Tusenfryd

TusenFryd Logo

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Nur 20 km südlich von Oslo, direkt an der Europastraße 6 und 18, befindet sich Norwegens größter Freizeitpark TusenFryd. Der park liegt sehr idyllisch inmitten eines norwegischen Waldes in der Provint Akershus.

Am 11. Juni 1988, nach einer Bauzeit von 16 Monaten, wurde der Park offiziell eröffnet. Die Idee dahinter: Im Einzugsgebiet von Oslo, hat es an solch einer Attraktion gefehlt. 50% von  Norwegens Bevölkerung wohnt innerhalb eines Abstandes von TusenFryd, die einen Tagesausflug dort hin machen können.

SpeedMonster

SpeedMonster

Zu Beginn lag der Schwerpunkt an Attraktionen bei, die typisch für jene Park gewesen sind und Fahrgeschäften, diesich auf Jahrmärkten finden lassen. Die Hauptattraktionen waren kleine Achterbahnen, Karussells, Geschicklichkeitsspiele und Außenanlagen. Doch auch dieser Freizeitpark ist gewachsen, hat sich stetig weiterentwickelt und kann heute weitaus mehr bieten als zu seiner Eröffnung. Jährlich strömen 500.000 Gäste durch die Eingangstore, was bei Einwohnerzahl von etwas über 5. Millionen eine gute Bilanz ist. Mittlerweile gibt es 31 Attraktionen und TusenFryd ist während seiner Saison von Mai bis Oktober, mit 750 Angestellten, größter Arbeitgeber für die in Norwegen bekannten Sommerjobs.

SuperSplash

SuperSplash

Der Freizeitpark bietet zahlreiche Karussells und Achterbahnen, sowie den Wasserpark BadeFryd. Zu den größten Attraktionen zählen die Achterbahn “SpeedMonster”, die in nur zwei Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 0 auf 90 km/h beschleunigt, sowie der sogenannte Thundercoaster, die größte Holzachterbahn in Nord-Europa. Die „SpeedMonster“ ist jene Achterbahn, die von Ronny Schäfer in der Reportage „Die Achterbahn-Dynastie“ montiert wurde. Eine kurze Szene daraus, bei YouTube unter „Das Bandmaß ist voll! – Chef rastet aus“, wurde bereits über 4. Millionen Mal auf der Videoplattform angeklickt.

Weitere spektakuläre Attraktionen sind die SuperSplash, es ist die erste ihrer Art, und die Spin Spider, bei der 40 Besucher mit Blick nach außen im Kreis sitzend bis zu 120 Grad zu beiden Seiten aus über den Baumwipfeln schwingen und dabei eine Höhe von 44 m und eine Geschwindigkeit von bis zu 115 km/h erreichen.

Tusenfryd ist über die E6 und E18 zu erreichen, aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Park gut zu erreichen. Zwischen 10 und 13 Uhr, fährt alle 30 Minuten ein Shuttles vom Busbahnhof Oslo zum Vergnügungspark.

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Jonas Fjeld - sanger på veien

Heute will ich mal einen – in Deutschland – relativ unbekannten norwegischen Künstler vorstellen. Jonas Fjeld ist in Norwegen das was man in Deutschland mit „Liedermacher“ versuchen würde zu beschreiben. Aber so richtig trifft es das auch wieder nicht. Hinzu kommt, dass er sein „Privatleben“ gut abschottet und es so gar nicht einfach ist sich ein Bild zu machen.

Geboren wurde Jonas Fjeld als Terje Lillegård Jensen am 24. September 1952. Die Verwirrung beginnt bei vielen schon beim Geburtsort. Ist es Drammen oder doch Bodø?  Ich denke Bodø ist korrekt, die Familie zog aber unmittelbar nach seiner Geburt nach Drammen. Die im Fylke Buskerud gelegene  Stadt hat ca. 66.000 Einwohner und ist damit die sechstgrößte des Landes. Drammen spielt in vielen Liedern des Künstlers eine Rolle, so z. B. in der wunderschönen Ballade „Drammen i regn“ (Drammen im Regen).

Jonas Fjeld (2008) - Foto Wikipedia

Jonas Fjeld (2008) – Foto Wikipedia

 

Fjeld (der Künstlername ist einem Roman des Schriftstellers Øvre Richter Frich entnommen) begann seine musikalische Laufbahn mit der Jonas Fjeld Rock n’ Rolf Band, später (etwa 1977) folgte die Jonas Fjeld Band, in dieser Zeit begann er aber bereits damit zahlreiche Solotitel einzuspielen. Berührungsängste hatte er jedoch nie und so gibt es viele Aufnahmen mit anderen (nicht nur norwegischen) Künstlern, z. b. Hilde Heltberg, Rick Danko,  Chatham County Line und Ole Paus.

Seit ca. 40 Jahren macht der im September 2012 60 Jahre alt gewordene Jonas Fjeld jetzt Musik. So lautet der Titel seine Jubiläums – CD dann auch folgerichtig „De Beste -60 år i livet – 40 år på veien“ . Sicherlich zum Teil ein klassisches Jubiläumsalbum, dass viele seiner „besten Stücke“ (meine subjektive Einschätzung) enthält, aber Fjeld scheut sich nicht davor diese mit anderen zu teilen und sogar teilweise gar nicht (oder nur im Background) selbst zu singen und lässt in diesem Album viele seiner Weggefährten zu Wort kommen, eine Tatsache die das Album besonders interessant und hörenswert macht. Hier eine winzige Kostprobe aus dem Trailer zum Album: http://www.youtube.com/watch?v=DyiHszDurj4

 

 

 

 

 

 

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