Christian Ringnes

Christian Ringnes - Wikipedia

Christian Ringnes – Wikipedia

Christian Ringnes zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten und Geschäftsleuten Norwegens. Geboren wurde er am 3. März 1954 in dem beschaulichen Osloer Stadtteil Frogner. Seine Verwandtschaft stammt von dem Hof Ringnes in Krødsherad.

Christian Ringes ist der Sohn seines gleichnamigen Vaters (Christian Ringnes Senior), welcher ebenfalls Unternehmer war und Enkelsohn des Kunstmäzen Ellef Ringes, der 1877 zusammen mit seinem Bruder Amund die bekannte Brauerei „Ringnes“ gegründet hat. Amund war der Brauer und Ellef der Verkaufsleiter. Bis 1978 war die Brauerei ein reines Familienunternehmen, bis sie jedoch von Ringnes Senior an dänische Investoren verkauft wurde und heute zum Carlsberg Konzern gehört.

Ringnes Junior ist bis zu seinem 8. Lebensjahr in der Halvdan Svartes Gate in Frogner aufgewachsen. Anschließend zogen die Familie in den Osloer Stadtteil Vinderen, wo er auch zur Schule gegangen ist. Nach seinem Abschluss am Ris Gymnasium leistete Christian Ringnes seinen Wehrdienst in Nord-Norwegen ab. Danach studierte er an der Université de Lausanne in der Schweiz und an der renommierten Harvard Business School in den USA.

Der wichtigste Schritt seiner Karriere war die Bewerbung bei der Eiendomsspar AS als Geschäftsführender Direktor. Seit 1984 ist er ein aktiver Immobilieninvestor und heute größter Eigentümer und Geschäftsführer der Immobiliengesellschaften „Eiendomsspar“ und „Victoria Eiendom“. Dieser Schritt war für ihn und für die Aktionäre der Start eines ökonomischen Abenteuers. Seit 1985 haben sich der Wert der Aktien verdreißigfacht. 2001 kaufte Ringnes’ das verfallene Ekebergrestaurant in Ekebergskråninga in Oslo, renovierte es und eröffnete es zu Ostern 2005  neu. Zwei Jahre zuvor erfolgte im Zentrum von Oslo die Eröffnung seines Miniflaschenmuseum. Es ist das einzige seiner Art – weltweit.

Der Immobilieninvestor und Milliardär ist ein Lebemann und liebt das Feiern. Seine besondere Liebe gilt aber der Kunst und vor allem der Stadt Oslo. Neben den Immobiliengeschäften hat sich Christian Ringnes als wahrer Oslo-Enthusiast bemerkbar gemacht und lässt ganz in der Nähe seines Restaurants auf dem Ekeberg ein Skulpturenpark errichten. Fertigstellung ist 2014. Das 39 Mio. Euro teure und äußerst umstrittene Projekt soll 80 Skulpturen beinhalten, welche allesamt Frauen sind.

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Fauske - die norwegische Marmorstadt (Nordland)

Fauske

Foto: saltenposten.no

Fauske ist weltberühmt für seinen Marmor. Eine ganze Reihe monumentaler Bauwerke wie der Kaiserpalast in Tokio, das Osloer Rathaus, das UN- Gebäude in New York und der Flughafen der norwegischen Hauptstadt Oslo- Gardermoen ist mit Material aus den Dolomit- und Marmorsteinbrüchen rund um Fauske ausgeschmückt. Aber die Stadt ist auch ein Verkehrsknotenpunkt in der Region Salten und die nördlichste Station der norwegischen Eisenbahn. Ab hier geht es nur noch per Bus weiter in den Hohen Norden…

Fauske ist das administrative Zentrum der gleichnamigen Kommune und liegt an der Fauskevika, einem kurzen Seitenarm des Skjerstadfjords. Der Ort, in dem rund 6.300 Einwohnern leben, liegt ca. 60 km östlich von Bodø. Trotz der Nähe zur Provinzhauptstadt ist Fauske selbst ein wichtiges Dienstleistungs- und Kommunikationszentrum der Salten– Region. Der Ort erblühte durch den Bergbau, der in unserer modernen Zeit mehr und mehr in den Hintergrund tritt. Neben den Marmor- und Steinbrüchen fand man auch Kupfer und betrieb Kupferminen zur Ausbeutung des Rohstoffs.

Der historische Dorfkern Fauskes ist erhalten geblieben und gehört heute zum Nordlandsmuseum. Ausstellungen mit lokalgeschichtlichen Sammlungen sind das ganze Jahr über zu besichtigen. Nicht weit entfernt steht die Statue “Uten tittel” von Per Barclay, die Teil der Skulpturlandschaft Nordland ist. Die Kirche in Fauske ist eine Langkirche aus Holz, fertiggestellt im Jahre 1867. Im Stadtzentrum findet ihr weiterhin den Melenci park, benannt nach der Städtefreundschaft mit der serbischen Gemeinde Melenci.

Die Stadt ist umgeben von zwei Höhenzügen – Finneidfjell und Storsteinfjell. Diese bieten viele Möglichkeiten für Wanderer, Mountainbiker und Skisportler, sowohl nordisch als auch alpin. Der Sjunkhatten– und der Junkerdal– Nationalpark können in der Nähe besucht werden. An der Grenze des letzteren befindet sich das alte Bergbaudorf Sulitjelma, das heute als Museum fungiert und auf alle Fälle einen Besuch wert ist. In Fauske selbst gibt es ein großes und bei Kindern sehr beliebtes Spaßbad. Es gibt eine Reihe von Tropfsteinhöhlen in der Kommune wie die Brasetgrotta und die Okshola.

 

Weitere Infos zu Fauske:

visitbodo.com

 

 

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