Alta Museum

Alta Museum

Alta Museum

Die Stadt Alta liegt hoch um Norden Norwegens und ist die größte Stadt der Provinz Finnmark. In der gleichnamigen Kommune leben knapp 18.000 Menschen, davon etwa 12.000 in der Stadt Alta.

Das Museum teilt sich in zwei Bereiche auf. Zum einen besteht es aus einem Freiluftbereich, in dem alte Felszeichnungen zu sehen sind. Pfade und Holzwege führen zu den ca. 6000 Zeichnungen, die zwischen 2000 und 6500 Jahren alt sind. Entdeckt wurden die Felsbilder erst sehr viel später. Seit 1960 wurden an über 45 unterschiedlichen Orten tausende von Gravierungen und Malereien gefunden. Doch es sind bei weitem nicht alle für die Öffentlich zugänglich. Das Alta Museum beinhaltet das Gebiet Hjemmeluft. Dies ist die norwegische Übersetzung des samischen Namens Jiepmaluokta, es bedeutet „Robbenbucht“.

Gravierungen im Felsen

Gravierungen im Felsen

Das Gebiet Hjemmeluft umfasst mit fast 4.000 Gravierungen die größte Sammlung an den historischen Funden. Die Zeichnungen lassen  leicht erkennen worum es geht und was sie darstellen sollen, doch bis heute weiß man nicht genau weshalb die Menschen sie damals angefertigt haben. Es wird vermutet, dass es religiöse Hintergründe hat und die Menschen an diesen Orten mehrmals jährlich rituelle Zeremonien abgehalten haben. Die Bilder zeigen Jäger und Sammler, unterschiedliche Tiere, wie Bären und Rentiere. Während der Zeremonien sollen sie verehrt worden sein. Vielleicht hat man Mythen und Geschichten so in Bildern dargestellt, oder sie spielten bei der Ausübung der Religion eine wichtige Rolle. Die Gravierungen wurden in harten Sandstein mit hohem Quarzgehalt geritzt. Als Werkzeug verwendeten die Menschen Steine als Meißel und ebenfalls Steine oder Geweihe als Hämmer. Viele Felsbilder wurden mit roter Farbe ausgemalt. Dies geschah aber erst nach dem Fund, um sie deutlicher und sichtbarer zu machen. Seit 1985 gehört es zum Weltkulturerbe.

Der Innenbereich des Museums beschäftigt sich über die Kunst der Felszeichnungen, der Geschichte der Finnmark und weiteren Ausstellungen wie z.B. über die Nordlichter.

Natürlich haben Besucher des Museums auch die Möglichkeit sich in einem Shop ein Andenken zu kaufen und sich in der Cafeteria zu stärken.

Öffnungszeiten:

2.1.14 – 30.4.14: Montag – Freitag: 08:00 – 15:00 und Samstag – Sonntag: 11:00 – 16:00

2.5.14   – 12.6.14: Täglich: 08:00 – 17:00

13.6.14 – 31.8.14: Täglich: 08:00 – 20:00

1.9.14 – 31.12.14: Montag – Freitag: 08:00 – 15:00 und Samstag – Sonntag: 11:00 – 16:00

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Øvre-Dividal- Nationalpark (Troms)

Øvre-Dividal- Nationalpark

Foto: www.nasjonalparkstyre.no

Der Øvre-Dividal- Nationalpark befindet sich in der norwegischen Provinz Troms an der Grenze zu Schweden. Ihr könnt hier eins der abwechslungsreichsten Wildnisareale Nordnorwegens entdecken. Kiefern- und Birkenwälder, Bergzüge mit Hochgebirgscharakter, eine artenreiche Flora und Fauna, viele kleine und größere Seen und weite Sumpfgebiete erwarten euch. Durch den Nationalpark geht der schöne Fernwanderweg Nordkalottruta

Der Øvre-Dividal- Nationalpark wurde 1971 eröffnet und 2006 erweitert. Seine Fläche beträgt nun 770 km². Er liegt in der Kommune Målselv (Troms). Das Gebiet ist Sommerweide für samische Rentierherden. Die Samen sind seit unzähligen Generationen Besucher und Nutzer der Gegend. So finden sich im Nationalpark viele Spuren der samischen Kultur wie Opferplätze, Fleischverstecke, Reste von Weidezäunen aus Birke und Gammen. Erst Mitte des 19. Jahrhundert kamen Einwanderer aus den südlichen Teilen Norwegens und aus Schweden ins Dividal.

Die Wachstumsperiode ist kurz im hohen Norden, aber dank der unterschiedlichen Gesteinsarten konnte sich eine vielfältige Gebirgsvegetation im Nationalpark entfalten. In den tiefer gelegenen Flusstälern sind in den Kiefern- und Laubwäldern seltene Arten von Moosen, Flechten und Pilzen zu finden. Die Berge und die weiten, sumpfigen Täler der Gebirgsregionen sind mit typisch nordischen Pflanzen wie der Zwergbirke, der Vierkantigen Moorheide in großen Mengen und der Lappland-Alpenrose, eine kleine Rhododendron- Art, bewachsen.

In der abwechslungsreichen Landschaft des Øvre-Dividal- Nationalparks leben viele Tiere unterschiedlichster Art. Bären, Luchse, Polarfüchse, hin und wieder mal ein Wolf durchstreifen das Gebiet oder sind feste Bewohner. Die Population des Vielfraßes im Park ist eine der dichtesten in ganz Europa. Viele Zugvögel benutzen den Park sowohl im Frühling als auch im Herbst als Rastplatz. In den Wäldern gibt es ein reiches Vogelleben. In den Sumpfgebieten sind Wattvögel ansässig. Auch große Vögel wie der Steinadler, Bussarde, Eulen, Jagd- und Turmfalken brüten im Nationalpark.

Es gibt mehrere DNT– und Statskog– Hütten im Øvre-Dividal- Nationalpark. Neben der Nordkalottruta findet ihr ein Netz an anderen Wegen, die euch zu fischreichen Angelgewässern oder schönen Zeltplätzen führen. Jagen und Fischen ist innerhalb der erlaubten Zeiten im Nationalpark möglich außer in einem Gebiet namens Hávgavuopmi. Ihr braucht eine entsprechende Genehmigung. Statskog bietet auch die geführte Jagd auf Elche an.

 

Weitere Infos zum Øvre-Dividal- Nationalpark:

www.nasjonalparkstyre.no

 

 

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