Roald Amundsen – Norwegens großer Entdecker

Roald Amundsen gehört auch noch lange nach seinem Tod zu den größten Polarforschern der ganzen Welt. Sein Ehrgeiz und seine Lernbereitschaft machten ihn zu einem norwegischen Nationalhelden und zum ersten Menschen am Südpol.

Roald Amundsen wurde 1872 in Bergen geboren. Schon in seiner Jugend beschäftigte er sich mit der Antarktis und startete schon erste „Expeditionen“ im Winter. Zuerst ging er dem Ganzen nur als „Hobby“ nach und studierte mehr schlecht als recht in verschie

Quelle: spektrum.de

Roald Amundsen – Reise zum Südpol

dene Richtungen. Doch nach dem Tod seiner Eltern folgte er seiner Leidenschaft und reiste als Matrose durch arktische Gewässer.
Im Juni 1897 startete er seine erste Expedition in die Antarktis mit einem belgischen Team. Amundsen hielt die Erfahrungen dieser Expedition aufmerksam fest und machte sich Gedanken um nötige Ausrüstung und Vorbeugung von Krankheiten oder Verletzungen. Die Schwierigkeiten der Expedition machte er sich zunutze und nach seiner Rückkehr plante Amundsen seine eigene Reise.
Er beschäftigte sich mit den Möglichkeiten erdmagnetischer Messungen und setzte sich eine eigene besondere Ausrüstung zusammen.
1903 brach er dann zusammen mit sechs Männern auf, um die Nordwestpassage, die bisher relativ unerforscht war, zu erreichen. Er führte nicht nur Messungen durch, sondern trat auch in Kontakt mit einheimischen Inuit, die ihm zeigten, wie man Iglus baut und wie man Hundeschlitten fährt. Nach Amundsens Rückkehr nach Norwegen wurde er schon als ein Nationalheld gefeiert.
1910 brach er dann zu einer Art  „Wettkampf-Expedition“ auf, von der zunächst nicht einmal seine Besatzung etwas wusste. Es ging um die Reise zum Südpol. Ein Wettkampf war es insofern, als dass auch ein britischer Forscher sich auf die Reise machte. Amundsen wollte das Ziel als erster erreichen. Dazu wurde ein Basislager errichtet, von dem aus er zusammen mit vier anderen Männern auf Hundeschlitten loszog. Die Truppe erreichte den Südpol am 14. Dezember 1914. Für diesen Weg zwischen Basislager und Pol benötigten die Männer 99 Tage hin und zurück. Der britische Forscher traf erst mehr als vier Wochen später ein und überlebte den Rückweg nicht.
Nach dieser erfolgreichen Expedition war Amundsen natürlich noch berühmter und auch gefeierter. Er hielt Vorlesungen zum Thema und zeigte sich weiter interessiert an Reisen in die Antarktis. Dabei entdeckte er auch den Luftweg für sich, da natürlich Flugzeuge die Expeditionen erleichterten.
Im Juni 1928 machte Amundsen sich auf den Weg in die Arktis. Er war bei einer Suchaktion nach einem Forscher dabei, der von einer Expedition nicht zurückgekehrt war. Auf diesem „Hilfe-Flug“ kam es zu einem Absturz, bei dem Amundsen tödlich verunglückte. Sein Leichnam wurde bis heute nie gefunden.

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Finn Kalvik

Finn Kalvik

Finn Kalvik

Finn Kalvik ist ein norwegischer Folk-Sänger, Songwriter und leidenschaftlicher Gitarrist. Er wurde am 30. April 1947 in Fåvang in der Provinz Oppland geboren. Aufgewachsen ist Kalvik allerdings in der Osloer Vorstadt Grorud, welche wohl auch einige seiner künstlerischen Arbeiten geprägt hat.

Seine Debütsingle ist 1969 mit dem Song „Finne Meg Sjæl“ und sein Debütalbum 1971 mit dem Namen „Tusenfryd og grå hverdag“ erschienen. In den darauffolgenden Jahren erschienen seine Alben „Finn“ (1972) und „Nøkkelen ligger under matta“ (1974). Dies waren drei wichtige Jahre für Finn Kalvik, da er in ihnen seinen Durchbruch als Liedermacher erzielte. 1975 kam schließlich seine noch heute äußerst erfolgreiche Single „Nøkkelen ligger under matta“ heraus. Es handelt sich dabei um seine Übersetzung des Songs „Cats In The Cradle“ von Harry Chapins. „Ride Ranke“ ist heute eines von vielen Kalvik-Liedern, die häufig in Gesangsbüchern erscheinen und für den Unterricht verwendet werden. Als das Lied 1975 herausgekommen ist, erreichte es den 10. Platz der norwegischen Single-Charts.

Anschließend ist Finn Kalvik viele Jahre auf einem schwedischen Festival in Västervik aufgetreten. Auf dieser Veranstaltung hat er auch Björn Ulvaeus und Benny Andersson kennengelernt, die bekannten Mitstreiter der Band ABBA. In nur wenigen Tagen wurde der Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit gelegt. 1979 haben Kalvik und Andersson das Album „Kom ut kom fram” und zwei Jahre später „Natt og dag“ veröffentlicht, welche zusammen über 200.000 Mal in Norwegen verkauft wurden. Im selben Jahr gewann Kalvik mit dem Lied „Aldri i livet“ das Finale des norwegischen „Melodi Grand Prix“ und trat anschließend mit dem gleichen Song beim Eurovision Song Contest an. Dort jedoch mit keinem Erfolg. Er landete mit Null Punkten auf dem letzten Platz. Diese Niederlage brachte ihn aber natürlich nicht dazu aufzuhören. Eines seiner erfolgreichsten Alben brachte er 2002 heraus. Dabei sang und spielte er seine erfolgreichsten Stücke mit dem Praha Symphonieorchester neu ein. Das Album verkaufte sich über 60.000 mal in Norwegen und erhielt dafür Platin. 2009 feierte Finn Kalvik sein 40. Jubiläum als Sänger.

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