Baedeker Allianz Reiseführer Norwegen

BaedekerSo unmittelbar und direkt wie in Norwegen erlebt man Natur nur selten. Da sind die großen Fjorde: senkrecht ins Land geschnittene Täler gefüllt mit tiefblauem Meerwasser, die Fjells: menschenleere Bergregionen, in denen sich die Fährten von Moschusochse und Elch abzeichnen. Die Mitternachtssonne macht die Nacht zum Tage und wer allein sein will, findet hier ebenso sein Paradies wie Sonnenanbeter, die sich am Strand räkeln wollen.

Vor Ort oder bei der Planung der Reise assistiert der klassische Baedeker – Norwegen, wie immer ausführlich im umfangreichsten Kapitel “Reiseziele von A bis Z”. Hier findet der Leser große und kleine, geschichtsträchtige und erlebnisreiche Orte mit ihren Sehenswürdigkeiten und zauberhafte Landschaften. Farbig markierte “Erleben”- Kästen helfen je nach Budget bei der Auswahl des Restaurants oder Hotels. Darüber hinaus gibt es aktuelle Reiseinformationen und zahlreiche Themen- Specials. Zu den Highlights zählen auch die einzigartigen, dreidimensionalen Darstellungen.

Baedeker – der Klassiker aller Reiseführer – punktet ab sofort mit einem extra Special Guide und komplett überarbeiteten Inhalten. Mit dem neuen Baedeker Special Guide ist das Set 3 in 1 perfekt: Reiseführer, Karte und ein 16- seitiges Extra- Heft zum Herausnehmen. Der Special Guide greift für eine Region spannende Themen heraus und macht sie für den Reisenden konkret erlebbar. Der Norwegen- Band schlägt dazu vor: “Tierische Begegnungen”.

Verlag Baedeker, 418 Seiten.

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Der Osloer Dom

Osloer Dom

Osloer Dom

Im Zentrum der Osloer Innenstadt und nicht weit ab von der Karl Johanns Gate, liegt der Osloer Dom (Oslo Domkirke). Der Osloer Dom ist eine Kreuzkirche, wurde in der Zeit von 1694 bis 1697 gebaut und ist damit die älteste Kirche in Norwegens Hauptstadt. Der Dom gehört zu einer von drei Kathedralen in Oslo.

Die Inneneinrichtung und viele Skulpturen sowie Malereien wurden jedoch erst um 1720 fertiggestellt. Bis dahin wurde der Dom von Oslo immer wieder umgebaut und renoviert. Nichtsdestotrotz konnte sich das Gotteshaus viele Besonderheiten erhalten, die aus der Anfangszeit der Kirche stammen. Nach dem großen Brand von Oslo im Jahre 1624 wurde die Stadt verlagert. Im neuen Stadtzentrum entstand 1632–1639 ein neuer Dom, während der alte verfiel. Die neue Kirche brannte bereits Ende des 17. Jahrhunderts nieder. An ihrer Stelle wurde in den Jahren 1694-1697 der heutige Dom erbaut.

Seinen heutigen Namen bekam der Dom erst 1950. Im Zuge des 900 jährigen Jubiläums der Stadt, wurde der Name von „Vår Frelsers kirke“ in Oslo domkirke geändert.

Die Osloer Kathedrale ist die wichtigste Kirche in Oslos Bistum. Die königliche Familie und die norwegische Regierung nutzen die Kirche für öffentliche Veranstaltungen wie Hochzeiten und Beerdigungen. Am 29. August 1968 nahm hier der Kronprinz und spätere König Harald V. Sonja Haraldsen zur Frau. Am 25. August 2001 fand die Hochzeit ihres Sohnes Kronprinz Haakon von Norwegen mit Mette-Marit Tjessem Høiby ebenfalls in dieser Kirche statt.

Der Osloer Dom diente nach den Anschlägen von 2011 als Ort der Trauer. Den 400 Jahre alten Dom von Oslo und den kleinen Platz davor haben die Norweger nach den Attentaten schnell als den richtigen Ort für ihre Trauer entdeckt. Das schlichte Innere der Kirche füllte sich immer mehr mit Kerzen und Blumen. Viel größer aber war das Blumenmeer und die vielen trauernden Menschen vor den Pforten des Gebäudes. Die zahlreichen Blumenfelder dehnten bis über die vorbeiführenden Straßen aus. Tausende Rosen, Tulpen und Nelken lagen auf dem Asphalt, dazwischen einzelne Trauerkarten mit persönlichen Worten, Fotos der Opfer und vieles mehr.

In der Kirche befindet sich für Touristen und Besucher ein Souvenirshop mit einigen Andenken an Oslo, sowie auch Bücher und Postkarten zum Dom. Der Dom kann kostenlos von Montag bis Sonntag (10.00 – 16.00 Uhr) besichtigt werden. Fotografien sind ohne Blitz möglich.

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