Baedeker Allianz Reiseführer Norwegen

BaedekerSo unmittelbar und direkt wie in Norwegen erlebt man Natur nur selten. Da sind die großen Fjorde: senkrecht ins Land geschnittene Täler gefüllt mit tiefblauem Meerwasser, die Fjells: menschenleere Bergregionen, in denen sich die Fährten von Moschusochse und Elch abzeichnen. Die Mitternachtssonne macht die Nacht zum Tage und wer allein sein will, findet hier ebenso sein Paradies wie Sonnenanbeter, die sich am Strand räkeln wollen.

Vor Ort oder bei der Planung der Reise assistiert der klassische Baedeker – Norwegen, wie immer ausführlich im umfangreichsten Kapitel “Reiseziele von A bis Z”. Hier findet der Leser große und kleine, geschichtsträchtige und erlebnisreiche Orte mit ihren Sehenswürdigkeiten und zauberhafte Landschaften. Farbig markierte “Erleben”- Kästen helfen je nach Budget bei der Auswahl des Restaurants oder Hotels. Darüber hinaus gibt es aktuelle Reiseinformationen und zahlreiche Themen- Specials. Zu den Highlights zählen auch die einzigartigen, dreidimensionalen Darstellungen.

Baedeker – der Klassiker aller Reiseführer – punktet ab sofort mit einem extra Special Guide und komplett überarbeiteten Inhalten. Mit dem neuen Baedeker Special Guide ist das Set 3 in 1 perfekt: Reiseführer, Karte und ein 16- seitiges Extra- Heft zum Herausnehmen. Der Special Guide greift für eine Region spannende Themen heraus und macht sie für den Reisenden konkret erlebbar. Der Norwegen- Band schlägt dazu vor: “Tierische Begegnungen”.

Verlag Baedeker, 418 Seiten.

=> Artikel bei amazon kaufen

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Ritlandskrater in Hjelmeland

Ritlandskrater

Der Ritlandskrater von Norden aus gesehen, Foto: www.geoforskning.no

Auf dem norwegischen Festland gibt es zwei Stellen, an denen ein Meteoriteneinschlag nachgewiesen wurde – der Krater in Gardnos und der Ritlandskrater in Hjelmeland (Ryfylke i Rogaland). Letzterer wurde von einem Einschlag, der vor über 500 Mio. Jahren stattfand, gebildet. Das genaue Alter ist nicht bekannt, Fossilienfunde aus dem Krater stammen aus dem mittleren Kambrium. Der Einschlag muss also davor passiert sein. Der Ritlandskrater hat einen Durchmesser von 2,7 km und ist etwa 350 m tief…

Der Krater liegt in einem Naturschutz- und beliebten Wandergebiet und ist leicht zugänglich. Er hat seinen Namen einem Hof zu verdanken, der sich in der Nähe befindet. Ihr könnt hier auf eigene Faust auf Tour gehen, es gibt aber auch Führungen durch das Gebiet. Auch der Ritlandskrater wurde von den Gletschern der Eiszeiten verformt, aber der Einschlag ist gut als runde Senke in dem kupierten Gelände erkennbar.

Der norwegische Geologe Fridtjof Riis untersuchte erstmals im Jahre 1985 das Gebiet. Er fand Gestein, dessen Herkunft nicht durch die gewöhnlichen geologischen Vorgänge wie Gebirgsbildung und Erosion zu erklären war. 2001 entwickelte er, nachdem er Forschungen im Gardnos-Krater vorgenommen und Gemeinsamkeiten entdeckt hatte, die Theorie, dass es sich hier um einen Meteoritenkrater handelt. Aber erst 2008 gelang es ihm, Schock-Quarz zu finden, das als Nachweis für einen Meteoriteneinschlag gilt.

Der Meteorit traf mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 km/Sekunde auf die Erde, die zur damaligen Zeit in diesem Gebiet von einem flachen Meer bedeckt war. Der Meteorit verdampfte und hinterließ einen Krater, der sich über Millionen von Jahren mit Sedimenten füllte. Durch Erosion wurde und wird er immer noch wieder freigelegt. Beim Einschlag wurde das zugrunde liegende Gestein zermalmt und zusammengepresst. Es entstand Suevit, das heute das Grundgestein des Kraters bildet. An den Kraterrändern sind Brekzien und in höheren Lagen Schieferschichten, die reich an Fossilien sind, zu finden.

Weitere Infos unter:
www.ritlandskrateret.no
www.geoforskning.no

 

 

© 2002 - 2023 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved