Die Tageszeitung Klassekampen

Klassekampen, die ins Deutsche übersetzt soviel heißt wie “Klassenkampf” ist eine linksausgerichtete norwegische Tageszeitung. 1969 wurde die Tageszeitung mit Sitz in Oslo gegründet.


Die Gründung von Klassekampen vollzog sich nach einem Konflikt innerhalb der Sozialistischen Volkspartei. Die dortige Jugendorganisation spaltete sich ab und wurde innerhalb der Zeitung zum Sprachrohr für eine marxistisch-leninistische Jugend. Daher kommt es auch, dass Klassekampen in den Anfängen oft für die marxistisch-leninistische Partei AKP als Hilfsmittel galt, um Ideen und Werte dieser Partei in Norwegen aufzubereiten. Da die AKP sogar zeitweise Klassekampen komplett übernommen hatte, kam dieser Umstand häufiger zum Tragen. Während es unter der Leitung der AKP noch eine Wochenzeitung war, kam die Umsetzung zur Tageszeitung erst später.

Ab 1991 nahm sich die AKP immer mehr zurück und reduzierte ihre Anteile auf 20 Prozent, als Klassekampen Mitte der 90er Jahre in eine finanzielle Krise geriet.

Ein Bündnis aus verschiedenen Verlagen, der Gewerkschaft Fagforbundet, der Partei Rødt und der Stiftung “Freunde des Klassekampen” übernahm ab 2007 die Tageszeitung. Unter Chefredakteur Bjørgulv Braanen befasst sich die Zeitung mit Literatur, Theater, Kunst und Politik.

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Flatbrød

Flachbrot, auf norwegisch Flatbrød, ist ein traditionelles norwegisches ungesäuertes Brot und irgendwie eine Art Knäckebrot. Es ist trocken, flach, knusprig und häufig zur Weihnachtszeit vorzufinden. Flatbrød war eine essentielle Kost für tausende Jahre, seit der Zeit der Wikinger. Doch nun wurde es durch das kommerzielle Hefebrot „ersetzt“.

Vor allem Farmer und Bauern haben damals das Flatbrød täglich gegessen. Die Technik und die Rezepte zum backen des Brotes wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Frauen die das Flatbrød backen konnten waren sehr gefragt. An der Westküste hat man sich gesagt, dass die Frau in dem haus nicht sehr tüchtig und sich nur wenig um den Haushalt kümmert wenn nur wenig Flatbrød vorrätig gewesen ist oder eine Frau sei nicht verheiratet, wenn sie nicht wüsste wie man spinnt, webt und Flatbrød backt.

Flatbrød war und ist für die Norweger eine wichtige und kostbare Nahrung geworden. Es lässt sehr lange lagern, da es aufgrund dessen, weil es so trocken ist, nicht gären kann. Dies war früher eine sehr wichtige Eigenschaft. An einem Tag im Herbst wurde Flatbrød für den ganzen Winter gebacken. Da das Brot immer getrocknet werden muss, sagt man „je älter das Flatbrød, umso besser der Geschmack, wie beim Wein.

Das Brot kann unterschiedliche Stärken für unterschiedliche Verwendungen haben. Das dünne Brot wurde häufig verwendet wenn Besuch kam und wurde mit Käse oder Marmelade garniert. Das dickere Brot wurde für herzhaftere Gerichte wie Suppe oder Eintöpfe als Beilage gegessen.

Heute wird das Flatbrød nur noch selten Zuhause gebacken. Es ist zu aufwändig und im Supermarkt gibt es das für nur wenige Kronen. Doch es wird auch heute noch sehr häufig und gern gegessen und das nicht nur im Winter zu Weihnachten. Auch im Sommer gibt es an warmen Sommertagen das sogenannte Spekemat. Das Brot wird dann zusammen mit vielen verschiedenen Wurstwaren oder auch Fisch gegessen. Die Norweger lieben es – damals und heute.

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