Gorgoroth – Teil 1

Sie sind eine Institution im norwegischen Metal-Bereich: die 1992 in Bergen gegründete Band Gorgoroth. Der Name der Band ist eine Anlehnung an J.R.R. Tolkiens “Lord Of The Rings”. Im “Herr der Ringe” ist Gorgoroth “ein Tal des Schreckens” im dunklen Mordor, in dem Sauron sein Unwesen treibt.

Anders als bei anderen Bands ging die Gründung von Gorgoroth von Gitarrist Infernus aus. Am Anfang ihrer Bandgeschichte setzen die Black Metaller nicht auf eigene Werke, sondern verdienten mit Coverversionen von Celtic Frost ihr Geld. Erst ein Jahr nach Bandgründung spielten sie die Demos “A Sorcery Written in Blood” und “94” ein. Zum damaligen Zeitpunkt bestand Gorgoroth zusätzlich aus Sänger Hat, Schlagzeuger Goat Pervertor und Bassist Kjettar. Letzterer konnte von der Band jedoch nicht mehr getragen werden, als er wegen Kirchenbrandstiftung verurteilt wurde. Prominenter Ersatz wurde jedoch schnell gefunden in Form von Emperor-Bassist Samoth. Mit ihm nahmen Gorgoroth ihr Debutalbum “Pentagram” auf.

Nach dem ersten Album erfolgte ein großer Umbruch. Hat und Goat verließen die Band, Pest wurde neuer Sänger und der Schlagzeuger von Satyricon, Frost, machte ebenfalls mit. Weitere Alben folgten und mit ihnen erneute Wechsel innerhalb von Gorgoroth. Mit Grim nahm nun der dritte Schlagzeuger hinten den Drums platz und auch der Bass wechselte seinen Spieler mit Ares. Mit ihnen wurde das dritte Gorgoroth-Album “Under The Sign Of Hell” aufgenommen. Dies zog das Interesse des bekannten Labels Nuclear Blast auf sich. Mit dem Wechsel zu dem Plattenlabel verließen Pest und Grim nach einem kurzen Stelldichein die Band. Als neuer Sänger stieg Gaahl von Trelldom ein.

Das Album “Destroyer Or How To Philosophize With A Hammer” erschien, die Bassisten wurden erneut gewechselt bis zum nächsten Tonträger “Incipit Satan”. Dies markierte zudem einen  stilistischen Wandel innerhalb der Band. Als Gitarrist Tormentor und Schlagzeuger Kvitrafn die Band verließen, wurde erstmals kein Ersatz gesucht. Die Band agierte als Trio bestehend unter anderem aus King Ov Hell und Gaahl.

Kontrovers diskutiert wurden Gorgoroth nach einem Konzert 2004 im polnischen Krakau. Nicht nur, da die Band blasphemische Texte verbreitet, auch die Bühnendekoration mit ausgespießten Schafköpfen löste Furore aus.

Im Oktober 2007 gab Gorgoroth bekannt, dass sich Gaahl und King von Bandmitglied Infernus getrennt haben, der ihnen zu wenig Interesse an der Band gezeigt hatte. Daraufhin entbrannte ein Streit um den Bandnamen “Gorgoroth”, da beide Parteien ihn für sich beanspruchten. Dennoch gingen Gaahl und King darauffolgend als “Gorgoroth” auf Tour. Infernus seinerseits kündigte eine eigene Gorgoroth-Band an, mit eigenem Album. Letzten Endes sprach zudem das norwegische Gericht King und Gaahl die Namensrechte zu, denn diese hatten den Namen zuvor registrieren lassen.

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Helgeland - das heilige Land der Wikinger

Helgeland - Torghatten

Foto: trondelag.com

Helgeland ist der südlichste Teil der norwegischen Provinz Nordland und reich an Naturwundern. Das Gebiet gehört zu den abwechslungsreichsten Küsten- und Hochgebirgslandschaften Europas. Ihr findet hier Attraktionen wie den Saltstraumen, Torghatten, das zum UNESCO- Welterbe zählende Vega- Archipel, den Polarkreis, den Gletscher Svartisen, Die sieben Schwestern, mehrere Nationalparks, die Landschaftsroute Helgelandskysten und Städte wie Mo i Rana, Brønnøysund, Mosjøen und Sandnessjøen. Helgeland hat wirklich für jeden etwas zu bieten…

Helgeland erstreckt sich von der Grenze Nordlands zur Provinz Nord-Trøndelag im Süden bis zur Halbinsel Kunna und dem Saltfjellet im Norden und von der schwedischen Grenze im Osten bis zur Atlantikküste im Westen. Die Region wird üblicherweise in Inneres und Äußeres Helgeland eingeteilt und umfasst eine Gesamtfläche von 18.834 km². Knapp 85.000 Menschen leben hier. Die Kommunen Bindal, Sømna, Brønnøy, Vevelstad, Vega, Alstahaug, Herøy, Dønna, Leirfjord, Nesna, Lurøy, Træna, Rødøy und Meløy gehören zum äußeren Teil, die Kommunen Hattfjelldal, Grane, Vefsn, Hemnes und Rana zum inneren.

Das heutige Helgeland ist ein Teil des historischen Hålogalands, ein damals eigenständiges Königreich. Die Siedlungen entlang der Küste sind zum Teil sehr alt. Die drei aus der Wikingerzeit stammenden Hauptsitze Torget, Tjøtta und Dønnes sind auch heute noch bewohnt. Im inneren Teil ließen sich erst zum Ende des 18. Jahrhunderts Menschen fest nieder.
In den 1920er Jahren wurde diskutiert, die Region von Nordland abzuspalten und als eigene Provinz zu etablieren. Die Sache blieb zwar bis in die 1950er Jahre aktuell, wurde aber nie in die Realität umgesetzt.

Die Küstenlandschaft ist geprägt von vielen vorgelagerten Inseln, Holmen und Schärengärten, einem breiten Küstenstreifen und mehreren Fjorden, die sich ins Landesinnere schneiden. Die markantesten Berge entlang der Küste Helgelands sind Torghatten, Die sieben Schwestern, Træna, Lovund und Hestmannen. Richtung schwedische Grenze wird das Gelände bergiger und nimmt Hochgebirgscharakter an. Große Waldgebiete sind in den Tälern zu finden. Der Polarkreis verläuft im nördlichen Teil der Region durch die Kommunen Træna, Lurøy, Rødøy und Rana.

 

Weitere Infos:

www.nordnorge.com

 

 

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