und ebenfalls alles zu günstigen Preisen.

Auch hier gilt das für Aker Brygge gesagte: Einfach treiben lassen, die Atmosphäre genießen und dort einkehren wohin Euch Euer Herz zieht.

Fassade in Grünerløkka

Fassade in Grünerløkka

 

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VOSS Wasser

VOSS Flasche - Wikipedia

VOSS Flasche – Wikipedia

In New York und München ist das VOSS Wasser in kürzester Zeit zum absoluten Hit avanciert. Stars, wie Madonna, trinken kein anderes Wasser mehr und auf zahlreichen Tischen von Pressekonferenzen stehen die Flaschen der mittlerweile weltbekannten Marke.

Doch das liegt größtenteils sicherlich nur an dem formschönen Design, das ein Designer von Calvin Klein exklusiv für VOSS entworfen hat.

Das Mineralwasser von Voss stammt aus einer artesischen Quelle in der schönen, unberührten Gegend der Gemeinde Iveland in Südnorwegen. Die „VOSS-Quelle“ in Norwegen ist die reinste Quelle, die bislang auf unserem Planeten gefunden wurde. Somit ist VOSS das reinste Wasser der Welt. Für Jahrhunderte geschützt unter Eis und Fels. Abgefüllt von einer unberührten Grundwasserleitung in der unberührten Wildnis Zentral-Norwegens. VOSS entspringt artesisch, das heißt es tritt aus eigener Kraft an die Oberfläche, ohne dass mit irgendeinem Hilfsmittel technisch nachgeholfen werden muss.

VOSS hat von Natur aus einen sehr geringen Natriumgehalt. Es darf nach den FDA-Richtlinien (US-amerikanische Behörde für Lebensmittelüberwachung und die Zulassung von Arzneimitteln) sogar als natriumfrei bezeichnet werden.

Das Wasser wird von der Voss of Norway ASA abgefüllt, mit dem Hauptsitz in Oslo und New York. Bereits in über 47 Ländern ist das reine Wasser erhältlich, wobei vor allem der US -Amerikanische Markt im Fokus steht.

Gegründet wurde das Unternehmen von zwei Freunden, die sich bereits seit Kindertagen kennen und in Oslo aufgewachsen sind – sie heißen Ole Christian Sandberg und Christopher Harlem.

Doch gibt es in der Geschichte der Kommerzialisierung des Norwegischen Wassers auch einen Tiefpunkt: Der Norwegische TV-Sender TV2 hat in einem Bericht gezeigt, dass das teure Wasser nicht aus dem Ski-Sport-Ort Voss inmitten der norwegischen Berge und Gletscher kommt, sondern aus dem mehr als 400 Kilometer entfernten Dorf Iveland. Auch sprudelt das Wasser angeblich nicht von allein an die Erdoberfläche, sondern muss hochgepumpt werden. Das Unternehmen fühlte sich dazu gedrängt, mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit zu gehen und Argumentieren wie folgt: „Dank einer speziellen Genehmigung der Behörden in Iveland dürfen wir unsere Quelle in Südnorwegen als „Voss-Quelle“ bezeichnen.“.

Wir, in Deutschland, dürfen uns jedenfalls sicher sein, dass, wenn wir in den Genuss des Wassers aus der „Voss-Quelle“ kommen sollten, Norwegisches Wasser unsere trockenen Kehlen berührt.

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