Das Norwegische Königshaus

Das Norwegische Königshaus hat im Laufe der Zeit gut 60 Regenten gehabt, die alle namentlich bekannt sind. Der heutige Monarch stammt aus dem Hause Glücksburg, das seit 1905 in Norwegen regiert. Die bedeutende Geschichte des Norwegischen Königshauses Norwegen reicht jedoch bis ca. 865 n. Chr. zurück. So weit wollen wir aber gar nicht zurück gehen, sondern uns dem hier und jetzt widmen.

Die heutige Königsfamilie besteht aus König Harald V und seiner Frau Königin Sonja. Jedoch stehen gerade in den vergangenen Jahren eher die Königskinder im Interesse der Öffentlichkeit. Harald V. – König von Norwegen – wurde am 21. Februar 1937 auf dem königlichen Gut Skaugum in Asker geboren. Er ist der Sohn von König Olav V. (1903-1991) und Kronprinzessin Märtha (1901-1954). Als König Olav V. am 17. Januar 1991 verstarb, wurde Kronprinz Harald König. Er war der erste in Norwegen geborene Prinz seit 567 Jahren.

Königin Sonja wurde am 4. Juli 1937 als Tochter von Dagny Ulrichsen (1898-1994) und Karl August Haraldsen (1889-1959) im Rotkreuz Krankenhaus in Oslo geboren. Als Kronprinz Harald nach dem Tode seines Vaters König Olav die Königswürde übernahm, war Kronprinzessin Sonja die erste norwegische Königin seit 53 Jahren. Sonja Haraldsen lernte Kronprinz Harald 1959 kennen. Erst neun Jahre später konnte das Paar heiraten. Im März 1968 gab König Olav bekannt, dass er in der Heirat des Kronprinzen mit einer Frau bürgerlicher Herkunft einwilligte.

Kronprinz Håkon Magnus von Norwegen wurde am 20. Juli 1973 im Rikshospital in Oslo geboren. Er hat eine ältere Schwester, Prinzessin Märtha Louise. Der Kronprinz ist die vierte Generation des norwegischen Königshauses. Der Norwegische Hof gab am 1. Dezember 2000 die Verlobung S.K.H. Kronprinz Haakon Magnus mit Fräulein Mette-Marit Tjessem Høiby bekannt. Am 25. August 2001 vollzog Bischof Gunnar Stålsett die Trauung in der Domkirche zu Oslo unter den Augen der Königshäuser Europas und der Welt. Das Kronprinzenpaar wohnte zunächst in einer eigenen Wohnung in Oslo. Kurz vor Weihnachten 2003 zog die Familie in das königliche Gut Skaugum in die Gemeinde Asker, außerhalb der Stadt Oslo. Am 21. Januar 2004 bekam das Kronprinzenpaar ihr erstes gemeinsames Kind, eine Tochter. Sie trägt den Namen I.K.H. Prinzessin Ingrid Alexandra und ist Norwegens erste Thronfolgerin. Kronprinzessin Mette-Marit hat ihren Sohn Marius aus einer früheren Beziehung mit in das Königshaus gebracht. Er hat jedoch keinen königlichen Status.

Prinzessin Märtha Louise wurde am 22. September 1971 im Rikshospital  in Oslo geboren. Sie ist mit dem Autor und Schriftsteller Ari Behn verheiratet. Ihre Trauung fand am 24. Mai 2002 in Trondheim statt. Zusammen haben sie eine gemeinsame Tochter, Maud Angelica Behn wurde am 29. April 2002 ebenfalls Rikshospital in Oslo geboren.

Das Königliche Schloss oder auch Königlicher Hof genannt dient als Stätte für offizielle Anlässe und als Wohnsitz des Königspaares. Der Königliche Hof ist der offizielle Name der Organisation, die aus Seiner Majestät dem König und dem Könighaus besteht. Die Organisation teilt sich in 5 Abteilungen auf. Da gibt es den Königlichen Haushalt, die Informationsabteilung, das Kabinettssekretariat, die Kämmerei und die Königliche Eigentumsabteilung. Letztere ist ebenso für den Betrieb und die Instandhaltung der privaten Eigentumsmasse der Königsfamilie verantwortlich. Dazu zählt beispielsweise ein Sommerhaus, zwei Hütten, das Anwesen von Prinzessin Märtha Louise und der Privatwohnsitz der Kronprinzenfamilie.

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Helgeland - das heilige Land der Wikinger

Helgeland - Torghatten

Foto: trondelag.com

Helgeland ist der südlichste Teil der norwegischen Provinz Nordland und reich an Naturwundern. Das Gebiet gehört zu den abwechslungsreichsten Küsten- und Hochgebirgslandschaften Europas. Ihr findet hier Attraktionen wie den Saltstraumen, Torghatten, das zum UNESCO- Welterbe zählende Vega- Archipel, den Polarkreis, den Gletscher Svartisen, Die sieben Schwestern, mehrere Nationalparks, die Landschaftsroute Helgelandskysten und Städte wie Mo i Rana, Brønnøysund, Mosjøen und Sandnessjøen. Helgeland hat wirklich für jeden etwas zu bieten.

Helgeland erstreckt sich von der Grenze Nordlands zur Provinz Nord-Trøndelag im Süden bis zur Halbinsel Kunna und dem Saltfjellet im Norden und von der schwedischen Grenze im Osten bis zur Atlantikküste im Westen. Die Region wird üblicherweise in Inneres und Äußeres Helgeland eingeteilt und umfasst eine Gesamtfläche von 18.834 km². Knapp 85.000 Menschen leben hier. Die Kommunen Bindal, Sømna, Brønnøy, Vevelstad, Vega, Alstahaug, Herøy, Dønna, Leirfjord, Nesna, Lurøy, Træna, Rødøy und Meløy gehören zum äußeren Teil, die Kommunen Hattfjelldal, Grane, Vefsn, Hemnes und Rana zum inneren.

Das heutige Helgeland ist ein Teil des historischen Hålogalands, ein damals eigenständiges Königreich. Die Siedlungen entlang der Küste sind zum Teil sehr alt. Die drei aus der Wikingerzeit stammenden Hauptsitze Torget, Tjøtta und Dønnes sind auch heute noch bewohnt. Im inneren Teil ließen sich erst zum Ende des 18. Jahrhunderts Menschen fest nieder. In den 1920er Jahren wurde diskutiert, die Region von Nordland abzuspalten und als eigene Provinz zu etablieren. Die Sache blieb zwar bis in die 1950er Jahre aktuell, wurde aber nie in die Realität umgesetzt.

Die Küstenlandschaft ist geprägt von vielen vorgelagerten Inseln, Holmen und Schärengärten, einem breiten Küstenstreifen und mehreren Fjorden, die sich ins Landesinnere schneiden. Die markantesten Berge entlang der Küste Helgelands sind Torghatten, Die sieben Schwestern, Træna, Lovund und Hestmannen. Richtung schwedische Grenze wird das Gelände bergiger und nimmt Hochgebirgscharakter an. Große Waldgebiete sind in den Tälern zu finden. Der Polarkreis verläuft im nördlichen Teil der Region durch die Kommunen Træna, Lurøy, Rødøy und Rana.

Weitere Infos:

www.nordnorge.com

 

 

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