Trøndeland – das Land der Trønder

Trøndeland

Quelle: www.diskusjon.no

Trøndeland war eines der vier historischen Reiche in Norwegen, welches im Gegensatz zu den anderen aber nie durch einen König regiert wurde. Es erstreckte sich rund um den Trondheimsfjord. Die Einwohner wurden Trønder genannt.
Heutzutage ist der Begriff Trøndeland nicht mehr gebräuchlich. Die Provinz wird Trøndelag genannt und erstreckt sich über ein größeres Gebiet als damals…

Das Reich umfasste vor dem Jahr 700 unserer Zeitrechnung die Orte rund um den Trondheimsfjord. Namdalen und Fosen gehörten noch nicht dazu. Das Gebiet wurde eingeteilt in das Uttrøndeland (äußeres Trøndeland) mit den Fylki Orkdœlafylki, Gauldœlafylki, Strindafylki, Stjórdœlafylki und dem Inntrøndeland (inneres Trøndeland) mit den Fylki Skeynafylki, Verdœlafylki, Sparbyggjafylki und Eynafylki.

Das Land hatte keinen eigenen König und stand im Verbund mit Hålogaland, Jamtland und Herjedalen (die letzten beiden gehören heute zu Schweden). Es unterstand dem Frostating und damit dem Frostatingsgesetz. Der Name stammt vom Haupttingort des Reiches ab – Loktu in Frosta, gelegen im nördlichen Landesteil. Weitere klassische Tingorte waren Horg und Lunder, die von je her religiöse Kultstätten waren.

 

Weitere Infos:

www.trondelag.com

 

 

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Die Krone

1 Norwegische Krone

1 Norwegische Krone

In diesem Artikel geht es um die Norwegische Krone. Doch nicht um die Krone, die seine Majestät König Harald sinngemäß auf dem Kopf trägt, sondern um die Norwegische Währung. Eine der ersten Fragen, die man sich stellt, wenn man in ein anderes Land reist, sind sicher die des Geldes. Womit zahle ich dort? Muss ich etwas Geld eintauschen? Wie ist der Kurs?

Klären wir zunächst die Währungsfrage. Da die Bürger Norwegens letztmals 1994 gegen einen EU-Beitritt gestimmt haben, wird dort natürlich auch nicht mit dem Euro bezahlt. In Norwegen kurbelt die Norwegische Krone (NOK) die Wirtschaft an und ist das gesetzliche Zahlungsmittel. Sie wird jedoch auch häufig entlang der schwedischen und finnischen Grenze und in einigen dänischen Fährhäfen akzeptiert. Die Norwegische Krone wurde 1875 in Norwegen eingeführt und löste den bis dahin gültigen Specietaler als offizielles Zahlungsmittel ab.

Eine Krone entspricht 100 Øre. Diese verliert jedoch immer mehr an Bedeutung, so dass fast nur noch die 50-Øre-Münzen exisitiert. Diese werden jedoch auch schon aus der Zirkulation genommen werden. In Supermärkten werden die Preise somit häufig aufgerundet, obwohl auf den Preisschildern „hinter dem Komma“ noch Zahlen stehen. Somit bezahlt man meist immer etwas mehr.

Die norwegischen Banknoten (zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Kronen) haben alle unterschiedliche Größen, die mit steigendem Geldwert zunehmen. Sie zeigen aktuelle norwegische Künstler und Wissenschaftler. Die Münzen (50 Øre, 1, 5, 10, 20 Kronen) tragen auch typisch norwegische Symbole und Zeichen wie zum Beispiel ein Wikingerschiff oder den St. Olav-Orden. Harald V. befindet sich in einem Halbporträt auf den 10- bzw. 20-Kronen-Münzen. Vor allem von den 20-Kronen-Münzen existieren zudem viele Sonderprägungen mit anderen Motiven.

Vor einem Aufenthalt ist es Sinnvoll, sich über den aktuellen Kurs zu informieren. Den günstigsten Kurs beim Geld tauschen bekommt man, wenn man in Norwegen tauscht. Je nach Bank und Wechselstube werden unterschiedliche Gebühren erhoben, so dass sich ein Preisvergleich lohnt.

Das gängigste Zahlungsmittel ist in Norwegen aber schon längst nicht mehr das Bargeld. Es kann bei nahezu allen Händlern mit Karte bezahlt werden. Doch Vorsicht: Während in Deutschland die EC-Karte Standard ist, so ist in Norwegen die Visakarte das gängigste Zahlungsmedium. Die in Deutschland übliche Kontokarte ist eine EC-Karte die dem Maestro System angeschlossen ist. In Norwegen sind alle Bankkarten dem Bank Axept System angeschlossen, welches nicht mit Maestro kompatibel ist. Es ist aber möglich, mit der EC-Karte Bargeld an den Geldautomaten der Banken abzuheben. Dabei ist es Sinnvoll wenige Male größere, als mehrmals kleinere Beträge abzuheben, denn die Bank in der Heimat berechnet dafür Gebühren.

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