Orcas in Norwegen

Orcas in Norwegen- eine touristische Attraktion

Orcas in Norwegen- eine touristische Attraktion

Orcas in Norwegen beobachten zu können, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die unter Artenschutz stehenden Tiere kehren Jahr für Jahr an die norwegischen Küsten zurück. Ein touristisches Highlight!

Orcas in norwegischen Gewässern? Davon hat vielleicht noch nicht jeder gehört. Tatsächlich findet man an den norwegischen Küsten, die vielleicht größte Population der Welt. Die Orcas, die in Familienverbänden zusammen leben, kommen jeden Herbst in die nördliche Küstenregion des Landes, um dort zu überwintern. Dabei folgen sie riesigen Heringsschwärmen, die an die Küsten kommen, um dort im Frühjahr zu laichen. Die Orcas schwimmen also ihrer Nahrung hinterher und gelangen so in die norwegischen Fjordregionen. Jährlich werden von Oktober bis Januar mehr als 700 Tiere in der Region gezählt.

Tourismus entdeckt diese Besonderheit der Orcas in Norwegen

Seit 1990 ist es auf Orca-Safaris möglich, die Wale in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und ihnen ganz nah zu kommen. Aus aller Welt kommen Touristen, um die Tiere zu sehen und manchmal sogar mit ihnen zu tauchen. Es kann gut sein, dass man mehr als 50 Orcas zu sehen bekommt.

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Olympische Anlage in Gjøvik

Felsenhalle

Felsenhalle – Wikipedia

Obwohl Lillehammer der Hauptaustragungsort der Winterspiele von 1994 gewesen ist, gibt es auch eine olympische Anlage in Gjøvik. Denn neben Lillehammer waren auch Hamar und Gjøvik wichtige Austragungsorte dieser Spiele. Insgesamt 67 Nationen und 1739 Athleten nahmen an ihnen teil.

Zu den Olympische Winterspielen ´94, wie auch heute, dient die olympische Anlage in Gjøvik als Spielstätte für Eishockey. Insgesamt fanden 1994 16 Eishockeyspiele in dieser Halle statt. Heute ist es die Heimat der Gjøvik Mammuts. Die Halle trägt den Namen Fjellhall, zu deutsch Felsenhalle. Diesen Namen trägt sie, weil die Halle 120 Meter in den Bergfelsen gebaut wurde. Dazu wurden 120.000 m2 Fels aus dem Berg gehauen und mit 29.000 LKW-Ladungen abtransportiert. Die Spannweite der Halle beträgt 91 Meter und hat eine Höhe von 24 Metern.  Sofort nach Betreten der Halle, ist es einem Bewusst, dass man sich in einem Berg befindet. Die Halle wurde kaum, bis gar nicht verkleidet und es ist jederzeit der nackte Fels zu sehen. Bis zu 6.000 Zuschauer finden in der Felsenhalle platz, wovon 980 Stehplätze sind.

Der Bau kostete insgesamt NOK 134,6 Mio., wovon NOK 88.5 Mio. von der norwegischen Regierung bereitgestellt wurden. Am 6. Mai 1993 wurde die Eröffnung mit einem großen Fest und einer Fernseh-Liveübertragung im norwegischen Fernsehen mit 5.000 Gästen in der Halle gefeiert.

Die Halle wurde in Verbindung mit einer bereits existierenden Schwimmhalle gebaut, welche sich ebenfalls im

Eingangsbereich

Eingangsbereich

Felsen befindet. Im Winter 2008 kamen zwei Kletterwände hinzu. Das Kletterzentrum zählt zu den besten des Landes. Außerdem werden hier, wie auch in allen anderen für die Olympischen Winterspiele 1994 gebauten Hallen, Konzerte, Ausstellungen und Messen veranstaltet. Es ist die größte, sich im Berg befindende und für die Zivilbevölkerung zugängliche Halle der Welt.

Eine weitere Anlage ist die Kunsteisbahn für Rodeln und Bobsport. Sie liegt zwar nicht in Gjøvik, aber auch nicht in Lillehammer oder Hammer, sondern 15 km nördlich von Lillehammer, in Hunderfossen. Die Anlage liegt in einem Waldgebiet und bietet einen Höhenunterschied von 204 Metern, eine Länge von 1365 Metern und 16 Kurven. Dieser Bau schlug mit NOK 204 Mio. zu buche und bietet für 10.000 Zuschauer platz.

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