Halehelter – Norwegians Ehrung berühmter Personen

Halehelter, hier Sonja Henie, Roald Amundsen und Thor Heyerdahl

Halehelter, hier Sonja Henie, Roald Amundsen und Thor Heyerdahl, Foto: Altaposten

Jeder, der schon mal mit Norwegian geflogen ist, kennt sie. Halehelter sind berühmte Persönlichkeiten, die auf den Schwänzen der Flugzeuge dieser Airline zu sehen sind. Große Namen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft sind zu finden, aber auch Namen, die einem Nichtnorweger erst mal nicht allzu viel sagen. 67 Halehelter aus vier Nationen gibt es derzeit, und ihre Zahl steigt mit jedem neuen Flugzeug, das Norwegian in Betrieb nimmt…

Nachdem Norwegian 2002 den gesamtnorwegischen Markt eroberte, startete das Unternehmen die Kampagne Heltene våre (unsere Helden). Die Idee dahinter war, die Flugzeugschwänze mit norwegischen Persönlichkeiten zu schmücken, die Grenzen gesprengt, das Etablierte herausgefordert und andere inspiriert haben. Genau das wollte auch die Fluggesellschaft. Eine Voraussetzung gibt es, die erfüllt sein muss, damit jemand Halehelter wird: Die Person darf nicht mehr am Leben sein.
Inzwischen sind die Flüge von Norwegian nicht mehr nur auf Norwegen beschränkt, und so gibt es auch schwedische, dänische und finnische Halehelter (hale = Schwanz, helter = Helden).

Werden neue Motive gesucht, findet im Internet unter halehelter.no eine Abstimmung statt, an der sich jeder beteiligen kann. Es werden mehrere Kandidaten von Norwegian zur Wahl gestellt. Wer die meisten Stimmen erhält, darf sich Halehelter nennen. Diese Wahlen erfreuen sich großer Beliebtheit.

Derzeitige Halehelter

Person Kategorie Nationalität
Aasmund Olavson Vinje Literatur norwegisch
Amalie Skram Literatur norwegisch
Anders Celsius Wissenschaft schwedisch
André Bjerke Literatur norwegisch
Anton Jakobsen Pionier norwegisch
Aril Edvardsen Pionier norwegisch
Asta Nielsen Musik und Unterhaltung dänisch
Bjørnstjerne Bjørnson Literatur norwegisch
Camilla Collet Literatur norwegisch
Carl Larsson Kunst schwedisch
Carl von Linné Wissenschaft schwedisch
Christian Krogh Kunst norwegisch
Christina Nilsson Musik und Unterhaltung schwedisch
Edvard Grieg Musik und Unterhaltung norwegisch
Edvard Munch Kunst norwegisch
Elsa Beskow Literatur schwedisch
Erik Bye Musik und Unterhaltung norwegisch
Evert Taube Musik und Unterhaltung schwedisch
Fredrikke Marie Qvam Freiheitskampf norwegisch
Fridtjof Nansen Pionier norwegisch
Geirr Tveitt Musik und Unterhaltung norwegisch
Georg Brandes Literatur dänisch
Gidsken Jakobsen Pionier norwegisch
Greta Garbo Musik und Unterhaltung schwedisch
Gunnar Sønsteby Freiheitskampf norwegisch
Gustav Vigeland Kunst norwegisch
Hans Christian Andersen Literatur dänisch
Hans Christian Ørsted Wissenschaft dänisch
Harry Pettersen Freiheitskampf norwegisch
Helge Ingstad Pionier norwegisch
Helmer Hanssen Pionier norwegisch
Henrik Ibsen Literatur norwegisch
Henrik Wergeland Literatur norwegisch
Ivo Caprino Musik und Unterhaltung norwegisch
Jenny Lind Musik und Unterhaltung schwedisch
Jens Glad Balchen Wissenschaft norwegisch
Johan Ludvig Runeberg Literatur finnisch
John Bauer Kunst schwedisch
Jørgen Moe Literatur norwegisch
Jørn Utzon Architektur dänisch
Karen Blixen Literatur dänisch
Kirsten Flagstad Musik und Unterhaltung norwegisch
Knud Rasmussen Pionier dänisch
Kristian Birkeland Wissenschaft norwegisch
Ludvig Holberg Literatur norwegisch
Ludvig Walentin Karlsen Pionier norwegisch
Max Manus Freiheitskampf norwegisch
Minna Canth Literatur finnisch
Niels Henrik Abel Wissenschaft norwegisch
Oda Krogh Kunst norwegisch
Ole Bull Musik und Unterhaltung norwegisch
Otto Sverdrup Pionier norwegisch
Peter Christen Asbjørnsen Literatur norwegisch
Piet Hein Wissenschaft dänisch
Povel Ramel Musik und Unterhaltung schwedisch
Regine Normann Literatur norwegisch
Roald Amundsen Pionier norwegisch
Sam Eyde Wissenschaft norwegisch
Selma Lagerlöf Literatur schwedisch
Sigrid Undset Literatur norwegisch
Sonja Henie Sport norwegisch
Søren Kierkegaard Philosophie dänisch
Thor Heyerdahl Pionier norwegisch
Thorbjørn Egner Literatur norwegisch
Tycho Brahe Wissenschaft dänisch
Vilhelm Friman Koren Bjerknes Wissenschaft norwegisch
Wenche Foss Musik und Unterhaltung norwegisch

 

Weitere Infos unter:
www.norwegian.no

 

 

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Das norwegische Erdölmuseum

Norwegisches Erdölmuseum

Norwegisches Erdölmuseum

Stavanger ist das Zentrum der norwegischen Ölindustrie und aufgrund des wirtschaftlichen Erfolges eine der reichsten und schönsten Städte Norwegens. Es sind alle wichtigen internationalen Ölgesellschaften heute in Stavanger präsent, der staatliche norwegische Ölkonzern Statoil wurde sogar hier gegründet. Es liegt also auch nicht sonderlich fern, wenn in dieser florierenden Öl-Stadt, Norwegens Erdölmuseum seine Heimat hat. Seit der ersten erfolgreichen Ölbohrung 1969 hat keine andere Stadt so sehr vom Ölboom profitiert wie Stavanger.

Das Museum ist ein aufsehenerregender Bau aus Granit und liegt direkt am Wasser. Ein Teil des Museums befindet sich sogar auf dem Wasser. Dieser wurde einer Ölplattform nachempfunden. Im inneren des Museums sieht es ganz ähnlich aus. Auch hier bekommt man ständig den Eindruck vermittelt, sich auf einer echten Bohrinsel zu befinden: dunkle Gänge, eine authentische Geräuschkulisse, sowie nachgebaute Räume. Das Museum informiert auch über den technologischen Fortschritt und darüber, wie das Erdöl die norwegische Gesellschaft beeinflusst hat. Originalobjekte, Modelle, Filme und interaktive Exponate zeigen jeden Blickwinkel von einem Alltag auf der Ölplattform bis zur Technologie und zu dramatischen Unfällen.

1980 kippte die Förderinsel Alexander L. Kielland in die Nordsee. 123 Menschen sind ums Leben gekommen und 89 überlebten die Havarie. Eine ähnliche Situation kann im norwegischen Erdölmuseum erlebt werden. Bei einem Stromausfall und in kompletter Dunkelheit irrt der Besucher über die Plattform, die Sirene heult, überall Hindernisse und ein Hauch von Panik liegt in der Luft. So erlebt man in 5 Minuten den Katastrophenraum in dem Museum. Sogar ein Rettungsschlauch kann in dem Museum ausprobiert werden, der einem Schlauch auf einer Bohrinsel sehr nahe kommt.

Des weiteren zeigt das Erdölmuseum die Technologieentwicklung von den ersten Plattformen, die aus Stahl- und Beton bestanden, bis hin zu modernen Schiffen und Unterwassersystemen. Ein 3D-Film zeigt die Geschichte des Öls, wie es entstand, gefunden, gefördert und verwendet wurde und wird.

Öffnungszeiten:
1. Juni – 21. August: täglich von 10:00 Uhr – 19:00 Uhr
1. September – 31. Mai: Montag – Samstag von 10:00 Uhr – 16:00 Uhr, Sonntags von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr

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