Die Oper von Oslo

 

Foto: Wikipedia, Hans A. Rosbach

Seit 2008 hat Oslo ein besonderes architektonisches  Wahrzeichen: Das Opernhaus am Oslo-Fjord. Elegant passt es sich in die Hafenumgebung ein und soll laut Aussagen der Architekten einem im Meer treibenden Eisberg nachempfunden sein.

Die Möglichkeit, auf Teilen des Gebäudes spazieren zu gehen und einen Blick über den Hafen zu genießen, macht einen besonderen Reiz des Gebäudes aus. Außerdem können die Besucher durch die großen Fenster Einblicke in die Werkstätten der Oper gewinnen, wodurch eine besondere Form von Offenheit erreicht wird.

Das norwegische Architekturbüro Snøhetta gewann mit ihrem Entwurf im Jahr 2000 den ausgeschriebenen Architekturwettbewerb für das neue Operngebäude. Die Architekten setzten bei der Planung auf die Verwendung von edlen Naturmaterialien. So besteht die Fassade zu 90 Prozent aus weißem italienischen Carrara-Marmor und zu 10 Prozent aus norwegischem Granit. Das Opernhaus mit einer Fläche von 39.00 Quadratmetern verfügt über mehr als 1.100 Räume. Der große Saal bietet Platz für rund 1.360 Zuschauer. Eine Besonderheit in dem Saal ist der 8,5 Tonnen schwere Kronleuchter mit einem Durchmesser von sieben Metern und insgesamt 8.500 Leuchtdioden. Der Saal ist mit Eiche ausgekleidet, was für eine besondere Akustik sorgt. Daneben gibt es zwei kleinere Spielsäle.

Foto: Wikipedia, Chuthulu975

 

Im Innern des Gebäudes sind Kunstwerke von 17 Künstlern integriert, unter anderem von Pae White und Olafur Eliasson.

Das Gebäude wurde in Fachkreisen und auch von der Allgemeinheit sehr gelobt. Im Jahr 2009 erhielt das Architekturbüro für den Bau  den renommierten Mies van der Rohe Award for European Architecture.

http://www.operaen.no/

Video von der Errichtung des Baus im Zeitraffer

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Tusenfryd

TusenFryd Logo

TusenFryd Logo

Nur 20 km südlich von Oslo, direkt an der Europastraße 6 und 18, befindet sich Norwegens größter Freizeitpark TusenFryd. Der park liegt sehr idyllisch inmitten eines norwegischen Waldes in der Provint Akershus.

Am 11. Juni 1988, nach einer Bauzeit von 16 Monaten, wurde der Park offiziell eröffnet. Die Idee dahinter: Im Einzugsgebiet von Oslo, hat es an solch einer Attraktion gefehlt. 50% von  Norwegens Bevölkerung wohnt innerhalb eines Abstandes von TusenFryd, die einen Tagesausflug dort hin machen können.

SpeedMonster

SpeedMonster

Zu Beginn lag der Schwerpunkt an Attraktionen bei, die typisch für jene Park gewesen sind und Fahrgeschäften, diesich auf Jahrmärkten finden lassen. Die Hauptattraktionen waren kleine Achterbahnen, Karussells, Geschicklichkeitsspiele und Außenanlagen. Doch auch dieser Freizeitpark ist gewachsen, hat sich stetig weiterentwickelt und kann heute weitaus mehr bieten als zu seiner Eröffnung. Jährlich strömen 500.000 Gäste durch die Eingangstore, was bei Einwohnerzahl von etwas über 5. Millionen eine gute Bilanz ist. Mittlerweile gibt es 31 Attraktionen und TusenFryd ist während seiner Saison von Mai bis Oktober, mit 750 Angestellten, größter Arbeitgeber für die in Norwegen bekannten Sommerjobs.

SuperSplash

SuperSplash

Der Freizeitpark bietet zahlreiche Karussells und Achterbahnen, sowie den Wasserpark BadeFryd. Zu den größten Attraktionen zählen die Achterbahn “SpeedMonster”, die in nur zwei Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 0 auf 90 km/h beschleunigt, sowie der sogenannte Thundercoaster, die größte Holzachterbahn in Nord-Europa. Die „SpeedMonster“ ist jene Achterbahn, die von Ronny Schäfer in der Reportage „Die Achterbahn-Dynastie“ montiert wurde. Eine kurze Szene daraus, bei YouTube unter „Das Bandmaß ist voll! – Chef rastet aus“, wurde bereits über 4. Millionen Mal auf der Videoplattform angeklickt.

Weitere spektakuläre Attraktionen sind die SuperSplash, es ist die erste ihrer Art, und die Spin Spider, bei der 40 Besucher mit Blick nach außen im Kreis sitzend bis zu 120 Grad zu beiden Seiten aus über den Baumwipfeln schwingen und dabei eine Höhe von 44 m und eine Geschwindigkeit von bis zu 115 km/h erreichen.

Tusenfryd ist über die E6 und E18 zu erreichen, aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Park gut zu erreichen. Zwischen 10 und 13 Uhr, fährt alle 30 Minuten ein Shuttles vom Busbahnhof Oslo zum Vergnügungspark.

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