Vest-Agder

Vest-Agder – die Westkante Sørlandets

Vest-Agder und Aust-Agder, diese beiden Fylke bilden die norwegische Provinz Sørlandet. Hier kannst du mehr über den westlichen Teil der Provinz erfahren und was du dort alles entdecken kannst.

Sørlandet ist Norwegens südlichste Provinz, Vest-Agder die südlichste Fylke. Viele Touristen erreichen das Land mit der Fähre aus Dänemark und legen in Kristiansand an. Die Hauptstadt der Provinz ist aus vielerlei Gründen einen Besuch wert – erfahre hier mehr über die Studentenstadt, die von drei Seiten von Wasser umgeben ist.
Eine weitere Küstenstadt Vest-Agders ist Mandal, sie ist die südlichste Stadt Norwegens und wartet mit einem wunderbaren und im Sommer sehr beliebten Sanstrand auf, Sjøsanden. Nicht nur hier, sondern auch in den beiden Stadtparks Furulunden und Risøbank, kann man sich gut erholen. Ebenfalls in Mandal befindet sich die größte Holzkirche Norwegens, die Mandal-Kirke.
Auf die südlichste Stadt des Landes, folgt der südlichste Punkt, Lindesnes, gekennzeichnet durch einen Leuchtturm. Von hier aus sind es 2.518 Kilometer bis zum Nordkap.
Auch die Stadt Flekkefjord gehört zu Vest-Agders Küste. Das besonders gut erhaltene Hollandviertel erinnert noch heute an den regen Handel zwischen Norwegen und den Niederlanden. Vor allem Holz gehörte zu der Handelsware. Angeblich sollen Teile Amsterdams aus dem Holz Flekkefjords gebaut sein. Wen es eher in die Natur zieht, dem ist die Schärenwelt vor Flekkefjord ans Herz gelegt. Auf einer Bootstour können die Inseln mit ihrem ganz individuellen Charakter entdeckt werden. Wer die Höhe, nicht das Wasser liebt, der sollte einen Abstecher zum Brufjell machen, hier hat man in fast 200 Metern Höhe eine tolle Aussicht über die Umgebung und kann außerdem noch die Brufjell Hulene erkunden – eine außergewöhnliche Höhlenwelt.
Doch Vest-Agder hat mehr zu bieten, als seine Küstenregion. Auch das Landesinnere ist sehenswert. So beginnt nördlich von Flekkefjord an der Grenze zur Fylke Rogaland das Sirdal. Ein Tal, welches durch den Fluss Sir geprägt wurde. Das beeindruckende Fjäll und die Weideebenen machen aus der Gegend eine tolle Wanderregion.
An Ros- und Lyngdalsfjord liegt der Lyngdal etwas weiter im Osten der Fylke. Das dort ansässige Heimatmuseum ist für alle spannend, die sich für die Tradition, Geschichte und Kultur Südnorwegens interessieren.
Zwischen Lindesnes und Mandal etwas weiter im Landesinneren liegt der kleine Ort Vigeland. „Ein Ort namens Vigeland?“, fragst du dich vielleicht. „War das nicht ein Bildhauer?“ So ist es: Gustav Vigeland hat sich nach diesem Ort, seinem Heimatort, benannt. Im Osloer Stadtpark kann man eine von ihm gestaltete Anlage entdecken – diese ist weitaus bekannter als das Örtchen.
Auch erwähnenswert ist der Ort Vennesla. Von hier aus kann man eine Rundfahrt mit einer traditionellen Schmalspurbahn unternehmen, die nur in den Sommermonaten für die Touristen in Betrieb genommen wird.

Vest-Agder ist mit Kristiansand also ein Tor in Südnorwegens Natur und Küstenregion mit Ausflugszielen, die keinen Wunsch offen lassen.

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Coca-Cola Life

Coca-Cola Life Lofoten, Quelle: screenshot youtube

Coca-Cola Life Lofoten, Quelle: screenshot youtube

 

Die Weltbekannte Getränkemarke Coca-Cola macht jetzt auf gesund: Bereits seit September 2014 ist eine neue und vor allem „gesunde“ Variante des Softdrinks in Europa (Großbritannien)  erhältlich. Sie heißt „Coca-Cola Life“. 

Das besondere an der Cola sollen die gesünderen Inhaltsstoffe sein. Vor allem weniger Zucker und kein künstlicher Süßstoff, sondern das natürliche Süßungsmittel Stevia.

Vor dem Marktstart in Großbritannien, wurde das neue Getränk u.a. in Argentinien, Chile, USA und Mexiko eingeführt. Nun möchte Coca-Cola ein weiteres Königreich mit „Coca-Cola Life“ erobern, und zwar Norwegen. Für den Marktstart hat sich das Unternehmen etwas ganz besonderes ausgedacht und zu seinem frischen und gesunden Getränk einen entsprechenden Werbefilm produziert. Es ist der kleinste Produktlaunch, den das Unternehmen je durchgeführt hat und als Kulisse dient das kleine Dorf Reine in den Lofoten. Reine ist ein wirklich sehr kleines Dorf und hat nur um die 300 Einwohner. Die Landschaft passt allerdings hervorragend zu dem Image, den Coca-Cola seinem Getränk „Life“ verpassen möchte. Wer schon einmal in Reine gewesen ist weiß, dass es dort wenig Werbemöglichkeiten gibt, eigentlich gar keine. Wie soll also ein Milliardenkonzern dort einen Produktlaunch durchführen?  Ganz einfach: Das ganze Dorf wird zur Werbetafel. Es wurden an Häuser Plakate gehängt, Boote mit Flaggen bestückt, ein Fußballteam mit Trikots versorgt, Einwohner mit Jacken warm gehalten und anstatt Fisch getrocknet, Banner aufgehängt. Der erste Umtrunk fand mit etwa 200 Einwohnern in dem kleinen und einzigen Supermarkt „Coop“ statt. Am Abend gab es ein Fest im örtlichen Gemeindehaus. Das komplette Dorf und deren Einwohner wurden Teil des Launches und mit eingebunden.

Der Kampf um die Brause Nummer 1 geht in Norwegen also in eine neue Runde. Neben Coca-Cola ist nämlich auch Pepsi sehr erfolgreich in dem Königreich. Sogar erfolgreicher und verbreiteter als hier bei uns in Deutschland.

Ob die Coca-Cola Life nun gesünder oder besser als ihr rotes original ist, sei einmal dahingestellt. Eine gelungene Werbekampagne ist es aber allemal.

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