Tima, Armin: Südnorwegen

suednorwegen_200Wer nicht gleich zur großen Norwegen-Tour aufbrechen will, startet mit dem Süden, der meistbesuchten Urlaubsregion des Landes. Los geht’s in der heimeligen Hauptstadt Oslo, die ganz ohne das übliche Metropolen-Getöse auskommt. Am beeindruckenden Oslofjord vorbei erreicht man schnell die »norwegische Riviera«, die zerklüftete Schärenküste mit ihren blitzblanken Badeorten, in denen wie anno dazumal Holzhäuser den architektonischen Ton angeben. Das Hinterland ist geprägt von urwüchsigen Tallandschaften mit tiefen Wäldern und unzähligen glasklaren Seen. Und an der Westküste beginnt Norwegens Fjordland mit den charakteristischen Meeresarmen, die sich weit bis ins Landesinnere schieben und sogar bis zu Europas größtem Hochplateau reichen, dem Trekker-Eldorado Hardangervidda.

Armin Timas Reiseführer “Norwegen” und “Südnorwegen” erschienen im Jahr 2010.
Jetzt in 2. Auflage beim Michael Müller Verlag. 432 Seiten

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Valdres - norwegische Landschaft in Oppland

Valdres

Foto: valdres.com

Valdres ist der Name einer norwegischen Landschaft in der Provinz Oppland. Sie ist bekannt als der bedeutendste Hersteller von Rakfisk im Land und dem Norsk Rakfiskfestival, das jährlich stattfindet. Weiterhin hat sich die Region als hervorragendes Wintersportzentrum einen Namen gemacht. Orte wie Beitostølen und Fagernes dürften wohl die meisten kennen…

Valdres umfasst die Täler im westlichen Oppland und deren angrenzenden Gebirge. Dazu gehören der Großteil der Umgebung des Begnavassdraget und das obere Etna- Tal mit den Hochgebirgszügen rund um die Seen Tyin, Bygdin und Vinstri im südlichen Teil von Jotunheimen. Die wichtigsten Flüsse sind der Begna und der Etna. Zur Valdres- Region werden die sechs Kommunen Nord-Aurdal, Sør-Aurdal, Øystre Slidre, Vestre Slidre, Vang und Etnedal gezählt, die eine Gesamtfläche von 5.406 km² bedecken. Rund 18.000 Einwohner leben hier. Die Bevölkerungszahlen sind rückläufig. Nur die Kommune Øystre Slidre mit dem Wintersportort Beitostølen kann sich über Zuwachs freuen.

Im südlichen Teils Valdres hat sich das Aurdal tief ins Grundgestein geschnitten. Der Talboden ist bewaldet und verstreut besiedelt. Weiter nördlich sind Schiefer- und Sandsteinablagerungen im Tal. Die Bebauung ist hier deswegen auch eher am Hang zu finden. Je näher man Fagernes kommt, desto dichter wird die Besiedlung. Bei Fagernes wird das Tal durch die Slidreåsen (800 – 1.000 m hoch) in die Kommunen Øystre Slidre und Vestre Slidre geteilt. Øystre Slidre steigt an zu den Seen Bygdin und Vinstri. Vestre Slidre grenzt an die Kommune Vang, die zum Filefjell ansteigt. Im Norden und Westen sind die Berge deutlich höher als in den anderen Teilen der Region. Sie erreichen nicht selten die 2.000 m- Marke. Die höchste Erhebung ist mit 2.208 m der Kalvehøgde.

Die wichtigsten Einnahmequellen Valdres sind die Forst- und die Landwirtschaft. Die Bewirtschaftung der Almen gehört zu den umfangreichsten in Nordeuropa. In zunehmenden Maß gewinnt auch der Tourismus an Bedeutung. Das Gebiet zieht neben den Wintersportlern im Sommer Wanderer und Radfahrer an.

 

Weitere Infos:

de.valdres.com

 

 

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