DuMont Reise-Taschenbuch – Das Fjordland

KartenEin Reiseführer im Taschenbuchformat mit 10 Entdeckungstouren. Das norwegische Fjordland gilt zu Recht als besonders eindrucksvolles Reiseziel. Immer wieder lassen gewaltige Gletscher, tief eingeschnittene Fjorde, atemberaubende Serpentinenstraßen und tosende Wasserfälle die Besucher staunen. Auch im Sommer kann es hier Winter sein, und Schneeballschlachten auf dem Sognefjell oder Skifahren im Bikini in Stryn gehören ebenso dazu wie blühende Obstbäume und leuchtend-grüne Wiesen am Fuß des Folgefonn-Gletschers. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, aber auch weniger bekannte Orte werden in diesem DuMont Reisetaschenbuch beschrieben.

Es macht Spaß, gemeinsam mit der Autorin Marie Helen Banck die norwegischen Fjordlandschaften zu entdecken, die sie bereits seit ihrer Jugend kennt. Sachkundig und gezielt führt die Nordistik-Studentin den Leser zu den Highlights der Region. Und auch zu ihren ganz persönlichen Lieblingsorten! Auf 10 Entdeckungstouren können Sie aktiv Neues entdecken, hinter die Kulissen schauen, eine ganz persönliche Beziehung zur Region entwickeln.

Die Karten: Satellitenaufnahme des norwegischen Fjordlands, Übersichtskarte mit den Highlights der Region, 6 Citypläne und Detailkarten. Sämtliche Adressen sind darin anhand eines farbigen Nummernsystems verortet. Außerdem: Extra-Reisekarte zum Herausnehmen.

DuMont-Reiseverlag, 288 Seiten

=> Artikel im Amazon-Shop kaufen

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Weihnachtsbräuche in Norwegen

Die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest beginnen auch in Norwegen schon einige Wochen vor dem Fest. Wie bei uns muss man gut aufpassen, um nicht zu sehr in vorweihnachtliche Hektik zu verfallen. Einiges ist ähnlich wie bei uns… oder doch ganz anders?

Auf jeden Fall gibt es wie in Deutschland auch die Weihnachtsbäckerei. Die gute norwegische Hausfrau backt zu Weihnachten småkaker, also Kekse, und zwar mindestens sieben Sorten. Es gibt auch ein spezielles „julebrød“ (Weihnachtsbrot) mit Rosinen, Kardamom, Orangeat und Zitronat. Die Brauereien brauen ein Weihnachtsbier (juleøl) und in den Geschäften taucht die Weihnachtsbrause (julebrus) auf, ein gar süßes und für unseren Gaumen sehr ungewohntes Getränk.

Einen Weihnachtsbaum gibt es auch, allerdings wurde dieser erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts  durch deutsche Einwanderer nach Norwegen gebracht, zunächst gab es Weihnachtsbäume auch nur in den Städten, inzwischen hat sich der Baum jedoch im ganzen Land etabliert und leuchtet am Weihnachtsabend in fast allen Stuben.

Am Nachmittag des Weihnachtsabends läuten die Kirchenglocken die Weihnacht ein. In vielen Familien beginnen die Feiern mit der Lesung des Weihnachtsevangeliums. Danach geht es zu Tisch und es gibt traditionelle Speisen wie zum Beispiel „Ribbe“,  ein Braten von der Schweinerippe der mit Kartoffeln, Sauerkraut, Dörrpflaumen und / oder Preiselbeeren gegessen wird. Auch Lutefisk wird aufgetragen oder ganz schlicht „pølser”, also Würstchen.

Nach dem Essen wird um den Baum getanzt, alle fassen sich an den Händen, gehen rund um den Baum und man singt dazu Weihnachtslieder. Danach gibt es die Bescherung und der Rest des Abends wird mit gemeinsamen Spiel und reichlich Süßigkeiten genossen.

Juleneket - Getreidegarben für die Vögel  Foto: Kirsten Henckel

Juleneket – Getreidegarben für die Vögel
Foto: Kirsten Henckel

Auf den Höfen bekommt am Weihnachtsabend auch der Nisse sein Essen, er bekommt als Beschützer des Hofes eine Schüssel mit Grütze (julegrøt) in die Scheune gestellt, damit er zufrieden ist und den Hof weiter schützt.  Für die Vögel werden „juleneket“ herausgehängt, Bündel von Kornähren werden nach draußen gehangen, damit es auch die Vögel zu Weihnachten gut haben.

God jul – Frohe Weihnachten

 

© 2002 - 2019 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved