Olympische Anlagen in Lillehammer

Håkons Hall Lillehammer

Håkons Hall Lillehammer

Von insgesamt zehn, befinden sich zwei olympische Anlagen in Lillehammer. Die übrigen Anlagen sind jedoch ebenfalls rund um den See Mjøsa verteilt und zwar in Hamar, Gjøvik und etwas außerhalb von Lillehammer. Die olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer waren ein Fest der Freude. Kritiker waren von der guten Stimmung und der Freundlichkeit der Norweger begeistert.

Als Skisprungschanze diente zu den olympischen Winterspielen 1994 der extra für dieses Ereignis erbaute Lysgårdsbakken. Die Schanze wurde direkt am Abhang eines Berges gebaut und fügt sich somit nahtlos in das Stadtbild und die Landschaft Lillehammers ein und ist von sehr vielen Punkten der Stadt aus zu sehen.

Lysgårdbakken

Lysgårdbakken

Die Lysgårdsbakken Sprunganlage ist eine moderne Sprungschanze. Fertiggestellt wurde sie bereits 1992 und besteht aus einer großen und einer kleinen Schanze, beziehungsweise aus einer HS138 und einer HS100. HS bedeutet Hillsize und die Einheit der Zahl ist Meter. Die Kapazität der Zuschauer liegt bei 35.000. Die Kosten für den Bau beliefen sich auf etwa 97 Millionen Norwegische Kronen. Außerhalb der Saison lässt sich die Schanze besichtigen und in einem Souvenir Shop das entsprechende Andenken dazu erwerben. Auch die originale olympische Fackel wurde wieder aufgebaut.

Nur wenige hundert Meter von der Sprungschanze entfernt steht die Håkon Halle. Sie war die Hauptarena für die Eishockeyspiele und die größere neben der in Gjøvik. Außerdem fanden die Eröffnungs- und Abschlussfeier der Paralympics in der Håkon Halle statt. Sie wurde 1993 fertiggestellt und bietet Platz für insgesamt 10.500 Zuschauer. Die Bauweise des Gebäudes erinnert etwas an einen Eisberg im Meer. Circa Zweidrittel der Halle liegen unter der Erde. Die  von außen ersichtliche Größe lässt das gesamte ausmaß also nicht erahnen. Heute findet die Håkon Halle für die unterschiedlichsten Veranstaltungen eine Verwendung. Sie zählt zu den flexibelsten ihrer Art und lädt zu Sport-, Kultur- oder Kommerziellen Veranstaltungen ein. Wie auch die Sprungschanze lässt sich dieser ehemalige Austragungsort der olympischen Winterspiele von 1994 besichtigen. Neben der „einfachen“ Halle liegt auch hier Norwegens Olympisches Museum in dem sich die olympische Geschichte seit 1896 bis heute erleben lässt.

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Sognefjord - der längste und tiefste Fjord Norwegens

Sognefjord

Foto: www.sognefjord.no

Neben dem Geirangerfjord ist wohl der Sognefjord der berühmteste Fjord Norwegens. Er reicht 204 km weit ins Land, seine tiefste Stelle beträgt 1.308 m. Damit ist er nicht nur in Norwegen sondern in ganz Europa der längste und tiefste Fjord. An seinen Ufern findet ihr mehrere Nationalparks, Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Jedes Jahr zieht der Fjord mehr Touristen an, die dieses wunderschöne Stückchen Norwegen in vollen Zügen genießen…

Der Fjord befindet sich im Süden der Provinz Sogn og Fjordane und erstreckt sich von Skjolden am Fuß von Jotunheimen Richtung Osten bis zur Küste des Vestlandet. Er verzweigt sich im inneren in mehrere Seitenarme, die sich durch hohe Bergmassive schneiden. Die längsten Seitenarme sind der Årdalsfjord, der Lærdalsfjord, der Aurlands- und Nærøyfjord, der Fjærlandsfjord, der Sogndalsfjord und der Lustrafjord. Die Ufer des äußeren Teils des Sognefjord sind nicht bewaldet, nicht sehr hoch und spärlich besiedelt. Je tiefer man in den Fjord kommt, umso höher und steiler werden die Seitenwände. Die Berge steigen bis über 2.200 m im Jotunheimen an. Im inneren Teil des Sognefjords stürzen einige große Wasserläufe steil in die Tiefe – Flåmselva, Aurlandsvassdraget, Lærdalselva, Årdalselva und Fortun.

Der Fjord ist reich an großen Fischen und damit ein beliebtes Ziel für Angler. Die meisten Touristen kommen mit Kreuzfahrtschiffen, die im Sommer für einen regen Reiseverkehr sorgen. Wer es individuell lieber mag, dem seien die Möglichkeiten einer Kajak- oder Rafting- Tour ans Herz gelegt. Das Gebiet um den Sognefjord ist ein Paradies für Wanderer. Es bietet Touren für alle Altersklassen. Auch Spezielles wie Gletscherwanderungen sind möglich.
Neben der atemberaubenden Natur, die die größte Attraktion ist, findet ihr hier fünf der ältesten Stabkirchen Norwegens und diverse Museen wie zum Beispiel das Norwegische Gletschermuseum, das Borlo Bauernhofmuseum und das norwegische Reisemuseum. Wie wäre es mit einer Fahrt der berühmten Flåmbahn? Ihr müsst wohl mehrmals kommen, um alles, was der Sognefjord bietet, gesehen und erlebt zu haben.

 

Weitere Infos:
de.sognefjord.no

 

 

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