Rosenborg Trondheim

Viele norwegische Städte haben regelrechte Traditionsfußballvereine – so auch Trondheim mit dem norwegischen Fußball-Rekordmeister Rosenborg.


Der noch unter dem Namen Odd gegründete Verein, der am 19. Mai 1917 bekam erst zehn Jahre später seinen heutigen Namen Rosenborg Ballklub. Der RBK abgekürzte Verein spielt meist in den Farbe schwarz und weiß. Mittlerweile kann die im Lerkendal-Stadion spielende Mannschaft auf 22 norwegische Meistertitel zurückblicken. Zwischen 1992 und 2004 gelang dem Team 13 Mal hintereinander der Titelgewinn in der Tippeligaen. Neunmal gewann Rosenborg sogar bereits den norwegischen Pokal und wurde einmal Supercup-Sieger.
Auch international sorgt der Verein immer wieder für Furore. Rosenborg Trondheim gelang es einige Male sich für die Champions League zu qualifizieren und dort in die Gruppenphase einzuziehen.
In der laufenden Saison hat sich Rosenborg Trondheim unter Trainer Per Joar Hansen auf Platz 1 der Tippeligaen vorgekämpft. Es bleibt abzuwarten, ob sie diesen Rang halten können.
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Rohkunborri-Nationalpark (Troms)

Rohkunborri Nationalpark

Foto: www.nasjonalparkstyre.no

Der Rohkunborri-Nationalpark ist geprägt von der samischen Kultur und der Rentierhaltung, die überall ihre Spuren hinterlassen haben. Fischreiche Seen, hohe Berge mit Gletscher, die tiefe Schlucht im Sørdalen, das Bergmassiv Rohkunborri und eine faszinierende Vogelwelt zeichnen den Park aus und laden zu Outdoor- Aktivitäten sowohl im Sommer als auch im Winter ein.

Der Rohkunborri-Nationalpark wurde 2011 eröffnet und hat eine Fläche von 556 km². Ihr findet ihn in der Kommune Bardu (Troms) direkt an der Grenze zu Schweden. Im Park gibt es Anzeichen für eine Besiedlung, die ins jüngere Steinzeitalter zurückreicht. Das Areal ist eine samische Kulturlandschaft und auch heute noch Wiedefläche für norwegische und schwedische Rentierherden.

Der Nationalpark ist eines der Gebiete in Troms, das durch die Wildnis beherrscht wird. Im Westen befindet sich das Sørdalen mit der Schlucht Boldnoávži, die sich tief ins kaledonische Grundgebirge schneidet. Sie entstand durch das Abschmelzen der Gletscher in den letzten uns bekannten Eiszeiten. Auf beiden Seiten der Schlucht ragen Berge bis zu 1.500 m in die Höhe. Richtung Osten wechseln sich mit Birken bewaldete Täler, Moore und Berge ab. Über allen thront das Massiv Rohkunborri, welches dem Park seinen Namen gab.

Das kalkhaltige Gestein bildet die Grundlage für eine reichhaltige Vegetation. Insbesondere im Sørdalen und um den See Geavdnjajávri hat sich eine wertvolle Flora mit vielen seltenen Arten angesiedelt. Der Rohkunborri- Nationalpark ist ein Lebensraum für große Raubtiere wie Vielfraß, Luchs und Bären. Steinadler, Bussard und Falke nisten in dem Gebiet. Die Feuchtgebiete bieten Wasservögeln wie Singschwänen, Sterntaucher und mehreren Entenarten Platz für die Aufzucht ihrer Jungen. Die meisten Gewässer sind fischreich. Es gibt aber auch Teiche ohne Fisch, in denen seltene Krebsarten leben.

Ihr erreicht den Rohkunborri-Nationalpark über die E6 bis Setermoen. Im Nationalpark gibt es mehrere gekennzeichnete Wanderwege und die Lappjordhytta, eine unbewirtschaftete DNT-Hütte.

Weitere Infos:
www.nasjonalparkstyre.no/Rohkunborri

 

 

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