Baedeker – Skandinavien

Baedeker_SkandiIm Licht des Nordens: Mit dem Baedeker “Skandinavien” erlebt man unvergessliche Reiseziele in Norwegen, Schweden und Finnland. Endlose Wälder und Seen, tiefblaue Fjorde, nordische Tundra, Sandstrände, Meer und bedeutende Metropolen.

Das Kapitel “Hintergrund” beschäftigt sich mit Wissenswertem über Skandinavien, mit Fakten, Geschichte, Alltag, Kunst und Kultur und seinen Menschen. Entdecken Sie Skandinavien unterwegs: Drei Baedeker-Routenvorschlägen leiten zu den schönsten Ecken von Norwegen, Schweden und Finnland. Die vierte Route führt zum eindrucksvollen Bindeglied dieser drei Nationen, nämlich hinauf nach Lappland. Und eine große Nordkaptour vereint Wildnis, Einsamkeit und Großstadterlebnisse.

Orte, an denen man nicht einfach vorbeigehen sollte, sind im großen Kapitel “Sehenswürdigkeiten von A-Z” ausführlich beschrieben. Einzigartige 3D-Darstellungen geben anschauliche Einblicke in ausgesuchte Bauwerke wie die Finlandia-Halle in Helsinki, das Osebergschiff in Oslo, die Heddal-Stabkirche in Telemark, den Dom von Lund, die Öresund-Brücke sowie das Vasa-Museum. Die Baedeker-Tipps verraten, wo man auf Moschusochsensafari gehen kann, zu welcher Zeit man den besten Eindruck samischer Kultur erhält, wie man Lappland am gemütlichsten bereisen kann und warum man unbedingt durch die finnischen Schären radeln sollte.

Baedeker-Verlag, 714 Seiten

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Königskrabben

Königskrabbe

Königskrabbe

Hoch im Norden Norwegens, in der Finnmark, liegen die köstlichen Königskrabben im kalten Gewässer der Barentssee. Bis zu 13 Kilo kann eine Königskrabbe auf die Waage bringen, dazu schmeckt sie hervorragend und ist gesund. Sie sieht aufgrund ihrer Größe und den langen Arme sehr furchteinflößend aus. Mit spitzen Klauen an den Beinen sieht das bis zu einem Meter große und dreizehn Kilogramm schwere Schalentier unheimlich aus.

Sie kann eine Spannweite von bis zu zwei Metern erreichen und bis zu ca. 13 Kilogramm schwer. Viele Fischer lassen riesige Fangkörbe von ihren Schiffen, um die Krabben einzufangen. Dabei sind sie häufig mehrere Wochen unterwegs. Dafür wartet aber ein satter Gewinn für die Fischer.

Groß, rot, lecker, selten. So sieht der Steckbrief der Königskrabbe aus, die hierzulande selten serviert wird. Dieser Meeresbewohner gehört zu den Exoten unter den Meeresfrüchten. Serviert wird das gekochte und ausgebrochene Fleisch mit einer Knoblauch- und/oder Cocktailsoße, Salat, und dem leckeren Weißbrot Loff. Die Zubereitung erfordert etwas Übung. Am besten bekommen dem Beinfleisch indirekte Hitze oder Garen bei Temperaturen bis maximal 60 Grad. Meistens reichen 10 bis 15 Minuten Garen in Salzwasser.

Aussehen und ungewohnter Umgang sind möglicherweise Gründe, warum frische Königskrabben selten im Handel erhältlich sind. Ganz gibt es sie so gut wie gar nicht, die Beine im sehr gut sortierten Einzelhandel.

Ursprünglich heimisch sind die Krebse im Nordpazifik vor Kamtschatka. Entdeckt wurden sie von dem deutschen Naturforscher Wilhelm Gottlieb Tilesius von Tilenau. Er erzählte von der Kamtschatkakrabbe 1804 zum ersten Mal. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Beringsee über Alaska und Kanada bis nach Hokkaido und die Straße von Korea. Im Nordpazifik fischen Japan, Korea, Russland und die USA nach ihnen. Die Norweger fischen hauptsächlich an der Küste der Finnmark, in der Barentssee. Für Touristen gibt es sogar extra Königskrabben-Safaris. Dabei können sie vom Boot aus zusehen, wie ein Taucher einen dieser Meeresungehäuer an die Wasseroberfläche bringt. Anschließend wird das Tier gekocht und zu einer Kostprobe verarbeitet. Wer einen Tauchschein hat, kann auch selbst nach den Krabben tauchen.

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