St. Hallvard in Oslo

St. Hallvard ist eine ehmalige Kirche in Oslo von der nur noch Ruinen erhalten sind. Benannt wurde die Kirche nach dem heiligen Hallvard Vebjørnsson, deer zwischen 1020 und 1043 nach Christus gelebt hat.

Für die Stadt Oslo ist der heilige Hallvard besonders bedeutsam, da er gleichzeitig der Schutzpatron der norwegischen Hauptstadt ist und im Wappen zu finden ist. Gefeiert wird der Heilige immer am 15. Mai. Denn der norwegischen Sage nach wollte Hallvard in einem Mai mit seinem Boot über den Drammensfjord rudern. Eine Frau kam zu ihm gelaufen und bat darum, von ihm mitgenommen zu werden. Die Frau war auf der Flucht vor drei Männern, die sie des Diebstahls bezichtigten, obwohl sie unschuldig sei. Hallvard glaubte der Frau und weigerte sich sie an die Männer auszuliefern. Einer der Männer schoss auf Hallvard, der tötlich getroffen wurde. Im Anschluss töteten die Männer auch die Frau. Hallvard wollten sie danach mit einem Stein beschwert auf den Grund des Fjords schicken. Doch der Plan misslang, denn Hallvard wurde trotz des Steines immer wieder an die Wasseroberfläche geschwemmt. Daher wurde er in großem Rahmen in der Gemeinde beerdigt. Über dem Grab geschah zudem ein Wunder, denn dort stieg ein himmlisches Licht empor und ein wohltuender Duft verbreitete sich von dort aus und am Ufer des Wasser entstand eine Quelle. Das Wasser der Quelle soll eine heilbringende Wirkung gehabt haben und wurde daher exportiert. In den 1850er Jahren gab es sogar Wallfahrten zu dem Brunnen der Quelle.

König Harald Sigurdsson, ein Verwandter Hallvards, ließ ihn später exhumieren und in die neugebaute Domkirche in Oslo bringen. Daher auch der Name Hallvardskirche. Als Oslo 1344 fester Bischofssitz wird, bekommt Hallvard einen festen Platz im Stadtwappen. Er ist dort mit einem Stein und drei Pfeilen abgebildet.

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Mo i Rana - Stadt am Polarkreis

Mo i Rana

Foto: www.rana.kommune.no

Die Industriestadt Mo i Rana ist mit mehr als 18.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Nordnorwegens. Sie liegt direkt am Ende des Ranfjords. Es ist eine junge Stadt, die noch stark am wachsen ist. Mo i Rana ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Region Helgeland. Theater, Museen und Kinos laden zum Besuch ein. Zudem punktet die Stadt mit ihrer Umgebung und der Nähe zum Polarkreis

Mo i Rana ist seit 1724 eine Pfarrei und seit den 1730er Jahren ein gut besuchter samischer Marktplatz. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in der Nähe des Ortes mit dem Erzabbau begonnen. Der Bau einer Eisenbahnlinie und der Bergbau verlangten nach Arbeitskräften, die sich hier niederließen. Aber erst nachdem das Storting 1946 beschloss, in Mo i Rana eine staatliche Eisenhütte (A/S Norsk Jernverk) aufzubauen, strömten Arbeitskräfte aus alle Landesteilen Norwegens nach Mo i Rana, und aus dem Dorf wurde eine Stadt. 1930 zählte der Ort 1.300 Einwohner, am Ende der 1970er Jahre waren es 15.000. Im Jahre 1988 stieg der norwegische Staat aus dem Hüttenwerk aus. Heute sind es mehr als 1.600 Unternehmen, die in Mo i Rana ansässig sind. Seit 1997 hat der Ort das Stadtrecht.

Nördlich der Stadt ist der Saltfjellet– Svartisen- Nationalpark zu finden, durch den der Polarkreis verläuft und in dem auch Norwegens zweitgrößter Gletscher – der Svartisen – zu finden ist. Die Kommune Rana ist bekannt für ihre Vielzahl an Höhlen und Karstgrotten. Überhaupt ist die Umgebung der Stadt allen Outdoor- Freunden sehr zu empfehlen. Wandern, Klettern, Kajak fahren, Angeln und Jagen im Sommer, Ski laufen und Snowboarden im Winter.

 

Weitere Infos:
www.rana.kommune.no

 

 

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