Oslo: Stadtteil Frogner

Frogner

Frogner

Oslo, die Hauptstadt Norwegens, gilt als kulturell vielfältigste Stadt des Landes. Im Osten der Stadt liegen die Teile Grünerløkka und Grønland. Früher waren dies die Arbeiterviertel der Stadt. Heute ist Grünerløkka ein Szeneviertel (Oslos Prenzlauer Berg) und Grønland, ein Stadtteilgebiet von Gamle Oslo, ein Viertel, in dem sich viele Einwanderer niederlassen. Weiter westlich/nordwestlich von Oslo liegen die feinen, gehobenen und bürgerlichen Teile von Norwegens Hauptstadt – unter anderem auch der Stadtteil Frogner.

Frogner ist ein recht hektischer und zentrumsnaher Teil von Oslo, mit nahezu genau so vielen Arbeitsplätzen wie Einwohner. Er liegt hinter dem königlichen Schloss und beherbergt etwa 52.600 Einwohner. Die Menschen leben in wunderschönen Häusern des vorherigen Jahrhunderts relativ dicht beieinander. Hier ist es am Abend und in der Nacht sehr lebhaft. Viele Cafés und Restaurants laden an den Häuserfronten zum verweilen ein, was für die Anwohner, vor allem in den Sommernächten, etwas herausfordernd sein kann und einem nicht immer die gewünschte Nachtruhe verschafft.

Der Oslofjord ist einer der Stadtteilgrenzen von Frogner. Der Teil am Wasser ist das ganze Jahr über äußerst belebt und es herrscht ein reges Treiben. Die Menschen liegen am Strand und gehen baden oder verbringen den ganzen Tag auf ihrem Boot, sie gehen angeln oder Schlittschuhlaufen. Der Fjord hat hier für fast jeden etwas zu bieten. Aber auch das Zentrum von Frogner hat mit seinem großen Frognerpark, zusammen mit den vielen weiteren grünen Lungen des Stadtteils, einen Anlaufpunkt für diejenigen, die keine Wasserratten sind. Überall in Frogner sind viele Kinder zu sehen. Die Zahl von jungen Menschen und Kindern steigt ständig.

Der Stadtteil ist nach dem alten Frogner Herrenhaus benannt und Frogner bedeutet so viel wie nordische fraun. Dies war damals ein Synonym für fruchtbar oder gedüngter Boden. Zu Frogner gehören die traditionellen Osloer Gebiete Bygdøy (auch bekannt als die Osloer Museumsinsel), Majorstuen, Uranienburg und Frogner selbst.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Wie überleben die Norweger den Winter? Teil 2

Nach Teil 1 folgt nun “Wie überleben die Norweger den Winter? Teil 2”. Während sich Teil 1 noch damit beschäftigt hat, wie man sich auf die dunklen Wintertage vorbereiten kann, handelt Teil 2 von „Wie überleben die Norweger den Winter?“ davon, welche Maßnahmen man direkt im Winter treffen kann, um die dunklen Tage zu überstehen. Auch wenn die Tage langsam wieder länger werden, so sind sie in Norwegen noch immer recht kurz, sogar kürzer als bei uns in Deutschland.

Überlebenstipps für den Winter

Sport treiben

Norweger sind besonders gut darin Sport zu treiben. Vor allem während des Winters ist Sport eine hilfreiche Aktivität. Der Körper wird gewärmt, die Durchblutung angetrieben und Glückshormone ausgeschüttet. Norweger verwenden für ihren Sport den Schnee und gehen Skilaufen oder Skifahren und Snowboarden usw., sie gehen aber natürlich auch in ein Fitness Studio. Wie auch immer, Norweger sind bewusst viel draußen, machen einen Spaziergang und wissen, dass das nur gut sein kann.

Frische Luft

Während des Winters ist die Luft normalerweise Frisch. Es ist wichtig jeden Tag aus dem Haus raus zu kommen um die frische Winterluft zu genießen. In der Winterzeit sind alle Türen und Fenster im Haus geschlossen und die Heizung läuft auf Hochtouren. Die Atmosphäre kann einen traurig und träge machen. Die frische Luft hilft beim regenerieren und der Körper fühlt sich glücklich. Die meisten Norweger lassen bei Nacht ihr Schlafzimmerfenster geöffnet. Egal wie kalt es ist. Die frische Luft lässt einen besser und länger schlafen. Eltern nehmen ihre Kinder immer mit raus – selbst Babys werden warm eingepackt und in ihrem Kinderwagen bei einem Spaziergang mitgenommen.

Weitermachen

Ein weiterer wichtiger Punkt, der beim überleben des dunklen Winters hilft ist der, alle Aktivitäten fortzusetzen. Wenn die Dunkelheit und der Schnee kommt, geht das Leben trotzdem weiter. Es ist sehr einfach sich dazu zu entscheiden lieber drinnen zu bleiben weil es schneit, regnet oder es schon dunkel ist. Den Aufwand zu betreiben, seine Schnee- oder Regensachen anzuziehen und Fahrrad zu fahren, zum Bus, ins Kino, Café oder Bücherei zur gehen, ist es wert. Eine seltsame Frisur aufgrund der Mütze, Nasse Kleidung vom Schnee oder Regen, matschige Schuhe, rote Nasen, kalte Hände oder Schnee in der Jacke ist völlig egal. All das wird in Norwegen akzeptiert und es gibt keinen Grund sich zu entschuldigen. Es ist ein Teil von Norwegen. Schulkinder und auch die Kindergartenkinder sind im Winter stets im Freien zum spielen.

Die Einstellung

Zugegebenermaßen muss die Einstellung zum Teil gegeben sein, aber sie ist sehr wichtig um die Dunkelheit zu überstehen. Die Menschen, die sagen, dass sie ohne die Sonne nicht leben können liegen komplett richtig. Wir brauchen die Sonne. Doch diejenigen, die den Winter als Abenteuer sehen, haben eine wunderschöne Winterzeit. Norweger genießen die dunkle Zeit sehr. Es ist die Zeit des Advents, von Santa Lucia, Weihnachten und Silvester. Ohne die Dunkelheit wäre es nicht einmal möglich die Nordlichter zu sehen.

© 2002 - 2023 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved