Auf nach Norwegen: Jobs, Praktika & Studium

Mit seinen beeindruckenden Fjorden, hohen Bergen und weiten Wäldern lockt Norwegen Urlauber aus der ganzen Welt an. Wer einmal dort war, wünscht sich oft, länger zu bleiben. Aber geht das so einfach? Klar geht das! Man muss es sich nur trauen, wissen, welche Möglichkeiten es gibt und wie man sich vorbereitet. Am besten hat man noch den einen oder anderen Insidertipp im Gepäck und schon kann es losgehen.

In “Auf nach Norwegen” gibt das Autorenteam nützliche Informationen für alle, die das Land nicht nur als Urlauber kennenlernen wollen. Wer vor hat, als Saisonarbeiter auf Bauernhöfen zu arbeiten, als Austauschstudent oder Praktikant ins Land zu gehen oder bei einem Freiwilligendienst mitzumachen, findet hier seinen Leitfaden. Das Buch hilft nicht nur, bei verschiedenen Berufs- und Arbeitswegen den Durchblick zu behalten, sondern auch bei Themen wie Wohnungssuche oder Behördengängen. Unterhaltsame Erfahrungsberichte zeigen außerdem, wie andere das Abenteuer Norwegen bestanden haben.

Verlag: Interconnections medien & reise, 150 Seiten, Taschenbuch.

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Julebukk und Juleskåkk - weihnachtliche Traditionen in Norwegen

Julebukk – norwegische Traditionen zu Weihnachten

Julebukker, Foto: vol.no

In Norwegen gibt es eine weihnachtliche Tradition, die sich å gå julebukk nennt. Kinder verkleiden sich und gehen von Haus zu Haus, um Süßigkeiten, Mandarinen, Nüsse oder anderes zu bekommen. Oft singen sie dabei Lieder. Man kann sich kleiden, wie man will, aber die meisten gehen als kleine Weihnachtsnisse. Es werden zwar immer weniger Kinder, die sich auf den Weg machen, vor 30 Jahren war diese Tradition noch weitaus geläufiger, aber gerade in ländlichen Gebieten trifft man sie noch an.
Der Brauch des Julebukk (Weihnachtsbock) hat sich über Jahrhunderte zwar in der Form und Bedeutung verändert, ist aber nach wie vor ein Symbol der Weihnachtszeit. Die Wurzeln gehen zurück auf die alte nordische Sitte, zu Weihnachten einen Ziegenbock zu schlachten und zu verspeisen. Der Name blieb und wurde für eine Figur aus Stroh benutzt, die auch heute noch als Weihnachtsschmuck in allen norwegischen Häusern zu finden ist…

Julebukk aus Stroh

Julebukk aus Stroh
Foto: bsbutikken.no

Der Julebukk war aber auch ein Mann aus der Gemeinde, der mit einem Pelz und einer Ziegenmaske ausgestattet, in der Weihnachtsnacht von Haus zu Haus zog. Als Dank dafür, dass er die bösen Wintergeister vom Haus fernhielt, erhielt er von den Bewohnern Essen und Trinken.
Später zogen sämtliche Erwachsene los, um etwas vom Weihnachtsessen ihrer Nachbarn zu ergattern. Sie verkleideten sich so gut wie möglich, um nicht erkannt zu werden, und sagten meistens nichts. Die Besuchten hatten ihren Spaß daran, zu erraten, wen sie vor sich hatten. Heutzutage ist es unwahrscheinlich, Erwachsene beim å gå julebukk anzutreffen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind es nur noch die Kinder, die dieser Tradition nachgehen.

Der Juleskåkk (Weihnachtsstreich) ist eine weitere Tradition, die zwar viele nicht mehr kennen, die aber in einigen Regionen Norwegens noch lebendig ist. Ziel ist es, anderen am Heiligabend einen Streich zu spielen. Weit verbreitet ist das Verstecken eines Wacholderzweiges im Bett des Opfers. Auch die Leute durch Geräusche und Lärm aus den Betten zu locken, ist üblich. Zu den aufwendigeren Scherzen gehören das Umstellen von Autos oder das Ummöblieren des Wohnzimmers.

 

Weitere Infos unter:
www.aktivioslo.no
nb-no.facebook.com

 

 

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