Henrik Ibsen

Henrik Ibsen, einer der bekanntesten norwegischen Schriftsteller, wäre am 20. März dieses Jahres 185 Jahre alt geworden. Auch wenn diese Nationalikone schon 1906 gestorben ist, so sind seine Werke auch heute noch von literarischer Bedeutung.Ibsen lebte als Kind mit seiner Familie zurückgezogen von der Gesellschaft. Nach dem Bankrott des väterlichen Geschäftes, geriet die Familie in finanzielle Schwierigkeiten. Bevor er die literarische Laufbahn einschlug, ging Ibsen erst andere Wege. Er absolvierte eine Ausbildung zum Apotheker und begann ein Medizin-Studium.
Sein erstes Stück „Catilina“ veröffentlichte er 1850, es musste allerdings 31 Jahre lang warten, bis es zum ersten Mal aufgeführt wurde. Ibsen arbeitete nun erst am Nationaltheater in Bergen und später am Norwegischen Theater im heutigen Oslo. Während Studienreisen nach Deutschland und Italien konnte sich Ibsen immer intensiver seinen künstlerischen Zügen widmen und auch einen eigenen Charakter für seine Stücke finden. Sie wurden immer gesellschaftskritischer, zunehmend gegenüber dem norwegischen Bürgertum. Dabei ging es oft um die unterdrückte Rolle der Frau in dieser Gesellschaftsschicht.
Zu seinen berühmtesten Werken zählen „Peer Gynt“ und „Nora (oder ein Puppenheim)“. Letzteres musste sogar von Ibsen abgeändert werden, da sein Ende, ein Selbstmord, als nicht akzeptabel anerkannt werden konnte. Ibsen war seiner Zeit voraus und viele seiner Werke treten heute in Erscheinung und werden neu bewertet.

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Hamar Stadion

Hamar Stadion – Es handelt sich dabei um das größte Bauvorhaben, dass seit den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer, in Norwegens Binnenland umgesetzt wird. Der Name dieses Baus erweckt durchaus den Eindruck, dass es sich hierbei um eine Sportstätte handelt, die hier aus dem Boden gestampft wird. Lediglich die Geschichte dieses Ortes hat etwas mit Sport zu tun. Denn bis zu den Winterspielen `94 wurden hier Wettkämpfe im Eisschnelllauf abgehalten. Danach hat mit dem Bau des Vikingskipet (Wikingerschiff), eine der weltweit größten Sporthalle, diese Eisbahn ausgedient.

Nun soll an diesem ehemals sportlichen Ort, die Wirtschaft der Umgebung angekurbelt werden. Das komplette Areal soll mit Fertigstellung 80.000 Quadratmeter groß sein und vier Bereiche beherbergen. Zum einen gewerbliche Flächen, d.h. Büros usw., mit etwa 16500 Quadratmetern, ein Einkaufszentrum mit 33.000 Quadratmetern, Wohnungen und Parkplätze. Gebaut wird das Hamar Stadion von der Familie Hage und ihrer Holding CC Mart‘n.

Zunächst sollte dies in einer Kooperation mit der Investorengruppe NorgesGruppen, die Anteile bekannter norwegischer Ketten wie z.B. KIWI, Meny oder Dolly Dimple‘s, durchgeführt werden. Die Verantwortlichen haben sich aber anders entschieden und die CC Mart‘n Holding führt, nach einem Aktientausch mit der NorgesGruppen, den Bau allein und ohne weitere Investoren durch.

Es ist ein spannendes Projekt für die Stadt Hamar und ihrem Einzugsgebiet. Denn es verspricht einen enormen Wachstum für die knapp 30.000 Einwohner Stadt und wäre damit das dritte Einkaufszentrum und damit eine große Konkurrenz  für das seit Jahren etablierte Center Maxi.

Das Projekt hat natürlich auch seine Gegner – und das zu Recht. Denn die Stadt hat seit Jahren mit einem enormen Schwund an Geschäften in ihrer Innenstadt zu kämpfen, weil die meisten in die Einkaufszentren außerhalb der Innenstadt umziehen. Das Hamar Stadion wird diesen Trend nur bestärken. Die Stadt verspricht sich dennoch viel von dem Bau des Hamar Stadion und seinen Möglichkeiten und ist stolz darauf, dass sich der Investor für sie als Standort entschieden hat. Fertigstellung soll 2014-2015 sein.       

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