DuMont Reise-Taschenbuch – Das Fjordland

KartenEin Reiseführer im Taschenbuchformat mit 10 Entdeckungstouren. Das norwegische Fjordland gilt zu Recht als besonders eindrucksvolles Reiseziel. Immer wieder lassen gewaltige Gletscher, tief eingeschnittene Fjorde, atemberaubende Serpentinenstraßen und tosende Wasserfälle die Besucher staunen. Auch im Sommer kann es hier Winter sein, und Schneeballschlachten auf dem Sognefjell oder Skifahren im Bikini in Stryn gehören ebenso dazu wie blühende Obstbäume und leuchtend-grüne Wiesen am Fuß des Folgefonn-Gletschers. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, aber auch weniger bekannte Orte werden in diesem DuMont Reisetaschenbuch beschrieben.

Es macht Spaß, gemeinsam mit der Autorin Marie Helen Banck die norwegischen Fjordlandschaften zu entdecken, die sie bereits seit ihrer Jugend kennt. Sachkundig und gezielt führt die Nordistik-Studentin den Leser zu den Highlights der Region. Und auch zu ihren ganz persönlichen Lieblingsorten! Auf 10 Entdeckungstouren können Sie aktiv Neues entdecken, hinter die Kulissen schauen, eine ganz persönliche Beziehung zur Region entwickeln.

Die Karten: Satellitenaufnahme des norwegischen Fjordlands, Übersichtskarte mit den Highlights der Region, 6 Citypläne und Detailkarten. Sämtliche Adressen sind darin anhand eines farbigen Nummernsystems verortet. Außerdem: Extra-Reisekarte zum Herausnehmen.

DuMont-Reiseverlag, 288 Seiten

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Vår Frelsers gravlund - der Ehrenfriedhof in Oslo

Vår Frelsers gravlund

Foto: kulturminnesok.no

Vår Frelsers gravlund ist ein großer, parkähnlicher Friedhof im zentral gelegenen Osloer Stadtteil St. Hanshaugen, nicht weit vom Schloss und der Nationalgalerie entfernt. Viele berühmte norwegische Frauen und Männer sind hier begraben. Ihr könnt unter anderem die letzten Ruhestätten von Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson, Christian Krohg, Camilla Collett und Edvard Munch nur wenige Meter voneinander entfernt entdecken…

Vår Frelsers gravlund ist seit dem Sommer 1808 in Betrieb. Die erste, die hier begraben wurde, war die Priesterwitwe Anna Lange Thulesius. Erst im Jahre 1864 wurde eine Kapelle auf dem Friedhof erbaut. Ab 1903 wurden die Personen, die der norwegische Staat ehren wollte, auf dem dafür angelegten Ehrenhain in der Mitte des Friedhofs bestattet. Die Gräber bekannter Persönlichkeiten, die vorher verstorben sind, findet ihr auch in den anderen Teilen. Nur wenige Jahre später war der Friedhof voll. Ab 1911 fanden nur noch Begräbnisse statt für Personen, die in einem Familiengrab oder auf dem Ehrenhain bestattet werden sollten oder wenn eine andere Grabstätte frei wurde, weil die Ruhefrist abgelaufen war. 1952 stellte man die Erdbestattung ein, nur noch Urnenbegräbnisse wurden aus Platzgründen durchgeführt. Später wurde auch damit aufgehört. Das letzte Grab, welches auf dem Ehrenhain angelegt wurde, war das von Borghild Hammerich im Jahre 1981. Seit 2014 ist es wieder möglich, Urnenbegräbnisse durchzuführen. Man darf sich aber keinen Platz reservieren, muss warten, bis eine Grabstelle frei wird und darf diese nicht mit einem neumodischen Grabstein ausstatten. Die Stadt Oslo möchte das Gesamtbild des Friedhofs beibehalten. Mehr als 4.500 Grabstellen sind derzeit erhaltungswürdig und werden nicht freigegeben, auch wenn die Ruhefrist abgelaufen ist.

“Akersbakken 32, 0172 Oslo” lautet die offizielle Adresse des Friedhofs. Er wird von den Straßen Ullevålsveien, Akersbakken und Akersveien eingeschlossen, in denen jeweils zwei Eingänge zum Vår Frelsers gravlund zu finden sind. Die Busse #33 und #37 halten im Ullevålsveien (Stationen Stensberggata und Nordahl Bruns gate).

Eine komplette Liste aller Berühmtheiten, die auf dem Friedhof ihre ewige Ruhe fanden, konnte ich nicht auftreiben. Auf der Webseite der Stadt Oslo gibt es aber eine Suche nach Namen für alle Grabstellen in Oslo.

 

Weitere Infos zu Vår Frelsers gravlund:

www.oslo.kommune.no

 

 

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