Video-Clip zur Sicherheit beim Angeln in Norwegen

Viele Urlauber zieht es vor allem wegen der besonders guten Angelmöglichkeiten nach Norwegen. Der fast garantierte Angelerfolg und das unvergessliche Naturerlebnis sind dabei der Ansporn – nicht nur für geübte Angler. Allerdings unterschätzen vor allem Meeresangler regelmäßig das Risiko dieser sonst so friedlichen Freizeitbeschäftigung: Menschen gehen beim Angeln über Bord oder stranden mit ihren geliehenen Booten, wenn sie auf eigene Faust und unvorbereitet losfahren. Die Gefahren lauern im Detail: So kann etwa ein ungleich beladenes Boot, schnell wechselndes Wetter oder Strömungsverhältnisse den Angelausflug zum Alptraum machen.

Um Angelunfälle zu vermeiden, haben die regionale Tourismusgesellschaft Trøndelag Reiseliv und die norwegische Schifffahrtsbehörde einen Informationsfilm zum Angeln in Norwegen veröffentlicht. Der Zeichentrickfilm fasst in wenigen Minuten die wichtigsten Hinweise für sicheres Angeln in Norwegen zusammen. Der Film liegt in sechs Sprachen vor, die deutsche Version befindet sich auf dem Videoportal vimeo.com. Oder hier bei uns in der Norwegenstube.


Sicherheit beim Meeresangeln in Norwegen (GER) from Kindergarten Media on Vimeo.

 

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Drøbak

Drøbak

Drøbak

Eine halbe Stunde südlich von Norwegens Hauptstadt Oslo, liegt auf der östlichen Seite des Oslofjordes, das wunderschöne Örtchen Drøbak. Das Stadtbild ist geprägt von zahlreichen alten Holzhäusern, die früher zum größten Teil Kapitänen gehörten. Noch heute ist dies zu erkennen – in der Nähe des kleinen Hafens, erinnern an einigen Häusern Galionsfiguren an die Zeit von damals.
Seinen Aufschwung erlebte die Stadt im 18. und 19. Jahrhundert, als die Segelschifffahrt an Bedeutung gewann. Es wurden Eis und Holz von dem Ort aus exportiert. Zurück kamen die Schiffe mit Lebensmitteln, Handwerk- und Industrieprodukten. Ihren Stadtstatus bekam Drøbak 1842 anerkannt und zu dieser Zeit zählte sie nur etwa 1.000 Einwohner. Im Jahr 1962 wurde die Gemeinde mit der landwirtschaftlichen Nachbargemeinde von Frogn zusammengeschlossen. Drøbak ist heute der Hauptort der Frogn-Gemeinde mit ungefähr 15.000 Einwohnern.
Der Name Drøbak kommt eigentlich von der geografischen Lage des Ortes: die Landschaft steigt steil vom Fjord ins Lande herein, es wird also vermutet, dass der Name Drøbak eine Verkürzung von „drøye bakker“ -steile Anhöhe- ist.
Eine von Drøbaks wichtigsten Rolle war jene, als damals der Oslofjord im Winter zwischen Drøbak und Oslo zugefroren war und keine Transporte mehr die Hauptstadt Norwegens erreicht haben. Kurzerhand wurde Drøbak als Hauptstadthafen umfunktioniert und alle wichtigen Güter per Kutsche nach Oslo transportiert.
Die Bewohner und Besucher von Drøbak haben eine fantastische Aussicht auf den Oslofjord, den man auch mit Vergnügungsdampfern oder Fähren befahren kann. Eine dieser Fähren verbindet Drøbak mit der Festungsinsel Oscarsborg, die ab dem 17. Jahrhundert errichtet wurde. Auch Drøbak selbst hat einige Sehenswürdigkeiten. Beispielsweise das Follo Museum, ein Freilichtmuseum, dass alte historische Häuser, Gebäude und eine Schule für Besucher zugänglich macht. Des weiteren gibt es das Kroketønna Museum. Dabei handelt es sich um ein Bootsverein, der Schiffsmotoren und andere außergewöhnliche maritime Ausstellungsstücke ausstellt. Aufgrund ihrer Innenausstattung im Rokokostil ist die Drøbakkirke ebenfalls einen Besuch wert. Dies sind aber nur einige Anlaufstellen die Drøbak interessant machen. Neben Kultur und Geschichte der Stadt, kommt das shoppen nicht zu kurz. In dem Einkaufszentrum Drøbak City laden zahlreiche Fachgeschäfte zu einem Einkaufsbummel ein und der Hunger wird in einer der grandios gelegenen Restaurants am Fjord gestillt.

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