NordLink

NordLink (Quelle: tennet.eu)

NordLink
Quelle: tennet.eu

Eine Hochspannungsleitung soll ab 2020 Norwegen und Deutschland verbinden – das Projekt heißt NordLink und wurde Anfang Februar dieses Jahres beschlossen.

Am 10. Februar unterzeichneten der deutsch-niederländische Netzbetrieber TenneT, die Staatsbank KfW und der norwegische Netzbetreiber Statnett den Vertrag über das gemeinsame Stromprojekt NordLink. Von Wilster in Schleswig-Holstein nach Tonstad in Norwegen soll ein 623 Kilometer langes Hochspannungskabel verlegt werden. Etwa 530 Kilometer davon werden die Nordsee durchqueren.
Durch diese Leitung sollen die Stromversorgungsnetze der beiden Länder miteinander verbunden, Austausch der erneuerbaren Energien ermöglicht werden. So könnte Deutschland überschüssige Energie, die durch die Windkraftanlagen in im Norden der Republik entsteht, an Norwegen weitergeben, wo sie ins inländische Stromnetz eingespeist oder in Wasserreservoirs aufgefangen wird. Umgekehrt kann Norwegen bei Stromengpässen in Deutschland mit seiner Wasserenergie aushelfen.

Für den Endverbraucher könnte NordLink mehr Versorgungssicherheit und eine Stabilität der Strompreise bedeuten. Die EU sieht die Entstehung eines gemeinsamen Strommarktes als ein „Projekt von gemeinsamen Interesse“ und als einen wichtigen Schritt in Richtung Energiewende. Die Kosten dieses Projektes werden sich auf etwa 2 Milliarden Euro belaufen.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Christian Ringnes

Christian Ringnes - Wikipedia

Christian Ringnes – Wikipedia

Christian Ringnes zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten und Geschäftsleuten Norwegens. Geboren wurde er am 3. März 1954 in dem beschaulichen Osloer Stadtteil Frogner. Seine Verwandtschaft stammt von dem Hof Ringnes in Krødsherad.

Christian Ringes ist der Sohn seines gleichnamigen Vaters (Christian Ringnes Senior), welcher ebenfalls Unternehmer war und Enkelsohn des Kunstmäzen Ellef Ringes, der 1877 zusammen mit seinem Bruder Amund die bekannte Brauerei „Ringnes“ gegründet hat. Amund war der Brauer und Ellef der Verkaufsleiter. Bis 1978 war die Brauerei ein reines Familienunternehmen, bis sie jedoch von Ringnes Senior an dänische Investoren verkauft wurde und heute zum Carlsberg Konzern gehört.

Ringnes Junior ist bis zu seinem 8. Lebensjahr in der Halvdan Svartes Gate in Frogner aufgewachsen. Anschließend zogen die Familie in den Osloer Stadtteil Vinderen, wo er auch zur Schule gegangen ist. Nach seinem Abschluss am Ris Gymnasium leistete Christian Ringnes seinen Wehrdienst in Nord-Norwegen ab. Danach studierte er an der Université de Lausanne in der Schweiz und an der renommierten Harvard Business School in den USA.

Der wichtigste Schritt seiner Karriere war die Bewerbung bei der Eiendomsspar AS als Geschäftsführender Direktor. Seit 1984 ist er ein aktiver Immobilieninvestor und heute größter Eigentümer und Geschäftsführer der Immobiliengesellschaften „Eiendomsspar“ und „Victoria Eiendom“. Dieser Schritt war für ihn und für die Aktionäre der Start eines ökonomischen Abenteuers. Seit 1985 haben sich der Wert der Aktien verdreißigfacht. 2001 kaufte Ringnes’ das verfallene Ekebergrestaurant in Ekebergskråninga in Oslo, renovierte es und eröffnete es zu Ostern 2005  neu. Zwei Jahre zuvor erfolgte im Zentrum von Oslo die Eröffnung seines Miniflaschenmuseum. Es ist das einzige seiner Art – weltweit.

Der Immobilieninvestor und Milliardär ist ein Lebemann und liebt das Feiern. Seine besondere Liebe gilt aber der Kunst und vor allem der Stadt Oslo. Neben den Immobiliengeschäften hat sich Christian Ringnes als wahrer Oslo-Enthusiast bemerkbar gemacht und lässt ganz in der Nähe seines Restaurants auf dem Ekeberg ein Skulpturenpark errichten. Fertigstellung ist 2014. Das 39 Mio. Euro teure und äußerst umstrittene Projekt soll 80 Skulpturen beinhalten, welche allesamt Frauen sind.

© 2002 - 2024 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved