Olympische Anlage in Gjøvik

Felsenhalle

Felsenhalle – Wikipedia

Obwohl Lillehammer der Hauptaustragungsort der Winterspiele von 1994 gewesen ist, gibt es auch eine olympische Anlage in Gjøvik. Denn neben Lillehammer waren auch Hamar und Gjøvik wichtige Austragungsorte dieser Spiele. Insgesamt 67 Nationen und 1739 Athleten nahmen an ihnen teil.

Zu den Olympische Winterspielen ´94, wie auch heute, dient die olympische Anlage in Gjøvik als Spielstätte für Eishockey. Insgesamt fanden 1994 16 Eishockeyspiele in dieser Halle statt. Heute ist es die Heimat der Gjøvik Mammuts. Die Halle trägt den Namen Fjellhall, zu deutsch Felsenhalle. Diesen Namen trägt sie, weil die Halle 120 Meter in den Bergfelsen gebaut wurde. Dazu wurden 120.000 m2 Fels aus dem Berg gehauen und mit 29.000 LKW-Ladungen abtransportiert. Die Spannweite der Halle beträgt 91 Meter und hat eine Höhe von 24 Metern.  Sofort nach Betreten der Halle, ist es einem Bewusst, dass man sich in einem Berg befindet. Die Halle wurde kaum, bis gar nicht verkleidet und es ist jederzeit der nackte Fels zu sehen. Bis zu 6.000 Zuschauer finden in der Felsenhalle platz, wovon 980 Stehplätze sind.

Der Bau kostete insgesamt NOK 134,6 Mio., wovon NOK 88.5 Mio. von der norwegischen Regierung bereitgestellt wurden. Am 6. Mai 1993 wurde die Eröffnung mit einem großen Fest und einer Fernseh-Liveübertragung im norwegischen Fernsehen mit 5.000 Gästen in der Halle gefeiert.

Die Halle wurde in Verbindung mit einer bereits existierenden Schwimmhalle gebaut, welche sich ebenfalls im

Eingangsbereich

Eingangsbereich

Felsen befindet. Im Winter 2008 kamen zwei Kletterwände hinzu. Das Kletterzentrum zählt zu den besten des Landes. Außerdem werden hier, wie auch in allen anderen für die Olympischen Winterspiele 1994 gebauten Hallen, Konzerte, Ausstellungen und Messen veranstaltet. Es ist die größte, sich im Berg befindende und für die Zivilbevölkerung zugängliche Halle der Welt.

Eine weitere Anlage ist die Kunsteisbahn für Rodeln und Bobsport. Sie liegt zwar nicht in Gjøvik, aber auch nicht in Lillehammer oder Hammer, sondern 15 km nördlich von Lillehammer, in Hunderfossen. Die Anlage liegt in einem Waldgebiet und bietet einen Höhenunterschied von 204 Metern, eine Länge von 1365 Metern und 16 Kurven. Dieser Bau schlug mit NOK 204 Mio. zu buche und bietet für 10.000 Zuschauer platz.

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Kilden Theater- und Konzerthaus in Kristiansand

Fassade Kilden, Foto: Hufton+Crow

Fassade Kilden, Foto: Hufton+Crow

Das Kilden Theater- und Konzerthaus in Kristiansand ist das Zuhause vom Agder Theater, dem Symphonieorchester Kristiansand und der Oper Süd. Das Theater- und Konzerthaus liegt auf der Odderøya in Kristiansand, direkt neben dem Fischereihafen, an der Hafenzufahrt von Kristiansand. Für diesen Bau wurde eine Brache am ehemaligen Industriehafen von Kristiansand  aufbereitet und als Bauplatz für das „Kilden“ zur Verfügung gestellt.

Das Gebäude hat insgesamt 4 unterschiedliche Säle: Der Konzertsaal ist mit seinen 1.180 Sitzplätzen, eines von Skandinaviens am besten ausgestatteten Sälen. Mithilfe neuester akustischer Technologien können im Konzertsaal eine Vielzahl von Veranstaltungen durchgeführt werden. Die Möglichkeiten reichen von Rockkonzerten bis hin zu zu großen Symphonieorchestern. Neben dem Orchester aus Kristiansand, können auch Gäste aus dem In- und Ausland in Empfang genommen werden.

Konzertsaal Kilden, Foto: Kjartan Bjelland

Konzertsaal Kilden, Foto: Kjartan Bjelland

Der Theater- und Opernsaal ist mit 672 Stühlen ausgestattet und hat zudem die Möglichkeit einen Orchestergraben abzusenken. Dieser Saal ist für Theateraufführungen, Musicals und Opern ausgerichtet. Es werden neben Eigenproduktionen auch Gastvorstellungen aufgeführt.

Ein weiterer Saal, ist der „Kleine Saal“. Dieser verfügt über eine Blackbox-Bühne und hat Platz für 100 Stühle.

Für einen runden Abschluss sorgt der Multifunktionssaal. In diesem Saal ist keine feste Bestuhlung vorhanden, aber dennoch die Möglichkeit gegeben, eine Bestuhlung mit 220 Plätzen aus der Wand zu fahren. Es bleibt somit eine Flexibilität für unterschiedlichste Veranstaltungen erhalten. Die Bühne ist ebenfalls eine klassische Blackbox.

Außerhalb der Konzert-, Theater- und Opernsälen befinden sich drei Bars und ein Café, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Es sind aber nicht nur die Säle, die fantastisch aussehen, sondern auch das spektakuläre Foyer und die einzigartige Fassade des Gebäudes.

Foyer Kilden, Foto: Hufton+Crow

Foyer Kilden, Foto: Hufton+Crow

Der Eingang des Kilden Theater- und Kozerthauses liegt auf dem ehemaligen Pier und der Eingangsbereich ist an der dem Wasser zugewandten Seite. Das erste, was Besucher vom Gebäude zu sehen bekommen, ist die einmalige und eindrucksvolle Fassadenfront. Dabei handelt es sich um eine mehrfach geschwungene hölzerne Welle mit 3500 m². Durch eine vorgelagerte Glaswand hindurch betritt der Besucher das „Kilden“ und damit die Welt der norwegischen, darstellenden Kunst. Vom Foyer aus kommt man in die Aufführungssäle und mit entsprechender Zugangsberechtigung in die dahinter liegenden Servicebereiche.

Es ist ein tolles und atemberaubendes Bauwerk, welches auch einen Besuch wert ist, wenn man sich nicht unbedingt eine Aufführung anschauen möchte.

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