Baedeker Allianz Reiseführer Norwegen

BaedekerSo unmittelbar und direkt wie in Norwegen erlebt man Natur nur selten. Da sind die großen Fjorde: senkrecht ins Land geschnittene Täler gefüllt mit tiefblauem Meerwasser, die Fjells: menschenleere Bergregionen, in denen sich die Fährten von Moschusochse und Elch abzeichnen. Die Mitternachtssonne macht die Nacht zum Tage und wer allein sein will, findet hier ebenso sein Paradies wie Sonnenanbeter, die sich am Strand räkeln wollen.

Vor Ort oder bei der Planung der Reise assistiert der klassische Baedeker – Norwegen, wie immer ausführlich im umfangreichsten Kapitel “Reiseziele von A bis Z”. Hier findet der Leser große und kleine, geschichtsträchtige und erlebnisreiche Orte mit ihren Sehenswürdigkeiten und zauberhafte Landschaften. Farbig markierte “Erleben”- Kästen helfen je nach Budget bei der Auswahl des Restaurants oder Hotels. Darüber hinaus gibt es aktuelle Reiseinformationen und zahlreiche Themen- Specials. Zu den Highlights zählen auch die einzigartigen, dreidimensionalen Darstellungen.

Baedeker – der Klassiker aller Reiseführer – punktet ab sofort mit einem extra Special Guide und komplett überarbeiteten Inhalten. Mit dem neuen Baedeker Special Guide ist das Set 3 in 1 perfekt: Reiseführer, Karte und ein 16- seitiges Extra- Heft zum Herausnehmen. Der Special Guide greift für eine Region spannende Themen heraus und macht sie für den Reisenden konkret erlebbar. Der Norwegen- Band schlägt dazu vor: “Tierische Begegnungen”.

Verlag Baedeker, 418 Seiten.

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Flatbrød

Flachbrot, auf norwegisch Flatbrød, ist ein traditionelles norwegisches ungesäuertes Brot und irgendwie eine Art Knäckebrot. Es ist trocken, flach, knusprig und häufig zur Weihnachtszeit vorzufinden. Flatbrød war eine essentielle Kost für tausende Jahre, seit der Zeit der Wikinger. Doch nun wurde es durch das kommerzielle Hefebrot „ersetzt“.

Vor allem Farmer und Bauern haben damals das Flatbrød täglich gegessen. Die Technik und die Rezepte zum backen des Brotes wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Frauen die das Flatbrød backen konnten waren sehr gefragt. An der Westküste hat man sich gesagt, dass die Frau in dem haus nicht sehr tüchtig und sich nur wenig um den Haushalt kümmert wenn nur wenig Flatbrød vorrätig gewesen ist oder eine Frau sei nicht verheiratet, wenn sie nicht wüsste wie man spinnt, webt und Flatbrød backt.

Flatbrød war und ist für die Norweger eine wichtige und kostbare Nahrung geworden. Es lässt sehr lange lagern, da es aufgrund dessen, weil es so trocken ist, nicht gären kann. Dies war früher eine sehr wichtige Eigenschaft. An einem Tag im Herbst wurde Flatbrød für den ganzen Winter gebacken. Da das Brot immer getrocknet werden muss, sagt man „je älter das Flatbrød, umso besser der Geschmack, wie beim Wein.

Das Brot kann unterschiedliche Stärken für unterschiedliche Verwendungen haben. Das dünne Brot wurde häufig verwendet wenn Besuch kam und wurde mit Käse oder Marmelade garniert. Das dickere Brot wurde für herzhaftere Gerichte wie Suppe oder Eintöpfe als Beilage gegessen.

Heute wird das Flatbrød nur noch selten Zuhause gebacken. Es ist zu aufwändig und im Supermarkt gibt es das für nur wenige Kronen. Doch es wird auch heute noch sehr häufig und gern gegessen und das nicht nur im Winter zu Weihnachten. Auch im Sommer gibt es an warmen Sommertagen das sogenannte Spekemat. Das Brot wird dann zusammen mit vielen verschiedenen Wurstwaren oder auch Fisch gegessen. Die Norweger lieben es – damals und heute.

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