Orcas in Norwegen

Orcas in Norwegen- eine touristische Attraktion

Orcas in Norwegen- eine touristische Attraktion

Orcas in Norwegen beobachten zu können, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die unter Artenschutz stehenden Tiere kehren Jahr für Jahr an die norwegischen Küsten zurück. Ein touristisches Highlight!

Orcas in norwegischen Gewässern? Davon hat vielleicht noch nicht jeder gehört. Tatsächlich findet man an den norwegischen Küsten, die vielleicht größte Population der Welt. Die Orcas, die in Familienverbänden zusammen leben, kommen jeden Herbst in die nördliche Küstenregion des Landes, um dort zu überwintern. Dabei folgen sie riesigen Heringsschwärmen, die an die Küsten kommen, um dort im Frühjahr zu laichen. Die Orcas schwimmen also ihrer Nahrung hinterher und gelangen so in die norwegischen Fjordregionen. Jährlich werden von Oktober bis Januar mehr als 700 Tiere in der Region gezählt.

Tourismus entdeckt diese Besonderheit der Orcas in Norwegen

Seit 1990 ist es auf Orca-Safaris möglich, die Wale in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und ihnen ganz nah zu kommen. Aus aller Welt kommen Touristen, um die Tiere zu sehen und manchmal sogar mit ihnen zu tauchen. Es kann gut sein, dass man mehr als 50 Orcas zu sehen bekommt.

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Skudeneshavn / Skudeneshamn

An der äußersten Südspitze der Insel Karmøy (Rogaland Fylke) liegt die alte Hafenstadt Skudeneshavn (auch Skudeneshamn genannt).  Es ist selbst für norwegische Verhältnisse eine kleine Stadt, aber sehr sehenswert wegen der Vielzahl der dort erhalten gebliebenen Holzhäuser und sie ist daher eine der am besten erhalten Altstädte Europas.

Wir erreichen Skudeneshavn am besten auf zwei Wegen: Entweder über Haugesund und die 180 Meter hohe und  ca. 690 Meter lange (und inzwischen mautfreie) Bogenbrücke über den Karmøysund, die seit 1955 in Betrieb ist. Oder über eine Fährverbindung der Nordled – Fähren von Mekjarvik über Kvitsøy, dann ist man direkt im Hafen der Stadt angekommen.

Die unter Denkmalsschutz stehende Altstadt des Ortes besteht aus ca. 130 Wohnhäusern und Speichergebäuden, fast alle aus dem frühen 18. Jahrhundert. Bei einem gemütlichen Bummel durch die Gassen der Stadt fühlt man sich fast in ein anderes Jahrhundert versetzt. Ganz ohne Superlative geht es auch hier nicht: In der Søragadå lädt „Verdens minste kafe“ (das kleinste Kaffee der Welt) mit ca. 10 Sitzplätzen zum Verweilen ein.

Wirklich das kleinste Café der Welt?

Wirklich das kleinste Café der Welt?

Richtig Rummel in der Stadt ist beim „Skudefestivalen“, bei dem jedes Jahr neben 30 -40.000 Besuchern in der Stadt über 600 Boote den Hafen bis auf den letzten Platz ausfüllen. Präsentiert werden neben Booten aller Art die norwegische Küstenkultur,  Handwerker zeigen alte Techniken z. B. im Bootsbau und in den Gassen der Stadt sind zahlreiche Marktstände aufgestellt.

Altstadt und Hafen dicht beieinander - wie fast überall in Norwegen

Altstadt und Hafen dicht beieinander – wie fast überall in Norwegen

Wer es ruhiger mag kommt besser außerhalb der Festivalzeit nach Skudeneshavn oder entflieht dem Trubel und macht einen Besuch am Leuchtturm „Geitung Fyr“ (1924), geht vielleicht zum Angeln oder zum Sonnenbaden an einen der schönen Sandstrände, zum Beispiel am Sandvesand oder Mjølhussand.  Möglichkeiten bietet die „Sommerstadt“  (Norges Sommerby, diesen Titel errang Skudeneshavn im Jahr 2004) reichlich, man muss sich nur etwas Zeit und Muße mitbringen sie zu entdecken.

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