Auf nach Norwegen: Jobs, Praktika & Studium

Mit seinen beeindruckenden Fjorden, hohen Bergen und weiten Wäldern lockt Norwegen Urlauber aus der ganzen Welt an. Wer einmal dort war, wünscht sich oft, länger zu bleiben. Aber geht das so einfach? Klar geht das! Man muss es sich nur trauen, wissen, welche Möglichkeiten es gibt und wie man sich vorbereitet. Am besten hat man noch den einen oder anderen Insidertipp im Gepäck und schon kann es losgehen.

In “Auf nach Norwegen” gibt das Autorenteam nützliche Informationen für alle, die das Land nicht nur als Urlauber kennenlernen wollen. Wer vor hat, als Saisonarbeiter auf Bauernhöfen zu arbeiten, als Austauschstudent oder Praktikant ins Land zu gehen oder bei einem Freiwilligendienst mitzumachen, findet hier seinen Leitfaden. Das Buch hilft nicht nur, bei verschiedenen Berufs- und Arbeitswegen den Durchblick zu behalten, sondern auch bei Themen wie Wohnungssuche oder Behördengängen. Unterhaltsame Erfahrungsberichte zeigen außerdem, wie andere das Abenteuer Norwegen bestanden haben.

Verlag: Interconnections medien & reise, 150 Seiten, Taschenbuch.

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Bouvet-Insel - die einsamste Insel der Welt

bouvet-insel

Foto: forlagsliv.no

Die Bouvet-Insel (Bouvetøya) ist eine Insel im Südatlantik, die unter norwegischer Verwaltung steht. Sie ist die Spitze eines Vulkans, der sich mehrere tausend Meter aus der Tiefe emporhebt und 780 m über den Meeresspiegel herausragt. Das Eiland ist unbewohnt und wird wegen der abgeschiedenen, isolierten Lage oft als einsamste Insel der Welt bezeichnet.

Die Bouvet-Insel ist ca. 49 km² groß, zu 95% mit Gletschern bedeckt und liegt auf 54° 25ʹ s.B. und 3° 21ʹ ö.L. Sie ist die südlichste Insel auf dem Mittelatlantische Rücken. Eine Landung ist nur bei gutem Wetter und an sehr wenigen Stellen der steilen Küste möglich. Das nächste Festland – die Antarktis – ist 1.700 km entfernt.

Nur auf vereinzelten Flecken der Bouvet-Insel ist Vegetation in Form von Moosen und Flechten zu finden. Zehntausende Pinguine brüten im Sommer auf der Insel. Große Kolonien von Eissturmvögeln, Kapsturmvögeln und Sturmschwalben nisten hier. Auch seltene Tierarten wie der antarktische Seebär und der Seeelefant wurden gesichtet.

Im Jahre 1739 entdeckte der französische Entdecker Jean-Baptiste Charles Bouvet de Lozier das Eiland und glaubte, er hätte ein Kap des sagenhaften Südlands gefunden, von dem so oft die Rede war. Er nannte daraufhin den Flecken Erde, den er vor sich sah, Cap Circoncision. Wegen der unterschiedlichen Sichtungen verschiedener Expeditionen, einige fanden das Land auch gar nicht, nahm man an, es handle sich um eine Inselgruppe. Der deutschen Expedition Gauss (1901-1903) gelang es nicht nur, die Insel zu finden, sie erfasste auch die richtigen Koordinaten. Die erste Norvegia– Expedition unter Kapitän Harald Horntvedt landete auf der Insel am 1. Dezember 1927 und annektierte sie für Norwegen. Durch die königliche Resolution vom 23. Januar 1928 wurde die Bouvet-Insel dem norwegischen Staat unterstellt, was international aber nicht anerkannt wird. Die Insel unterliegt, obwohl sie laut ihren geographischen Koordinaten nicht zur Antarktis gehört, dem Antarktis-Vertrag. Seit 1971 steht das komplette Areal unter Naturschutz.

Weitere Infos:
www.npolar.no/bouvetoya
www.nrk.no/norge/ny-_ekstremstasjon_-pa-bouvetoya

 

 

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