Opera Software ASA

Opera Software ASAEine der bekanntesten Browser-Alternativen ,neben dem Windows Explorer und Apple Safari, für das surfen im Internet, kommt von dem Unternehmen Opera Software ASA. Der weltweit verbreitete Browser hat seinen Sitz in Oslo. Gegründet wurde das Unternehmen von dem Norweger Geir Ivarsøy und dem Isländer Jon Stephenson von Tetzchner. Sie arbeiteten zusammen in der Forschungsabteilung des Norwegischen Telekommunikationsunternehmen Telenor. Es war deren Aufgabe einen Browser zu entwickeln. Der Projektname enthielt bereits den Begriff Opera. Doch aus Kostengründen, wurde das Projekt bis auf weiteres auf Eis gelegt.

Die beiden Entwickler glaubten aber an ihr Projekt und arbeiteten weiter daran. Sie haben sich gegenüber der Telenor die Rechte an dem Browser sichern können und gründeten im August 1995 ihr eigenes Unternehmen. Nur zwei Jahre später konnten Ivarsøy und Stephenson von Tetzchner ihre erste offizielle Version des Opera Browsers veröffentlichen, vorerst nur für das Windows Betriebssystem.

Seitdem ging es für das Norwegische Unternehmen nur noch in eine Richtung – nach oben. Seit März 2004 werden die Aktien des Technologieunternehmens an der Osloer Börse gehandelt.

Sein Mitbegründer Geir Ivarsøy starb bereits im März 2006 infolge einer Krebserkrankung.

Das von nur zwei Personen gegründete Unternehmen hat heute mittlerweile über 800 Mitarbeiter  an über 13 Standorten auf der ganzen Welt und einen jährlichen Umsatz von knapp 500 Mio. NOK.

Bis Dezember 2009 war Jon Stephenson von Tetzchner Geschäftsführer bei Opera Software ASA und anschließend als strategischer Berater tätig. Anfang 2010 übernahm Lars Boilesen von Mitbegründer Jon Stephenson von Tetzchner die Geschäftsführung bei Opera Software ASA.

Stephenson von Tetzchner war bis 2011 im Unternehmen tätig bis es zu starken Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und der neuen Unternehmensführung kam, weil die Konzentration der Unternehmensführung zu sehr auf den Verlauf des Aktienkurses gerichtet war. Er verkaufte daraufhin nach und nach seine Anteile an dem Opera Software AS und stieg aus.

Opera Software Systems Vision ist es, herausragende Produkte und Dienste für seine Benutzer auf der ganzen Welt herzustellen. Das neueste Produkt ist der iPad Browser Coast.

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Königskrabben

Königskrabbe

Königskrabbe

Hoch im Norden Norwegens, in der Finnmark, liegen die köstlichen Königskrabben im kalten Gewässer der Barentssee. Bis zu 13 Kilo kann eine Königskrabbe auf die Waage bringen, dazu schmeckt sie hervorragend und ist gesund. Sie sieht aufgrund ihrer Größe und den langen Arme sehr furchteinflößend aus. Mit spitzen Klauen an den Beinen sieht das bis zu einem Meter große und dreizehn Kilogramm schwere Schalentier unheimlich aus.

Sie kann eine Spannweite von bis zu zwei Metern erreichen und bis zu ca. 13 Kilogramm schwer. Viele Fischer lassen riesige Fangkörbe von ihren Schiffen, um die Krabben einzufangen. Dabei sind sie häufig mehrere Wochen unterwegs. Dafür wartet aber ein satter Gewinn für die Fischer.

Groß, rot, lecker, selten. So sieht der Steckbrief der Königskrabbe aus, die hierzulande selten serviert wird. Dieser Meeresbewohner gehört zu den Exoten unter den Meeresfrüchten. Serviert wird das gekochte und ausgebrochene Fleisch mit einer Knoblauch- und/oder Cocktailsoße, Salat, und dem leckeren Weißbrot Loff. Die Zubereitung erfordert etwas Übung. Am besten bekommen dem Beinfleisch indirekte Hitze oder Garen bei Temperaturen bis maximal 60 Grad. Meistens reichen 10 bis 15 Minuten Garen in Salzwasser.

Aussehen und ungewohnter Umgang sind möglicherweise Gründe, warum frische Königskrabben selten im Handel erhältlich sind. Ganz gibt es sie so gut wie gar nicht, die Beine im sehr gut sortierten Einzelhandel.

Ursprünglich heimisch sind die Krebse im Nordpazifik vor Kamtschatka. Entdeckt wurden sie von dem deutschen Naturforscher Wilhelm Gottlieb Tilesius von Tilenau. Er erzählte von der Kamtschatkakrabbe 1804 zum ersten Mal. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Beringsee über Alaska und Kanada bis nach Hokkaido und die Straße von Korea. Im Nordpazifik fischen Japan, Korea, Russland und die USA nach ihnen. Die Norweger fischen hauptsächlich an der Küste der Finnmark, in der Barentssee. Für Touristen gibt es sogar extra Königskrabben-Safaris. Dabei können sie vom Boot aus zusehen, wie ein Taucher einen dieser Meeresungehäuer an die Wasseroberfläche bringt. Anschließend wird das Tier gekocht und zu einer Kostprobe verarbeitet. Wer einen Tauchschein hat, kann auch selbst nach den Krabben tauchen.

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