Grieghallen in Bergen

Mitten in der Innenstadt von Bergen befindet sich die berühmte “Grieghallen”, benannt nach dem norwegischen Komponisten Edvard Grieg.

Die Halle mit ihren 1.500 Sitzplätzen dient als Veranstaltungsort für vielerlei Events seit sie 1978 fertiggestellt worden ist.  So bietet sie unter anderem für das philharmonische Orchester Bergen Spielraum. Die Philharmonie nutzt Grieghallen nicht nur für ihre Konzerte, sondern übt auch darin, aufgrund des enormen Platzes und der wunderbaren Akustik.  Auch dabei ist Edvard Grieg allgegenwärtig, da er selbst zwischen 1880 und 1882 Leiter der Philharmoniker war.

Bekannt ist Grieghallen auch als Austragungsort des Eurovision Song Contestes im Jahre 1986 nachdem im Vorjahr die Norweger Bobbysocks mit “La det swinge” den Wettbewerb gewonnen hatten. Außerdem finden dort am Ende jeden Jahres die Norwegischen Blasinstrument Meisterschaften statt.

Die Grieghallen besitzt zudem ein eigenes Aufnahmestudio, wo besonders Künstler der Metal-Szene ihre Platten aufnehmen. Das Gebäude hat außerdem einen Architekturpreis gewonnen, den norwegischen Betongtavlen.

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Gressåmoen-Nationalpark (Nord-Trøndelag)

Gressåmoen Fjellgård

Foto: www.snasa.no

Der Gressåmoen-Nationalpark ist ein ehemaliger Park, der inzwischen Teil des Blåfjella-Skjækerfjella- Nationalparks ist. Das etwa 180 km² große Gebirgsland ist bedeckt mit Bergwäldern, in den Tälern sind ausgeweitete Sumpfgebiete, kleinere und größere Teiche und Seen zu finden. Der Nationalpark wurde im Februar 1970 als einer der ersten in Norwegen etabliert, um den Nadelwald, der Urwaldcharakter hat und typisch für diese Gegend des Landes ist, zu schützen…

Der ehemalige Nationalpark Gressåmoen befindet sich in der Kommune Snåsa (Nord- Trøndelag). Als er 1970 eröffnet wurde, hatte der Park eine Größe von 151 km². Durch eine Erweiterung erhöhte sich diese auf
181,5 km². Im Jahre 2004 wurde der Gressåmoen-Nationalpark vom neu errichteten Blåfjella-Skjækerfjella- Nationalpark geschluckt.

Der einzige Weg in den Park führt über den Gebirgshof Gressåmoen, nach dem der Nationalpark benannt wurde. Der Hof besteht aus mehreren Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen. Zwei dieser Hütten werden an Feriengäste vermietet. Ansonsten ist das Gebiet unbewohnt. Es gibt auch keine weiteren Übernachtungsmöglichkeiten und markierten Wege im Nationalpark. Er wird aber von den Samen als Weidefläche für ihre Rentiere genutzt. Das Gebiet ist zudem für die Großwildjagd ausgeschrieben.

Im Norden des ehemaligen Nationalparks findet ihr das Lurudal. Es verläuft von Westen nach Osten. Am Ende des Tals ragt mit 992 m der Gamstuhaugen in die Höhe. Der ihn bedeckende und umgebende Wald ist der älteste in der Umgebung. Bäume, die mehr als 500 Jahre alt sind, sind keine Seltenheit. Im Südosten fällt die Landschaft zu einer ausgedehnten Senke mit zahlreichen Gewässern ab, welche alle in östliche Richtung nach Schweden fließen. Den höchsten Punkt des Gressåmoen- Nationalpark könnt ihr im Norden erklimmen. Es ist der 1.009 m hohe Bugvassfjell.

Der Gressåmoen- Nationalpark ist nicht nur ein interessantes Wandergebiet, er bietet auch gute Angelmöglichkeiten. Wenn ihr jagen oder fischen wollt, braucht ihr eine entsprechende Genehmigung.

Weitere Infos:

facebook.com
www.snasa.no/gressamoen-fjellgard

 

 

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