Larvik – norwegische Hafenstadt am Skagerrak

Larvik

Foto: www.visitvestfold.com

Larvik ist den meisten Touristen bekannt als Fährort und damit als Ort, an dem man Norwegen betritt oder verlässt. Aber die Stadt in der Provinz Vestfold mit ihren knapp 24.000 Einwohnern hat mehr zu bieten und lädt durchaus zum Verweilen ein. Landschaftlich schön am Ende des Larvikfjord gelegen, ist der Weg zur Natur und zu Outdoor- Aktivitäten nicht weit. Weiterhin erwartet euch ein abwechslungsreiches kulturelles Angebot…

Larvik ist ein alter Badeort, der 1671 das Stadtrecht erhielt. Die Stadt lebte vom Holzhandel, dem Schiffbau, der Seefahrt und einer Eisenhütte. Sowohl der Ausbau des Hafens als auch die Aufnahme der Eisenbahnverbindung nach Skien (Telemark) und Oslo im Jahr 1880 belebten die Wirtschaft des Orts. Larvik ist auch heute noch einer der wichtigsten Häfen an der Südküste Norwegens.

Die älteste Bebauung ist beim Tollerodden zu finden. Hier steht die 1677 erbaute Larvik- Kirche, das 1672 eröffnete Laurvigs Hospital und das alte Zollhaus. Letzteres war von 1712 bis 1923 in Betrieb und beherbergt jetzt das Seefahrtsmuseum. In der Nähe ist der alte Herrenhof mit einem schönen Holzhaus im Barockstil zu besichtigen. Die Anlage wurde 1674 als Sitz des dänischen Statthalters und Grafen Ulrik Fredrik Gyldenløve errichtet. Der Tollerodden und das Herrenhaus bilden eine Trennlinie zwischen dem Stadtzentrum mit dem normalen Hafen, der Bahnstation, den meisten öffentlichen Gebäuden und dem Geschäftsviertel im Westen und dem Industriegebiet und -hafen im Osten.

Im Bøkeskogen (Buchenwald), einem Markenzeichen von Larvik, könnt ihr die größte erhaltene Grabanlage Vestfolds aus der frühen Eisenzeit besuchen. Der Wald liegt auf einem Hügel vor den Toren der Stadt und dient als Naherholungsgebiet. Zahlreiche Wander- und Fitnesswege durchkreuzen ihn. Sehenswert ist auch das Larvik Museum, in dem es in den Ausstellungen hauptsächlich um die Geschichte der Stadt und der Region geht. International bekannt ist die Stadt für das jährlich stattfindende Festival Larvik Barokk.

 

Weitere Infos:

www.visitvestfold.com

 

 

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Ormtjernkampen- Nationalpark (Oppland)

Ormtjernkampen

Ormtjernkampen, Foto: nasjonalparkstyre.no

Vor 50 Jahren wurde der Ormtjernkampen- Nationalpark in der Nähe von Lillehammer als einer der ersten Nationalparks Norwegens gegründet. Ziel war es, den natürlichen Waldbestand, der Urwaldcharakter hat, zu bewahren. Der Park war mit gerade einmal 9 km² lange der kleinste des Landes. Mehr als vierzig Jahre später beschloss die Regierung, diesen Park zu erweitern und umzubenennen. 2011 wurde demzufolge der Langsua- Nationalpark etabliert…

Der ehemalige Ormtjernkampen- Nationalpark befindet sich in der Kommune Gausdal in Oppland. Es gibt keine Hütten, aber einen ausgeschilderten Pfad von der Ormtjernseter hinauf zum Gipfel des Ormtjernkampen. Dieser ist mit 1.128 m die höchste Erhebung des Areals und erhebt sich steil westlich des Dokkvatnet, ein langgezogener See, der die östliche Grenze des Parks bildete.

Das Gebiet des ehemaligen Ormtjernkampen- Nationalparks ist ein Urwaldgebiet, wo Pflanzen und Tiere sich frei entfalten konnten. Hier stehen lebende neben toten Bäumen in einem alpinen Klima mit kühlen Sommern, kalten Wintern und moderaten Niederschlagsmengen. Niemand räumt den Wald auf und so verrotten umgefallene Bäume auf ganz natürliche Weise. An geschützten Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit gedeihen viele Flechten, Moos- und Pilzarten, die typisch sind für Urwälder. Das ist auch für Norwegen relativ ungewöhnlich und selten.

 

Weitere Infos:

www.dirnat.no

 

 

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