Enger, Thomas: Sterblich

SterblichEin Spiegel-Bestseller-Roman und der Auftakt einer Krimi-Reihe um den norwegischen Reporter Henning Juul.

Eine junge Frau liegt halb verscharrt auf einem Hügel in Oslo. Auf den ersten Blick sieht es nach einem Ehrenmord aus – doch je mehr sich Online-Reporter Henning Juul mit dem Fall beschäftigt, umso dichter wird das Netz aus Verrat, Intrigen und tödlicher Eifersucht …

Von Thomas Enger kommen auch die Krimi-Erzählungen “Vergiftet” und “Verleumdet”. Sein Erstling “Sterblich” ist als Taschenbuch und Hörbuch-CD erhältlich. Dass vor allem die Audio-Ausgabe so gute Kritiken bekommen hat, liegt unter anderem am gekonnten Vortrag des Schauspielers Matthias Brandt (Sohn vom Willy Brandt).

Thomas Enger, Jahrgang 1973, studierte Publizistik, Sport und Geschichte und arbeitete in einer Online-Redaktion. Nebenbei war er an verschiedenen Musical-Produktionen beteiligt. Sein Thrillerdebüt Sterblich war hierzulande wie auch international ein sensationeller Erfolg. Er lebt zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern in Oslo.

Blanvalet Taschenbuch Verlag, 432 Seiten.

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Bouvet-Insel - die einsamste Insel der Welt

bouvet-insel

Foto: forlagsliv.no

Die Bouvet-Insel (Bouvetøya) ist eine Insel im Südatlantik, die unter norwegischer Verwaltung steht. Sie ist die Spitze eines Vulkans, der sich mehrere tausend Meter aus der Tiefe emporhebt und 780 m über den Meeresspiegel herausragt. Das Eiland ist unbewohnt und wird wegen der abgeschiedenen, isolierten Lage oft als einsamste Insel der Welt bezeichnet…

Die Bouvet-Insel ist ca. 49 km² groß, zu 95% mit Gletschern bedeckt und liegt auf
54° 25ʹ s.B. und 3° 21ʹ ö.L. Sie ist die südlichste Insel auf dem Mittelatlantische Rücken. Eine Landung ist nur bei gutem Wetter und an sehr wenigen Stellen der steilen Küste möglich. Das nächste Festland – die Antarktis – ist 1.700 km entfernt.

Nur auf vereinzelten Flecken der Bouvet-Insel ist Vegetation in Form von Moosen und Flechten zu finden. Zehntausende Pinguine brüten im Sommer auf der Insel. Große Kolonien von Eissturmvögeln, Kapsturmvögeln und Sturmschwalben nisten hier. Auch seltene Tierarten wie der antarktische Seebär und der Seeelefant wurden gesichtet.

Im Jahre 1739 entdeckte der französische Entdecker Jean-Baptiste Charles Bouvet de Lozier das Eiland und glaubte, er hätte ein Kap des sagenhaften Südlands gefunden, von dem so oft die Rede war. Er nannte daraufhin den Flecken Erde, den er vor sich sah, Cap Circoncision. Wegen der unterschiedlichen Sichtungen verschiedener Expeditionen, einige fanden das Land auch gar nicht, nahm man an, es handle sich um eine Inselgruppe. Der deutschen Expedition Gauss (1901-1903) gelang es nicht nur, die Insel zu finden, sie erfasste auch die richtigen Koordinaten. Die erste Norvegia– Expedition unter Kapitän Harald Horntvedt landete auf der Insel am 1. Dezember 1927 und annektierte sie für Norwegen. Durch die königliche Resolution vom 23. Januar 1928 wurde die Bouvet-Insel dem norwegischen Staat unterstellt, was international aber nicht anerkannt wird. Die Insel unterliegt, obwohl sie laut ihren geographischen Koordinaten nicht zur Antarktis gehört, dem Antarktis-Vertrag. Seit 1971 steht das komplette Areal unter Naturschutz.

 

Weitere Infos:
www.npolar.no/bouvetoya
www.nrk.no/norge/ny-_ekstremstasjon_-pa-bouvetoya

 

 

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