Weiße Ferien: Schneesicher Skifahren in Norwegen

Ski und Rodel gut in Hemsedal. Foto: Kalle Häggelund

Ski und Rodel gut in Hemsedal. Foto: Kalle Häggelund

Wer sich derzeit auf einen Winter- / Frühlingsurlaub in norwegischen Ski-Gebieten vorbereitet, kann sich freuen: Schon seit Dezember präsentieren sich die norwegischen Wintersport-Orte mit besten Pisten- und Loipenverhältnissen. Starke Schneefälle zum Jahresbeginn sorgten für “Ski und Rodel gut” im ganzen Land. Das nördliche Klima beschert Wintersportlern zudem eine besonders lange Skisaison: Manche Skigebiete haben bis Anfang Mai geöffnet.

In Norwegens größtem Skigebiet rund um Trysil, nur zweieinhalb Autostunden östlich von Oslo, beträgt die Schneehöhe mittlerweile über einen Meter. 31 Skilifte sind in Betrieb und 66 Abfahrten stehen Skifans zur Verfügung. Für Langläufer sind etwa hundert Kilometer Loipen präpariert.

Auch Hemsedal vermeldete mit seinen 54 Abfahrten und 24 Liften bereits während der Weihnachtsfeiertage einen Besucherrekord. Die guten Schneeverhältnisse in den “skandinavischen Alpen” sind die optimale Grundlage nicht nur für schneesicheres Skifahren, sondern auch für die jährlich stattfindenden Wettkämpfe und Workshops für Kinder und Jugendliche: Teilnehmer im Alter von sechs bis 18 Jahren können hier ihr Können auf dem Snowboard oder beim Freeride beweisen.

Über die Veranstaltungen in der Ski-Saison 2014 gibt diese Homepage von Hemsedal Auskunft.

 

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Oslo: Stadtteil Frogner

Frogner

Frogner

Oslo, die Hauptstadt Norwegens, gilt als kulturell vielfältigste Stadt des Landes. Im Osten der Stadt liegen die Teile Grünerløkka und Grønland. Früher waren dies die Arbeiterviertel der Stadt. Heute ist Grünerløkka ein Szeneviertel (Oslos Prenzlauer Berg) und Grønland, ein Stadtteilgebiet von Gamle Oslo, ein Viertel, in dem sich viele Einwanderer niederlassen. Weiter westlich/nordwestlich von Oslo liegen die feinen, gehobenen und bürgerlichen Teile von Norwegens Hauptstadt – unter anderem auch der Stadtteil Frogner.

Frogner ist ein recht hektischer und zentrumsnaher Teil von Oslo, mit nahezu genau so vielen Arbeitsplätzen wie Einwohner. Er liegt hinter dem königlichen Schloss und beherbergt etwa 52.600 Einwohner. Die Menschen leben in wunderschönen Häusern des vorherigen Jahrhunderts relativ dicht beieinander. Hier ist es am Abend und in der Nacht sehr lebhaft. Viele Cafés und Restaurants laden an den Häuserfronten zum verweilen ein, was für die Anwohner, vor allem in den Sommernächten, etwas herausfordernd sein kann und einem nicht immer die gewünschte Nachtruhe verschafft.

Der Oslofjord ist einer der Stadtteilgrenzen von Frogner. Der Teil am Wasser ist das ganze Jahr über äußerst belebt und es herrscht ein reges Treiben. Die Menschen liegen am Strand und gehen baden oder verbringen den ganzen Tag auf ihrem Boot, sie gehen angeln oder Schlittschuhlaufen. Der Fjord hat hier für fast jeden etwas zu bieten. Aber auch das Zentrum von Frogner hat mit seinem großen Frognerpark, zusammen mit den vielen weiteren grünen Lungen des Stadtteils, einen Anlaufpunkt für diejenigen, die keine Wasserratten sind. Überall in Frogner sind viele Kinder zu sehen. Die Zahl von jungen Menschen und Kindern steigt ständig.

Der Stadtteil ist nach dem alten Frogner Herrenhaus benannt und Frogner bedeutet so viel wie nordische fraun. Dies war damals ein Synonym für fruchtbar oder gedüngter Boden.

Zu Frogner gehören die traditionellen Osloer Gebiete Bygdøy (auch bekannt als die Osloer Museumsinsel), Majorstuen, Uranienburg und Frogner selbst.

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