Oslo, die teuerste Stadt der Welt

Oslo - Stortinget

Oslo – Stortinget

Oslo ist die teuerste Stadt der Welt, zumindest manchmal. Es gibt mehrere Studien, die sich mit den Lebenshaltungskosten in Städten weltweit auseinandersetzen und diese in eine Rangliste bringen. Es kommen nicht immer alle auf die gleiche Rangliste, doch in einem sind sich so gut wie alle einig – Oslo gehört unter die Top 10. Nach einer Studie des Personalberatungsunternehmens ECA International liegt Oslo 2013 auf Platz 1.

Doch was ist eigentlich so teuer an Oslo oder teurer als in anderen Städten. Im Vergleich zu Deutschland, ist irgendwie alles etwas teurer. Das Dilemma fängt vor allem für Touristen bereits am Flughafen an. Flughäfen sind zwar generell etwas teurer, aber Oslo setzt noch einen drauf. Als letzten Wachmacher vor dem Oslotrip, kostet eine Tasse Kaffee gut und gerne 5 EUR. Leider zieht sich diese Preisklasse durch den gesamten Urlaub. Das Hotel scheint jedoch im Vergleich zu Zürich mit knapp 180 EUR pro Hotelübernachtung noch günstig zu sein, aber dafür kostet das Essen (ca. 200 EUR) und Trinken (ca. 35 EUR) gehen und die üblichen Spaßaktivitäten wie Taxifahren (ca. 22 EUR) einfach horrende Summen. Dabei ist noch keine Shoppingtour für skandinavische Andenken eingerechnet, Postkarten in die Heimat oder eventuelle Luxusgüter.

Doch sind dies alles nur Werte aus Statistiken oder Durchschnittswerte. Oslo kann auch normale Preise haben und es gibt immer einige „Tricks“ die die Kosten etwas schmälern. Natürlich gibt es auch Hotels, die ihre Zimmer schon für 90 EUR die Nacht anbieten oder Restaurants, die günstige Mittagsangebote in der Karte haben. Im Rathaus gibt es auch für die Öffentlichkeit günstiges und gutes Mittagessen. Der Stadtteil Grönland hat viele kleine Restaurants mit ebenfalls angenehmen Preisen. Es kommt also ganz drauf an ob es ein Luxus-, Mittelklasse- oder Sparurlaub sein soll und wo man sich in Oslo befindet.

Die Reederei Color Line hat zu jederzeit Pakete im Programm, die neben der Überfahrt von Kiel nach Oslo, ebenfalls eine (oder mehrere) Übernachtung in einem Osloer Hotel beinhaltet.

Weiterhin sind es vor allem die Mieten, die Oslo so unheimlich teuer machen. Die Norweger zahlen für ihre Wohnungen in Norwegens Hauptstadt, für 100 Quadratmeter, einen Preis von 2800 EUR. Studenten benötigen im Monat etwa 1300 EUR um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Preise für Lebensmittel aus dem Supermarkt sind etwa 3 Mal so teuer als in Deutschland. Der Kinopreis ist aber erstaunlicherweise dem in Deutschland ähnlich und liegt bei 10 bis 13 EUR.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Namdalen - Eldorado für Angler und Naturfreunde

Namdalen

Foto: visitnamdalen.com

Namdalen, eine Region im nördlichen Trøndelag, ist weithin bekannt als Anglerparadies. Der für das Tal namensgebende Fluss Namsen ist einer der besten Lachsflüsse Europas. Es ist aber auch ein herrliches Gebiet für Wander- und Radtouren für alle Ansprüche, Bergkletterer und sogar Taucher. Im Winter wird das Namdalen als Skizentrum geschätzt – sowohl unter alpinen als auch unter nordischen Skisportlern…

Die Region Namdalen ist eine historische Landschaft in der Provinz Nord-Trøndelag. In der Wikingerzeit bildete sie ein eigenes kleines Reich. Heutzutage umfasst sie folgende Kommunen: Flatanger, Namsos, Fosnes, Nærøy, Vikna, Leka, Overhalla, Høylandet, Grong, Namsskogan, Røyrvik und Lierne. Rund 35.000 Einwohner leben hier auf einer Gesamtfläche von 11.860 km². Es gibt zwei Orte mit Stadtstatus – Namsos und Kolvereid. Namdalen war zuvor in drei Gebiete aufgeteilt – inneres, äußeres und mittleres. Seit 2017 gehören diese politisch zusammen.

Namdalen erstreckt sich von der Atlantikküste, die stark zerfurcht ist und vor der sich ein weiter Schärengarten ausbreitet, bis zur schwedischen Grenze. Der größte Teil ist weitestgehend bewaldet und umfasst mehrere Wildnisgebiete. Zur schwedischen Grenze hin steigt das Gelände an, und die Berge werden immer mächtiger und höher.

Im Flachland und den Küstengebieten wird Land- und Viehwirtschaft betrieben. Die Getreidefelder gehören zu den nördlichsten Skandinaviens. Eine große Bedeutung hat die Forstwirtschaft. Dabei wird der Fluss Namsen mit seinen rund 200 km Lauf innerhalb der Region Namdalen seit alters her zum Flößen des Holzes genutzt.

Gleich drei Nationalparks laden zu besonderen Naturerlebnissen ein – der Børgefjell Nationalpark, der Lierne Nationalpark und der Blåfjella-Skjækerfjella Nationalpark. Der Namsskogan Familienpark ist ein Riesenerlebnis für groß und klein. In Rørvik befindet sich das Museum für Küstenkultur und Küstenwirtschaft Norveg. Der alte Fischerort Sør-Gjæslingan war einmal eines der größten Fischerdörfer südlich der Lofoten. Heute könnt ihr in dieser rustikalen Atmosphäre übernachten und die Küste hautnah spüren. Was auch immer ihr vorhabt, die Region Namdalen ist einer der beliebtesten Freizeitorte Norwegens sowohl im Sommer als auch im Winter.

 

Weitere Infos:

visitnamdalen.com

 

 

© 2002 - 2020 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved