Film: O’Horten

O’Horten ist ein norwegischer Film von Regisseur Bent Hamer. Entstanden ist der bewegende Film im Jahr 2007 und erzählt die Geschichte des passionierten Lokführers Odd Horten.

 

Die Handlung des Films „O’Horten“ ist schnell erzählt.  Odd Horten ist ein älterer Mann. Seit 40 Jahren steht er im Dienst der Norwegischen Staatsbahn und soll bald seine Pension antreten. Doch für Odd ist das nicht so leicht. Zu groß ist seine Angst, den gewohnten Tagesrhythmus zu verlieren. Kurz vor dem Ende seiner Dienstzeit wird Odd Horten feierlich mit der „Silbernen Lokomotive“ geehrt. Der sonst eher zurückgezogen lebende Lokführer lässt sich gar anschließend ausnahmsweise zu einer Feierei mit Kollegen überreden, doch das ist leichter gesagt als getan. Denn Horten scheitert schon allein am Erreichen des Partyortes. Denn um dorthin zu gelangen, müsste er klingeln – doch die Klingel funktioniert nicht. Nach einigem hin und her entschließt er sich über das angrenzende Baugerüst zur Wohnung hinauf zu klettern, macht dabei aber die Bekanntschaft eines kleinen Junger, der in einer anderen Wohnung wohnt. Dieser bittet ihn darum, bei ihm zu bleiben, bis er eingeschlafen ist – mit ungeahnten Folgen. Denn Horten schläft selbst ein und verpasst am darauffolgenden Tag zum allerersten Mal seinen Zug sehr zur Verwunderung seiner Arbeitskollegen.

Als dann auch noch seine Pensionierung endgültig durch ist, gerät Odd Hortens Leben vollkommen aus dem Ruder, denn er weiß nicht so recht, was er mit seiner neuen Zeit anfangen soll. Als er eines Tages auf den Straßen der Stadt Trygve kennenlernt, der vermeintlich obdachlos ist, freundet er sich mit diesem an, nur um ihn dann aufgrund eines Herzinfarktes zu verlieren. Vorher hat Trygve ihm jedoch erzählt, dass es in seiner Familie die Tradition des Skispringens gibt. Diese möchte nun Horten fortführen in Erinnerung an seinen Freund und um seinen Mut zu beweisen. Als es ihm schließlich tatsächlich gelingt, ist er wie von einer Last befreit und blickt hoffnungsfroh einem neuen Leben entgegen.

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Norwegen in New York

New York City

New York City

New York – die Hauptstadt der Welt! Unter all den Kulturen und Ländern, die in dieser Metropole zusammenkommen, ist natürlich auch Norwegen dabei. Das Motto dieses Artikels lautet deshalb „Norwegen in New York“.

Wie auch in Hamburg, bildet die Norwegische Seemannskirche das Herzstück der Kolonie in New York. Dabei handelt es sich nicht nur um einen religiösen Ort, sondern vor allem um einen kulturellen Treffpunkt für alle Norweger und Freunde Norwegens. Die Kirche liegt sehr zentral in der zweiundfünfzigsten Straße in Midtown. Also nur wenige Gehminuten vom Times Square oder 5th Avenue entfernt. Die Norweger pflegen einen sehr guten Kontakt zu Ihrer Nachbarschaft. Zum 17. Mai, Norwegens Nationalfeiertag, ist nicht nur die Kirche in den Farben rot, weiß und blau geschmückt, sondern auch die Nachbarn und naheliegenden Gastronomen zeigen an dem Tag (die norwegische) Flagge.

Norwegische Seemannskirche New  York

Norwegische Seemannskirche New York

Montags ist die Kirche geschlossen, hat an allen anderen Tagen aber zwischen 11 und 17 Uhr (teilweise 18 Uhr) geöffnet und Sonntags in Verbindung mit einem Gottesdienst. Neben den Kontakt zu Norwegern, gibt es auch in einem sehr gut sortierten Kiosk klassische norwegische Produkte, wie z.B. verschiedene Sorten Schokolade, „makrel i tomat“, Flatbrød, die beliebte Seife „grønnsåpe“ und vieles mehr, zu kaufen. Die Kirche bietet, wie die meisten norwegischen Seemannskirchen, Übernachtungsmöglichkeiten an. Zu vermieten ist ein Zimmer im Penthouse des Gebäudes und eine kleine Wohnung. Die Preise pro Nacht liegen deutlich unter denen von Hotels in vergleichbarer Lage.

Im Big Apple ist im Bereich des Tourismus, vor allem ein Norweger sehr erfolgreich. John Kjekstad ist der ungekrönte Helikopter König von Manhattan und bietet Rundflüge an. Kjekstad ist CEO und Miteigentümer des am schnellsten wachsenden „Helikopter Unternehmens“ New Yorks. Er beschäftigt rund 20 Vollzeit Piloten, fünf davon kommen aus Norwegen. Seit Anfang der 1980er lebt er mit seiner Frau in New York. Nichtsdestotrotz fühlen sie sich als Norweger und reisen jedes Jahr zum Sommerurlaub in ihre Heimat. Zu Kjekstads Kunden gehörten unter anderem Persönlichkeiten wie Paul McCartney, Donna Karen und Harrison Ford.

Skandinavisch Kulinarisch wird es bei Morten Sohlberg. Der Koch aus Oslo betreibt zusammen mit seiner Ehefrau vier Restaurants in Manhattan. Drei unter dem Namen „smörgås Chef“ und das „Crêpes Du Nord“.  Die Restaurants bieten nicht nur skandinavische Köstlichkeiten, sondern auch das Design und das Interieur der Restaurants spiegeln Skandinavien, vor allem Norwegen wider.

Sportlich vertritt Mats Zuccarello Aasen das Königreich in New York. Seit 2013 spielt der Osloer für die New York Rangers. Der Eishockeyspieler mit dem Spitznamen Zucca gehört zu den Topscorern des Teams und ist mittlerweile eine sportliche Größe in New York City.

Im Bereich der Mode findet sich Norwegen in der Modemarke „Moods of Norway“ wieder. Die Filiale befindet sich in Lower Manhattan und eine von zwei Filialen in den USA. Ein weiteres Geschäft ist in Los Angeles.

Norwegenreisende, die einen „Abstecher“ nach New York machen möchten, sollten sich unbedingt die Flüge von „Norwegian“ anschauen. Es gibt im Moment keinen günstigeren Anbieter, der Flüge von Oslo nach New York (JFK) anbietet (Angaben ohne Gewähr). Teuer ist leider das Gepäck, welches extra gebucht werden kann (33 EUR pro aufgegebenes Gepäckstück und Strecke). Wem aber sein Handgepäck genügt, kann mit Norwegian günstig  über den Atlantik kommen. Natürlich ist dies auch von der Jahreszeit abhängig. Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr und eventuellen Änderungen vorbehalten.

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