Voss – der Ort für Extremsportler

Quelle: ekstremsportveko.noJedes Jahr kommen hier Extremsportler der ganzen Welt zusammen – bei der Extremsport-Woche (Ekstremsportveko) in Voss, dem größten Musik- und Sportfestival seiner Art. Wer da dabei ist, der hat keine Angst vor Höhen oder Abgründen.

Einmal im Jahr verwandelt sich der Ort Voss, der etwa 100 km entfernt von der Stadt Bergen etwas weiter im Landesinneren liegt, in ein Schlaraffenland für Extremsportler vieler Disziplinen. Angefangen beim Kajaking über BMX, Freeride und Klettern hin zum Paragliden und noch einigem mehr. Da kommt wirklich jeder auf seine Kosten.
Dieses Jahr fand die Ekstremsportveko vom 23.-30 Juni statt. Das Besondere an diesem Festival ist eben nicht nur der Extremsport, das allein wäre zwar auch schon spektakulär genug – in Voss wird der Sport verbunden mit Musik. Und die sorgt für die richtige Atmosphäre der Ekstremsportveko. Bei einer Mischung aus Pop, Rock, Funk und Reggae können die Sportler und Zuschauer abends die Wettkämpfe und Shows Revue passieren lassen und vor allem auch Wissen und Erfahrungen austauschen.
1998 fand das erste Festival dieser Art in Voss statt – noch unter anderem Namen, aber schon mit der gleichen Idee: Extremsportler zusammenzubringen. Das gelingt den Veranstaltern auch immer wieder. 2007 wurden sie unter anderem mit dem „Ildsjelprisen“, einem Innovationspreis, dafür belohnt.
Also wer‘s ein bisschen aufregender und spektakulärer mag – 2014 auf nach Voss!

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Oslos Inseln

Oslofjord

Oslofjord

Oslos Inseln sind im gesamten Fjord von Oslo zu finden. Zum Stadtgebiet gehören aber „nur“ rund 40 Inseln und einige Halbinseln obendrein, die meisten bieten öffentlich zugängliche Badestellen.

Der belebteste und beliebteste Strand der Metropole am Fjord befindet sich auf der Halbinsel Bygdøy, die mit der Fähre (15-Minuten-Fahrt vom Hafenzentrum) oder dem Bus zu erreichen ist. Die Fähren können mit einem einfachen Ticket des öffentlichen Nahverkehrs ruter benutzt werden und steuern einige Inseln an. Oder, wer auf der Halbinsel Bygdøy, nicht nur etwas spazieren gehen, sondern ebenfalls eines der Museen besuchen möchte und vielleicht sogar vor hat, weitere Inseln zu bereisen, dem ist anzuraten, sich den Oslo Pass zu besorgen. Man bekommt ihn zwischen 270 NOK und 495 NOK und ist entweder 24, 48 oder 72 Std. gültig. Dieser Pass gewährt einem Eintritt zu zahlreichen Museen und enthält ebenso eine Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr für den entsprechenden Zeitraum. Dies sind aber nur zwei von vielen Vorteilen des Oslo Pass.

Wesentlich ruhiger und weniger Tourismus als auf Bygdøy herrscht auf Langøya. Diese Insel ist außerdem gut dafür geeignet, von seinem „Jedermannsrecht“ gebrauch zu machen, das heißt sein Zelt aufzuschlagen (Fähre ab Vippetangen bei der Festung).

Oslofjordens hyggeligste fyr

Die vielleicht kleinste Insel, unter den „bewohnten“, ist nur ein Felsbrocken im Fjord, Heimat von “Oslofjordens hyggeligste fyr”, dem “behaglichsten Feuer der Stadt”, so der offizielle Name. Diese Insel ist eine ehemalige Leuchtfeuer-Insel, auf der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fast vier Jahrzehnte lang eine Leuchtturmwärterfamilie lebte. Heute betreibt ein Gastrom das sehr gemütliche weiße Holzhäuschen, zumeist allerdings für größere Gesellschaften – wer hier heiraten will, muss sich auf eine lange Warteliste setzen lassen. Doch alle paar Wochen kann man sich – rechtzeitige Buchung vorausgesetzt – mit der Fähre zu einem Abendessen, mit spektakulärer Aussicht auf den Fjord, übersetzen lassen.

Noch unvergesslicher und schöner ist es, entweder ein eigenes kleines Boot zu haben, oder jemanden mit einem Boot zu kennen. Denn nur so ist es einem möglich, die Inseln anzusteuern, die frei von jeglichem Tourismus sind. Sie laden zu einem kleinen privaten Picknick oder Dinner ein. Natürlich alles in Eigenregie organisiert. Und in einer warmen Sommernacht steht einer Übernachtung unter dem Sternenhimmel, mitten im Fjord und umgeben von Wasser, nichts im Wege.

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