Jotunheimen

Jotunheimen - ein Paradies für Naturliebhaber

Jotunheimen – ein Paradies für Naturliebhaber

Für jeden Naturliebhaber, der sich auch für Norwegen begeistern kann, ist die Region des Jotunheimen-Gebirges ein Muss. Dort kann man so ziemlich alles erleben.

Die Gebirgsregion Jotunheimen im Osten Norwegens erstreckt sich über mehr als 3000 Quadratkilometer, auf denen jeder etwas erleben kann, der sich an der wunderbaren Umgebung erfreuen kann. Im Sommer locken besondere Aktivitäten wie Kanutouren, Klettern oder Rafting die Besucher an, im Winter verwandelt sich die Region in ein Skiparadies, in dem man Langlaufen, Alpinski fahren und Gletscherwanderungen unternehmen kann.

Jotunheimen – ein Paradies für Wanderer

Auf den vielen Wanderrouten, die Jotunheimen zu bieten hat, kann man die Region besonders eindrucksvoll erkunden und dabei die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt kennenlernen, in der zum Beispiel auch Rentiere, Elche und Luchse leben. Hüttenwanderungen sind ein besonderes Erlebnis. Aber auch an Hotels, Jugendherbergen und Pensionen mangelt es in der Gebirgsregion nicht.

Jotunheimen – das Zuhause der Riesen

Um die Region ranken sich übrigens viele Mythen und Geschichten, die so typisch für Skandinavien sind. Jotunheimen bedeutet übersetzt „Zuhause der Riesen“ und auch Trolle und Zwerge sollen dort in Unwesen treiben.
Zu den Gipfeln des Gebirges zählt übrigens der höchste Berg Norwegens – der Galdhøppigen. Der Jotunheimen Nationalpark umfasst mit seinen gut 1100 Quadratkilometern das Herzstück des Gebirges und dient dem Schutz der Flora und Fauna. Nicht nur die Natur bietet viele Erlebnisse für die Besucher der Region, sondern auch die Kultur der Region. So zählt die Stabkirche von Lom zu einer der besonderen Sehenswürdigkeiten.

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Andøya Space Center

Eingang ASC (Quelle: Wikipedia)

Eingang ASC (Quelle: Wikipedia)

Ein Space Center in Norwegen? Ja, sogar Norwegen hat ein Space Center – das Andøya Space Center (ASC). Es liegt auf der Insel Andøya, 2 Grad nördlich vom Polarkreis, in Nordnorwegen.

Andøya hat seinen eigenen Flughafen und dieser ist in der Lage alle Flugzeuge jeder Größe zu Empfangen. Mehrmals täglich gibt es Verbindungen zwischen Bodø und Tromsø. Es ist also sehr einfach von Oslo aus auf die Insel zu gelangen.

Das Andøya Space Center ist zum Abschuss von Forschungsraketen und Ballonoperationen ausgelegt. Diese können von Andøya als auch von Svalbard gestartet werden. Die im All gesammelten Informationen laufen im ASC zusammen und werden durch entsprechende Instrumente ausgewertet. Neben dem Space Center betreibt das ASC das ALOMAR. Dabei handelt es sich um das Arctic Lidar Observatory for Middle Atmosphere Research. Diese Messstation untersucht u.a. die unterschiedlichen Schichten der Atmosphäre mithilfe von Lasertechnik. Aus vielen Gründen ist das Space Center deshalb einer der interessantesten und besten Orte für Weltraumforschung und Raketenabschüsse.

Zu den Kunden des am nördlichsten liegenden Space Centers dieser Art, gehören die NASA, ESA, JAXA und einige nationale und internationale Universitäten und Institute.

Die Mitarbeiter kommen aus den unterschiedlichsten Richtungen: Elektronik-, Brand- und Sicherheitsexperten sind neben der Administration nur einige davon. Das Ministerium für Handel, Industrie und Fischerei hält 90 % und das Kongsberg Defence Systems 10 % der Anteile an dem ASC.

Station auf Svalbard (Quelle: Wikipedia)

Station auf Svalbard (Quelle: Wikipedia)

Das NAROM AS (Norwegian Centre for Space Related Education) und das ATC AS (Andøya Test Center) sind zwei Subunternehmen, die vollständig dem ASC gehören. Das NAROM bietet Kurse und Lerneinheiten für Schüler und Studenten an. Der Lernstoff liegt dabei natürlich auf Weltraumtechnik, Weltraumphysik, der Atmosphäre sowie Umwelt. Das ATC bietet der Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie Infrastruktur für u.a. Testflüge an.

1995 sorgte eine Forschungsrakete für etwas Unruhe auf russischem Boden. Ein Team bestehend aus Norwegischen und Amerikanischen Forschern starteten vom ASC eine Black Brant XII Rakete. Sie sollte die bekannten Nordlichter in der Region von Spitzbergen erforschen. Die Russen vermuteten dahinter allerdings einen nuklearen Angriff der USA, gestartet von einem U-Boot. Der Kreml wurde zwar darüber benachrichtigt, allerdings erreichte diese Nachricht nie die entsprechende Abteilung. Die russischen Frühwarnsysteme schlugen Alarm – Russlands Präsident Boris Jelzin diskutierte bereits seine Reaktion mit der Militärführung als klar wird, dass die vermeintliche Rakete bereits fernab russischen Territoriums explodiert war. Wieder einmal schrammte die Menschheit haarscharf an einer nuklearen Katastrophe vorbei.

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