Jotunheimen

Jotunheimen - ein Paradies für Naturliebhaber

Jotunheimen – ein Paradies für Naturliebhaber

Für jeden Naturliebhaber, der sich auch für Norwegen begeistern kann, ist die Region des Jotunheimen-Gebirges ein Muss. Dort kann man so ziemlich alles erleben.

Die Gebirgsregion Jotunheimen im Osten Norwegens erstreckt sich über mehr als 3000 Quadratkilometer, auf denen jeder etwas erleben kann, der sich an der wunderbaren Umgebung erfreuen kann. Im Sommer locken besondere Aktivitäten wie Kanutouren, Klettern oder Rafting die Besucher an, im Winter verwandelt sich die Region in ein Skiparadies, in dem man Langlaufen, Alpinski fahren und Gletscherwanderungen unternehmen kann.

Jotunheimen – ein Paradies für Wanderer

Auf den vielen Wanderrouten, die Jotunheimen zu bieten hat, kann man die Region besonders eindrucksvoll erkunden und dabei die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt kennenlernen, in der zum Beispiel auch Rentiere, Elche und Luchse leben. Hüttenwanderungen sind ein besonderes Erlebnis. Aber auch an Hotels, Jugendherbergen und Pensionen mangelt es in der Gebirgsregion nicht.

Jotunheimen – das Zuhause der Riesen

Um die Region ranken sich übrigens viele Mythen und Geschichten, die so typisch für Skandinavien sind. Jotunheimen bedeutet übersetzt „Zuhause der Riesen“ und auch Trolle und Zwerge sollen dort in Unwesen treiben.
Zu den Gipfeln des Gebirges zählt übrigens der höchste Berg Norwegens – der Galdhøppigen. Der Jotunheimen Nationalpark umfasst mit seinen gut 1100 Quadratkilometern das Herzstück des Gebirges und dient dem Schutz der Flora und Fauna. Nicht nur die Natur bietet viele Erlebnisse für die Besucher der Region, sondern auch die Kultur der Region. So zählt die Stabkirche von Lom zu einer der besonderen Sehenswürdigkeiten.

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Weltmeisterschaft im Dorschzungen schneiden

Der neue Weltmeister bei der Arbeit, Foto: K.M. Fantasy World

Der neue Weltmeister bei der Arbeit
Foto: K.M. Fantasy World

Auch in diesem Jahr wurde wieder eine etwas ungewöhnliche Weltmeisterschaft im Norden Norwegens veranstaltet.
Zum zweiten Mal wurde im Rahmen des jährlich stattfindenden „Vesterålen Skreifestival“ die Verdensmesterskap i torsketungeskjæring (Weltmeisterschaft im Dorschzungen schneiden) arrangiert.
Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren konnten teilnehmen. Die Teilnahme war kostenlos, und die drei Besten wurden prämiert.

Neben dem norwegischen Fernsehen NRK waren mehrere Zeitungen vor Ort und ließen sich das Spektakel nicht entgehen…

Aber bevor die jungen Akteure am 16. Februar 2013 in Myre an den Start gehen durften, wurde eine so genannte Retro- Show durchgeführt.
An dieser nahmen Promis, die aus der Umgebung stammen, teil. Allen war gemeinsam, dass sie in jungen Jahren selbst am Kai standen und Dorschzungen schnitten. Ihr Anliegen war, zu zeigen, dass es keineswegs schlecht ist, seine Karriere in der Fischfabrik zu beginnen.

Und dann ging es endlich los, und es wurde geschnitten, was das Förderband hergab…
Nach mehreren Qualifikationsrunden blieben zum Schluss der Vorjahressieger Jostein Ekran, Jørgen B. Andersen und Sindre Bekken übrig und standen sich im Finale gegenüber.
Unter den Anfeuerungsrufen von über 200 Zuschauern wurde  Sindre Bekken (14) aus Sørvågen frisch gebackener Weltmeister. Er schnitt 34 Zungen in 2 Minuten.
Jørgen B. Andersen belegte Platz 2, der letztjährige Meister Jostein Ekran musste sich mit dem dritten Platz zufrieden geben.

„Man muss wissen, was man tut und eine gute Technik einüben. Es geht nicht um rohe Gewalt.“, sagte der Weltmeister im Siegerinterview.

Für seinen Sieg erhielt Sindre 1000 Kronen, der Zweitplatzierte empfang 750 Kronen, der Drittplatzierte 500 Kronen. Darüber hinaus gab es für die ersten drei eine Glasfigur angefertigt von einer lokalen Glasbläserei in Form eines Dorschs.
Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde als bleibende Erinnerung an die Teilnahme bei der Weltmeisterschaft.

v.l.n.r. Jostein Ekran, Sindre Bekken,Jørgen B. Andersen, Foto: K.M. Fantasy World

v.l.n.r. Jostein Ekran, Sindre Bekken, Jørgen B. Andersen, Foto: K.M. Fantasy World

 

 

 

 

 

 

 

 

Jedes Jahr verdienen sich junge Norweger mit dem Dorschzungen schneiden ihr Taschengeld. Und sie verdienen nicht schlecht dabei.
Die Dorschzungen sind eine Delikatesse. Den Fischern ist das Herausschneiden der Zungen aber zu aufwendig. So entstand die Tradition, dass diese Arbeit die Kinder und Jugendlichen übernehmen.
Die Saison dauert von Januar bis April, wenn der Dorsch sich auf seine Reise von der Barentssee in südlichere Gewässer begibt, um dort zu laichen.

 

Mehr Infos und Bilder zum „Vesterålen Skreifestival“ unter:
www.skreifestival.no

Interview mit dem Sieger:

 

 

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