Filmproduktionen in Norwegen sollen billiger werden

Am Set vor herrlicher Kulisse. Norwgen will mehr Filmproduzenten anlocken.

Am Set vor herrlicher Kulisse. Norwgen will mehr Filmproduzenten anlocken.

Weltweit bekannten Serien “Games of Thrones” oder “Vikings” leben von einer dramtischen Kulisse und atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. Da in Norwegen das Filmen aber bisher zu teuer war, haben sich prominente Produktionen leider häufig gegen Norwegen als Drehort entschieden.

Das soll sich jetzt ändern: Norwegens Regierung schafft ab 2016 wirtschaftliche Anreize für mehr Filmproduktionen im Land. Im Grunde geht es darum, ausländische wie heimische Filmproduktionen in Norwegen kostengünstiger zu machen. Das hat die norwegische Kulturministerin Thorhild Widvey Ende Mai bekannt gegeben. Die neue Regelung sieht unter anderem vor, die bürokratischen Hürden bei der Vergabe von Fördermitteln für Produktionsfirmen abzubauen. Außerdem soll das Geld unabhängig vom Genre oder der Sendeplattform vergeben werden. Damit würden Fernseh- und Kinofilme gleichberechtigt behandelt.

Die Initiative ist eine Reaktion der norwegischen Regierung auf zahlreiche Absagen aus der internationalen Filmbranche. So hatten sich beispielsweise die Teams des Hollywood-Blockbusters „Thor“ und des Serien-Welterfolgs „Game of Thrones“ aufgrund zu hoher Kosten gegen Norwegen als Drehort entschieden.

Mit den neuen Regelungen soll auch die Tourismuswirtschaft unterstützt werden. Wie eine Untersuchung von TCI Research (Tourism Competitive Intelligence) gezeigt hat, wählten im Jahr 2012 weltweit etwa 40 Millionen Menschen Urlaubsziele, die sie zuvor in nichttouristischem Zusammenhang in einem Film gesehen hatten. So konnte etwa Neuseeland seit dem Welterfolg von “Der Herr der Ringe” eine 50-prozentige Steigerung in der Touristbranche erzielen!

Norwegen bietet mit seiner beeindruckenden Landschaft und anspruchsvollen Architektur perfekte Filmkulissen, wie etwa im aktuellen Science-Fiction-Thriller „Ex Machina“ zu sehen ist. Ein Großteil dieses Films spielt im mehrfach ausgezeichneten Landschaftshotel Juvet in Fjordnorwegen. Auch deutsche Fernsehproduktionen wie „Abschied von Hannah“, „Zwei Sommer“ und „Sog der Gezeiten“ brachten in den vergangenen drei Jahren die Schönheit etwa der südnorwegischen Küste und Fjordnorwegens einem Millionenpublikum näher

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Austvågøya – Insel der Lofoten (Nordland)

Austvågøya

Blåtinden bei Svolvær, Foto: Michel Jürgensen

Austvågøya ist die östlichste Insel der Lofoten. Hier findet ihr Orte wie Svolvær mit seinen Galerien, Museen und Läden, das geschichtsträchtige Kabelvåg, Laukvik und Henningsvær, das Venedig der Lofoten. Wie wäre es mit einer Kanufahrt in den berühmten Trollfjord oder einer Klettertour auf den Svolværgeita? Auf Austvågøya ist so ziemlich alles möglich, was die Lofoten zu bieten haben – Wandern, Angeln, Ski fahren, Kanutouren, Golfen, Reiten, Fahrradtouren, Bergklettern, Nordlicht- und Seeadlersafari…

Auf Austvågøya verläuft die Grenze zwischen den Lofoten und den Vesterålen. Der nördliche Teil gehört zur Kommune Hadsel (Vesterålen), der Rest, in dem 97 % der Bevölkerung der Insel leben, zur Kommune Vågan (Lofoten). Insgesamt wohnen hier rund 9.300 Menschen auf einer Fläche von 530 km². Austvågøya ist damit die größte Insel des Archipels.

Kabelvåg

Alter Hafen von Kabelvåg, Foto: Michel Jürgensen

Die Insel ist sehr bergig. Die Gipfel strecken sich im Osten bis zu über 1.000 m in die Höhe. Der Higravstind mit seinen 1.146 m ist der höchste Berg und liegt an der Grenze zwischen den Lofoten und den Vesterålen. Die Küste Austvågøyas ist stark zerschnitten von tiefen Fjorden und Buchten. Der Austnesfjord von Süden und der Sløverfjord von Norden teilen fast die Insel in der Mitte. Östlich der Insel findet ihr den bekannten Raftsund, von dem der enge Trollfjord abgeht.

An der Südküste der Insel, die am breiten Vestfjord liegt, befinden sich die großen Siedlungen. Das Gebiet rund um Kabelvåg war aufgrund des Fischfangs im Mittelalter einer der dichtbesiedelsten Flecken Europas. Hier wurden im 12. Jahrhundert die ersten Rorbuer aufgestellt und die Vågan– Kirche erbaut. Die Kirche und die mittelalterliche Siedlung Storvågan sind ein Muss bei einem Besuch auf Austvågøya. Storvågan bietet Aktivitäten für die ganze Familie. Ihr findet hier unter anderem das Lofot– Aquarium, den Hauptstandort des Lofot– Museums und die Galerie Espolin.

 

Weitere Infos:

lofoten.info/vaagan

 

 

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