Die Tageszeitung Klassekampen

Klassekampen, die ins Deutsche übersetzt soviel heißt wie “Klassenkampf” ist eine linksausgerichtete norwegische Tageszeitung. 1969 wurde die Tageszeitung mit Sitz in Oslo gegründet.


Die Gründung von Klassekampen vollzog sich nach einem Konflikt innerhalb der Sozialistischen Volkspartei. Die dortige Jugendorganisation spaltete sich ab und wurde innerhalb der Zeitung zum Sprachrohr für eine marxistisch-leninistische Jugend. Daher kommt es auch, dass Klassekampen in den Anfängen oft für die marxistisch-leninistische Partei AKP als Hilfsmittel galt, um Ideen und Werte dieser Partei in Norwegen aufzubereiten. Da die AKP sogar zeitweise Klassekampen komplett übernommen hatte, kam dieser Umstand häufiger zum Tragen. Während es unter der Leitung der AKP noch eine Wochenzeitung war, kam die Umsetzung zur Tageszeitung erst später.

Ab 1991 nahm sich die AKP immer mehr zurück und reduzierte ihre Anteile auf 20 Prozent, als Klassekampen Mitte der 90er Jahre in eine finanzielle Krise geriet.

Ein Bündnis aus verschiedenen Verlagen, der Gewerkschaft Fagforbundet, der Partei Rødt und der Stiftung “Freunde des Klassekampen” übernahm ab 2007 die Tageszeitung. Unter Chefredakteur Bjørgulv Braanen befasst sich die Zeitung mit Literatur, Theater, Kunst und Politik.

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Dverberg kirke

Dverberg kirkeEin Stück außerhalb von Dverberg, eine Ortschaft auf der Vesterålen- Insel Andøya, ist in nördlicher Richtung und direkt am Meer gelegen die Kirche von Dverberg (Dverberg kirke) zu finden. Die weithin sichtbare, schön gelegene, weiße Holzkirche wurde 1843 erbaut und hat einen achteckigen Grundriss. Etwa 30% der norwegischen Holzkirchen haben diese Form. Dverberg kirke bietet Sitzplätze für 230 Personen und steht unter Denkmalschutz. Insgesamt finden 350 Menschen in ihr Platz. Ihr Architekt war Christian H. Grosch. Dverberg gehört zum Dekanat Vesterålen.

Die erste Erwähnung Dverbergs als Kirchenort geht auf das Jahr 1589 zurück. Damals war die Gemeinde der Hauptkirchort auf Andøya, Andenes und Bjørnskinn waren Nebenkirchen von Dverberg. Zuerst stand hier eine Kreuzkirche, die 1734 durch einen Blitzschlag schwer beschädigt und danach immer wieder notdürftig repariert wurde. Erst 1839 wurde beschlossen, die alte Kirche abzureißen und eine neue zu bauen.

Dverberg kirke

Denkmal für die vermissten Fischer Dverbergs

Das neue Kirchengebäude wurde auf einer Landzunge etwa 300 m südwestlich vom alten Platz errichtet. Als die Kirche am 17. Oktober 1843 eingeweiht wurde, galt sie als die schönste der Vesterålen. 1930 wurde der Bau komplett restauriert.

Außerhalb der Kirche sind ein Gedenkstein für die Fischer Dverbergs, die nicht mehr vom Meer nach Hause gekommen sind, und ein im Jahre 1993 errichteter Gedenkstein für Augustinus Sellevoll, ein lokaler Politiker und Stortingsmann, zu finden.
Auf dem Friedhof von Dverberg kann das Grab des Kriegshelden und Teilnehmers der Kon-Tiki-Expedition Torstein Raaby, der aus Dverberg stammte, besucht werden.

Weitere Infos unter:
www.kulturminnesok.no
www.vesteraalen.info

 

 

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