Oslo: Stadtteil Grünerløkka

Markveien in Grünerløkka

Markveien in Grünerløkka

Wer sich auf eine Reise nach Oslo begibt, und neben den klassischen Touristenattraktionen auch etwas besonderes sehen möchte, sollte auf jeden Fall in Grünerløkka vorbei schauen.

Der Stadtteil liegt im Nord-Osten Oslos ungefähr 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und läd zu einem gemütlichen Stadtbummel ein.

Vergleichbar mit den Stadtteilen Prenzlauerbeg und Kreuzberg in Berlin ist Grünerløkka ein aufstrebendes Künstlerviertel. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der Stadtteil von einem grauen Randgebiet zu einem der beliebtesten Bezirke Oslos entwickelt.

Junge Familien, Studenten, Künstler und Menschen aus aller Welt leben hier und machen Grünerløkka zu einem lebhaften Ort.

Entlang der Hauptstraße finden sich zahlreiche Cafés, Restaurants, Bars und Läden. Jeder besonders und individuell. Sehr zu empfehlen ist der Diner Nighthawk.  Ein klassisches Burger- und Steakrestaurant im amerikanischen look mit Kaffee satt. Hin und wieder kommt man an kleinen Gallerien vorbei oder findet Geschäfte mit handmade Produkten. Flohmärkte und auch Live-Musik gehören zum Bild dieser Gegend.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit in Grünerløkka zu übernachten. Sehr dafür geeignet ist das Chateau Apartments. Dies sind kleine und große gemütlich eingerichtete Apartments in einem älteren Gemäuer der Stadt. Das Gebäude wurde vor kurzer Zeit Kernsaniert und die Apartments enthalten alle eine Küchenzeile, Fernseher, WLAN und bestehen je nach Größe aus mehreren Zimmern.

Grünerløkka bietet mehr als nur das klassische Touristenprogramm wie auf der Karl-Johans Gate. Kultur, Kunst und kulinarisches gepaart mit einer besonderen, heimischen Atmosphäre und der skandinavischen Gelassenheit machen diesen Stadtteil zu einem „Muss“ auf jeder Oslo-Reise.

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Nordre-Isfjorden- Nationalpark (Svalbard)

Nordre-Isfjorden

Foto: www.miljodirektoratet.no

Der Nordre-Isfjorden- Nationalpark erstreckt sich über eine Fjord- und Küstenregion Svalbards, die eine artenreiche arktische Vegetation und eine lebhafte Vogelwelt mit zahlreichen Brutplätzen vorweisen kann. Der Park liegt auf dem westlichen Teil Spitzbergens an der Nordküste des Isfjords. Neben der Küste, den vorgelagerten Inseln und den sich in das Land bohrenden Fjordarmen umfasst der Nationalpark auch das Boheman Vogelreservat

Der Nordre-Isfjorden- Nationalpark wurde am 26.09.2003 eröffnet und bedeckt eine Fläche von 2.952 km², wovon ca. 905 km² Wasserfläche sind. Das komplette Areal wurde früher als Fanggebiet genutzt. Das Hauptlager war Kap Wijk, hier sind drei Generationen von Jagdhütten zu finden. Auch Spuren des Mineralabbaus und Zeugnisse aus der Anfangszeit des Minenbetriebs sind vorhanden.

Der Nationalpark erstreckt sich vom St. Jonsfjord im Westen über das Oscar-II.-Land, James-I.-Land und das Dickson-Land bis zum Dicksonfjord im Osten. Der Hauptfjord im Park ist der Nordfjord, ein nördlicher Arm des Isfjords. Er teilt sich im Inneren in den Ekmanfjord und Dicksonfjord. Mehrere größere Gletscher sind zu finden – Eidembreen, Venernbreen, Nansenbreen, Borebreen, Wahlenbergbreen, Sveabreen, Sefstrømbreen und Holmströmbreen.

Im Nordre-Isfjorden- Nationalpark gibt es weite Strandflächen, die durch Meeresablagerungen entstanden sind. Diese und die flachen Meeresflächen sind wichtige Areale für Seevögel.
Es gibt mehrere Brutkolonien und Vogelfelsen unter anderem das Alkhornet, welches zusammen mit der Daudmannsøyra auf der internationalen Liste von Birdlife steht und zu den wichtigsten Vogelgebieten Europas zählt.
Die Vegetation ist für die polare Breite sehr verbreitet und artenreich. Mehrere seltene Pflanzen blühen hier. Zudem finden sich zum Teil sehr dicke Torfablagerungen im Park, die etwas ungewöhnlich für Spitzbergen sind. Wiesen, Moore und Feuchtgebiete komplettieren das Bild.

Im Nationalpark ist es verboten, mit motorisierten Fahrzeugen oder Fahrrädern zu fahren. Auch das Überfliegen des Gebiets mit Flugzeug oder Hubschrauber ist nicht erlaubt. Wenn ihr den Park aufsuchen wollt, müsst ihr das beim Gouverneur anmelden, da er außerhalb des für Besucher frei zugänglichen Areals Spitzbergens liegt.

 

Weitere Infos:

www.npolar.no

 

 

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