Klar Tale – Hilfe beim Norwegisch lernen

Klar Tale - LogoKlar Tale ist eine norwegische Zeitung, die für Menschen mit den verschiedensten Leseschwierigkeiten gemacht ist. Eine größere Schrift und eine einfachere Sprache sorgen dafür, dass die Zeitung leichter zu lesen ist als andere. Daher eignet sie sich auch sehr gut für Leute, die die norwegische Sprache erlernen oder vertiefen wollen. Gleichzeitig erfahrt ihr durch das Lesen der Artikel, was es in Norwegen Neues gibt…

Klar Tale ist Norwegens einzige Zeitung für Menschen mit Leseschwierigkeiten und erscheint jeden Donnerstag in Papierform, vorgelesen auf CD oder als Podcast und in Brailleschrift.
Sie wird auch nach Deutschland verschickt. Dabei könnt ihr wählen, ob sie mit oder ohne CD geliefert werden soll. Das Abonnement kostet pro Jahr ohne CD 500 NOK, mit CD 750 NOK. Hinzu kommen noch die Versandkosten. Um die Wechselgebühren der Bank bei der Überweisung zu sparen, gebt nicht den Kronen-Betrag an. Rechnet den Betrag in Euro um, rundet auf volle Euro auf und überweist das dann. Klar Tale hat kein Problem damit.
Noch einfacher ist es natürlich, die Internetseite zu besuchen. Hier findet ihr die wichtigsten Nachrichten aus Norwegen und der Welt. Zudem gibt es die Rubriken Sport und Kultur. Die Option, sich die Papierausgabe als PDF zu downloaden, besteht auch – übrigens in Bokmål und in Nynorsk. Auf der Internetseite ist es möglich, sich die Artikel vorlesen zu lassen. Unter Dine innstillinger (Deine Einstellungen) könnt ihr sogar verschiedene Lesegeschwindigkeiten festlegen.

Unter Ukens oppgave (Aufgabe der Woche) findet ihr auf der Internetseite von Klar Tale die Möglichkeit, euch selbst zu prüfen. Jeden Donnerstagmorgen gibt es eine neue Aufgabe, die auf einen Artikel der aktuellen Ausgabe basiert. Zu diesem werden Fragen gestellt. Die Antworten werden eine Woche später veröffentlicht, so dass ihr vergleichen könnt, ob ihr den Inhalt des Artikels richtig verstanden habt. Also schaut mal rein…

 

Weitere Infos unter:
www.klartale.no

 

 

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Stabkirchen

Stabkirche Heddal Wikipedia, Micha L. Rieser

Stabkirche Heddal
Wikipedia, Micha L. Rieser

Norwegens wichtigster Beitrag zum Weltkulturerbe sind wohl seine Stabkirchen. Im Mittelalter, als in anderen Teilen Europas riesige Kathedralen aus Stein gebaut wurden, hat sich in Norwegen eine ähnliche Technik bei der Holzbauweise entwickelt. Schiffsbau und Hausbau in der Wikingerzeit führten zur Technik und Tradition, Kunst mit Holzschnitzereien zu verbinden. Dies spiegelt sich in der Bauweise der Stabkirchen wieder.

Ursprünglich gab es in Norwegen etwa 700-850 Stabkirchen, die zwischen dem 11. und 13. Jh. Erbaut wurden, heute gibt es nur noch rund 30. Die geringe Anzahl kam durch Verfall, Abbruch und Zerstörung durch Blitzschlag und Feuer. Viele waren auch so umgebaut worden, dass sie kaum noch als Stabkirchen erkennbar sind. 1905 wurden die verbleibenden Kirchen unter Denkmalschutz gestellt.

Ihren Namen haben Sie aufgrund Ihrer Bauweise bekommen. Denn die Holzbalken, Pfähle oder Stäbe werden nicht, wie bei der gewöhnlichen Blockbauweise horizontal verlegt, sondern senkrecht. Die Dächer werden durch freistehende Eckpfeilern getragen und durch senkrechte Stabplanken wird die Verkleidung geschlossen.

Norwegens meistbesuchte Stabkirche ist gleichzeitig die größte. Sie befindet sich in der Telemark, in Heddal. Ganze 26 Meter ist sie hoch und ca. 20 Meter lang und wurde in der Zeit von 1147 bis 1242 gebaut. Sehenswert sind die reichhaltigen Verzierungen der Türrahmen aus dem 13. Jahrhundet. Im Kircheninneren findet man zahlreiche aufwendige Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Der sogenannnte Bischofsstuhl stammt aus der gleichen Zeit. Bis zur Restaurierung im 19. Jahrhundert war die Kirche fast Fensterlos und verfügte nur über einige Luftschlitze. Die Kirche ist dreischiffig und hat eine halbrunde Apsis und ist von einem Laubengang umgeben.

Die Kirche kann ganzjährig besucht werden und in unmittelbarer nähe der Stabkirche findet man eine Ausstellung wo viele interessante Fakten und Austellungsstücke bewundern kann. Der Besuch der Ausstellung ist gratis.

Die älteste Stabkirche Norwegens ist die Urnes Stabkirche in Luster am Sognefjord. Als einzige Stabkirche steht sie auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

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