Norwegen mit dem Wohnmobil – die schönsten Routen

51lwad1pstLNorwegen zählt zu den Traumzielen der Deutschen. Es ist geprägt von ursprünglicher Natur, grandioser Landschaft, Einsamkeit und Weite. Dieser Reiseführer von Thomas Kliem stellt acht der schönsten Routen durch Norwegen vor, vom Südkap bis zum Nordkap. Alle Strecken sind bestens geeignet für Wohnmobiltouristen, deren Anzahl stetig steigt. Die ausgewählten Routen führen – teilweise abseits ausgetretener Touristenpfade – zu landschaftlichen und kulturellen Attraktionen. Urteil der Zeitschrift “Camping”: “Wissenswertes über Land und Leute, ein kleiner Sprachführer, zahlreiche wohnmobilspezifische Tipps (…) sowie ausführliches Kartenmaterial und Reiseinfos von A bis Z machen den Band zum nützlichen Reisebegleiter für einen unvergesslichen Urlaub.”

Verlag: Bruckmann, 144 Seiten.

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Nordhordland - im Land der Fjorde und Berge

Nordhordland

Nordhordlandsbrücke, Foto: www.firda.no

Nordhordland ist eine Region, die sich nördlich von Bergen in der norwegischen Provinz Hordaland erstreckt. Eine zerklüftete Küstenlinie mit vielen kleinen und großen Inseln, Fjorde, die sich tief ins Landesinnere einschneiden, Berge und Gletscher, die sich im Wasser spiegeln – all das ist Nordhordland. Hier lockt eine Gegend, die viele aufregende und einzigartige Erlebnisse verspricht. Wandern, Segeln, Radfahren, Kajakfahren, Rafting, Angeln, Paragliding, Klettern und Skifahren (sowohl im Winter wie auch im Sommer). Egal, ob ihr einfach nur die Natur genießen möchtet oder Fans von Aktivurlaub seid, hier seid ihr richtig…

Heutzutage werden neun Kommunen zum nördlichen Teil Hordalands gezählt: Austrheim, Fedje, Lindås, Masfjord, Meland, Modalen, Osterøy, Radøy und Vaksdal. Auf einer Fläche von 2.684 km² leben hier rund 46.000 Einwohner. Als das regionale Zentrum gilt Knarvik, die Hauptstadt der Kommune Lindås. Viele Nordhordländer nutzen aber auch die Nähe zu Bergen, sei es als Arbeitsort oder nur zum Einkaufen. Neben den traditionellen Gewerken in der Fischerei, Landwirtschaft und im Handel lebt die Region auch mehr und mehr von der Ölindustrie. In Vaksdal befindet sich die größte Strickwarenfabrik Norwegens.

Der Begriff Nordhordland leitet sich vom mittelalterlichen Nordhordlen ab. Das Nordhordlen war ein Gebiet, das die Küsten- und Fjordareale des nördlichen Hordalands vom Korsfjord im Süden bis zum Sogne-See im Norden umfasste. Ab 1595 gehörte es zum Bezirk Nordhordland og Voss, ab 1857 zu Nordhordland.

Die Landschaft ist bergig, aber die Berge sind nicht so hoch wie in Sunnhordland. Nur in den Kommunen Masfjord und Modalen findet ihr welche, die höher als 1.000 m sind. Der Runderabben ist mit 1.292 m die höchste Erhebung. Etwa die Hälfte des Distrikts liegt über 300 m über dem Meeresspiegel. Der Verlauf der Fjorde ist stark geprägt von den Bergzügen und typischerweise von Nordwesten nach Südosten.

Wichtige geschichtliche Orte sind die Hamre– Kirche in Osterøy, die einst als Hauptkirche der Region galt, und das königliche Anwesen sowie der königliche Hügel in Seim mit dem Grab von Håkon der Gute.

 

Weitere Infos zu Nordhordland:

visitbergen.com

 

 

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